1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2018/2019

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6, ebenso nach einer grandiosen Rückrunde in der Spielzeit 2017/2018.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2018/2019:

 

 

Name

 

Einsätze
(Einsätze, Ein-, Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

 

(4, 0, 0)

 

 

Daniel Jara Cortina

 

(9, 0, 0)

 

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

 

(11, 0, 0)

 

 

Malte Kriesche

 

(13, 0, 2)

1
 

Christian Matuschinski

 

(11, 1, 0)

 
  Tobias Runte  

(9, 4, 4)

 
 

Dziugas Petrauskas

 

(7, 0, 1)

 

 

 

Mittelfeld:

Koray Akin

 

(10, 10, 0)

 

Oliver Gutzeit

 

(7, 3, 2)

 

 

Anil Namik Ekinci

 

(12, 0, 1)

1

 

Frederik Schlüter

 

(12, 2, 5)

7

 

Yunus-Emre Pistofoglu

 

(12, 3, 4)

1

 

Ümral Bahceci

 

(13, 0, 0)

7

 

Andre Watzke

 

(12, 0, 5)

 
  Veton Toppalaj   (6, 6, 0)  
  Calvin Lanza  

(2, 2, 0)

 
         

Sturm:

Bilal Akgüvercin  

(11, 0, 3)

11
  Pascal Raulf  

(12, 0, 3)

13

 

Trainer:

Sven Willeke

   

 

Tel.: 0171 9970107

 

   

Torwarttrainer:

Benedikt Müller

   

Betreuer:

Romeo Kandlen

   

 

Dirk Knaack

 

   

Teammanager:

Olcay Eryegin

   

 

Tel.: 0160 90257590

 

   

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

   

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2018/2019 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2017 / 2018

 
So., 11.11.2018, 14. Spieltag:
RWE - BSV Menden 5:1 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Ekinci, Kriesche, Matuschinski, Bahceci, Pistofoglu (76. Akin), Gutzeit, Akgüvercin (81. Akin), Schlüter (75. Topallaj), Raulf
Tore: 1:1 (15.) Pistofoglu, 2:1 (61.) Schlüter, 3:1/4:1 (25./56.) Bahcevci, 5:1 (72.) Ekinci

RW Erlinghausen hat seine kleine Durststrecke mehr als überzeugend überwunden. Mit 5:1 (3:1) wurde der Tabellenführer BSV Menden auf die weite Heimreise geschickt. Dabei begann der BSV stark und ging schnell durch Giehs in Führung. Doch die Rot-weißen ließen den Kopf nicht hängen. Emre Pistofoglu rechtfertigte seine Aufstellung in der Startelf mit dem 1:1. In der Folge setzte sich RWE immer wieder über die rechte Seite durch, zwei Vorarbeiten von Bilal Akgüvercin nutzten Schlüter und der starke Bahceci zum 3:1. Auf der Gegenseite verhinderte Youngster Kevin Krefeld mit einer tollen Parade den zweiten Mendener Treffer.
Bis zum Wechsel präsentierte sich der BSV als spielstarkes Team, doch nach der Pause baute die Elf von Kevin Hines überraschend ab - erneut Bahceci sowie Anil Ekinci mit einem sehenswerten Distanztreffer bauten die Führung aus. Am Ende hatte der Gast noch Glück, dass die sonstigen Torjäger vom Dienst, Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin, heute im Abschluss Pech hatten.
Mit dieser Leistung kann RWE mit breiter Brust zur nächsten Spitzenpartie nach Berleburg reisen.
(M.S.)
So., 04.11.2018, 13. Spieltag:
FSV Werdohl - RWE 4:2 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Ekinci, Kriesche, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Gutzeit (81. Topallaj), Akgüvercin (81. Akin), Schlüter (70. Pistofoglu), Raulf
Tore: 0:1 (36.) Schlüter, 2:3 (61.) Akgüvercin

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem 1:8-Debakel im letzten Spiel des damaligen Trainers Daniel Berlinski ging es für RW Erlinghausen erneut zum FSV Werdohl. Dort wollten die Rot-Weißen die Gelegenheit nutzen, um sich in der Spitzengruppe der Landesliga Staffel 2 festzubeißen und traten dementsprechend auch auf. Die Gäste waren von Beginn an gut im Spiel und ließen defensiv kaum etwas anbrennen. Dennoch dauerte es vor der Minus-Kulisse von nur 35 Zuschauern bis zur 36. Minute, ehe Frederik Schlüter die Gäste auf Kurs brachte. Erlinghausen schaffte es danach allerdings nicht, den Vorsprung auch in die Kabine zu retten. Noch vor dem Seitenwechsel schlug Werdohl zurück und bekam in der 41. Minute einen Elfmeter zugesprochen, den Apostolos Sarantidis zum 1:1-Halbzeitstand verwandelte.
Der Grieche hatte seinen Torhunger damit aber noch lange nicht gestillt. Während sich RWE nach dem Wiederbeginn gedanklich noch in der Kabine befand, war Apostolos Sarantidis schon wieder voll auf der Höhe und schaffte mit dem 2:1 in der 48. Minute die Wende. Doch auch dieser Nackenschlag rüttelte Erlinghausen im Riesei-Stadion noch nicht richtig wach, sodass der griechische Angreifer keine 120 Sekunden später schon wieder zum Abschluss kam und auf 3:1 stellte (50.). Innerhalb von nur neun Minuten hatte Erlinghausen damit eine 1:0-Führung verspielt und lief fortan einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Hoffnung machte den Gästen allerdings der Anschlusstreffer von Bilal Akgüvercin, der in der 61. Minute fiel und das 2:3 bedeutete. Danach rannte Erlinghausen jedoch vergeblich gegen die FSV-Defensive an und lief in der Schlussphase in einen Konter, den Ali Bektas zum 4:2-Endstand verwertete (82.).
„Wir haben eine große Chance vertan, uns oben in der Tabelle festzusetzen. Wir waren nach der Pause nicht wach, waren wir viel zu weit weg von unseren Gegenspielern und haben in der Phase das Spiel verloren. Nach dem Anschlusstreffer waren wir zwar am Drücker, haben es aber nicht geschafft, noch auf Remis zu stellen“, ärgerte sich Erlinghausens Coach Sven Willeke, dessen Mannschaft nun sechs Zähler Rückstand auf Spitzenreiter BSV Menden hat.
(www.match-day.de, 05.11.2018)
So., 28.10.2018, 12. Spieltag:
RWE - FSV Gerlingen 1:1 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Ekinci, Kriesche, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Gutzeit, Akgüvercin, Schlüter (71. Pistofoglu), Raulf
Tor: 1:1 (57.) Raulf

Gerlingen kam mit dem Selbstvertrauen der Siege über Menden und Bad Berleburg an die Schulstraße, fand sich in der Anfangsphase aber erst einmal mutig agierenden Hausherren ausgesetzt. Erlinghausen machte in den ersten Minuten mächtig Betrieb, wurde dabei aber abgesehen von einer Chance, die Pascal Raulf nach Vorarbeit von Malte Kriesche hatte und über den Kasten setzte (9.), nicht sonderlich gefährlich. Gerlingen versuchte sich in der 13. Minute einmal aus ähnlicher Position, was ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt war, allerdings dazu führte, dass der Offensivdrang der Rot-Weißen etwas verpuffte. Da aber auch die Gäste fortan nicht sonderlich auf das Gaspedal drückten, beackerten sich beide Mannschaften in weiten Teilen der ersten Halbzeit zwischen beiden Strafräumen. Erlinghausen stand defensiv gut, ließ kaum etwas zu – und ging trotzdem mit einem Rückstand in die Pause. Denn in der 38. Minute hatte RWE nach einem schnellen Kombinationsspiel des FSV Stephan Stettner aus den Augen verloren, der frei vor Erlinghausens Keeper Kevin Krefeld die Nerven behielt und die Gäste mit 1:0 in Führung brachte.
Der Nackenschlag kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte jedoch zur Folge, dass Erlinghausen im zweiten Spielabschnitt mit viel Wut im Bauch aus der Kabine kam und in den ersten zwanzig Minuten des zweiten Durchgangs klar spielbestimmend war. Die Rot-Weißen drückten Gerlingen tief in die eigene Hälfte hinein, sodass der fällige Ausgleich nur eine Frage der Zeit war, die in der 57. Minute schließlich beantwortet war. FSV-Keeper Marius Grebe konnte einen Freistoß von Ümral Bahceci nur Abprallen lassen. Pascal Raulf stand goldrichtig und drückte das Leder über die Linie. Erlinghausen war nun das bessere Team, hatte aber wie schon in ersten 45 Minuten Probleme mit der Präzision bei Zuspielen. Bilal Akgüvercin wurde mehrfach auf die Reise geschickt, doch der Pass war meist zu ungenau. Gerlingens Schlussmann Marius Grebe boten sich so kaum Gelegenheiten, um sich auszuzeichnen, was allerdings auf der Gegenseite auch für Kevin Krefeld galt. In der 67. Minute lupfte der eingewechselte FSV-Stürmer Lukas Rademacher das Leder über das Tor, und in der siebzigsten Minute war der RWE-Keeper zur Stelle, als er gebraucht wurde. Mehr hatten beide Torhüter letztlich aber nicht mehr zu tun, da sich beide Teams in der Schlussphase in Zweikämpfen aufrieben und letztlich mit dem Unentschieden zufrieden gaben.
„Ein leistungsgerechtes Unentschieden gegen einen sehr gut organisierten Gegner. Somit muss man unter dem Strich auch mal mit einem Punkt leben, zumal wir in Rückstand geraten sind. Wir haben es aber in der zweiten Halbzeit geschafft, mehr Druck aufzubauen und uns den Punkt daher auch verdient“, resümierte RWE-Coach Sven Willeke, der mit seiner Mannschaft Tabellenvierter bleibt, aber nur noch drei Zähler Rückstand auf den neuen Tabellenführer auf Gerlingen hat.
(www.match-day.de, 28.10.2018)
So., 21.10.2018, 11. Spieltag:
SpVg. Olpe - RWE 2:1 (0:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Ekinci, Kriesche, Matuschinski, Bahceci, Watzke (74. Gutzeit), Pistofoglu (59. Akin), Akgüvercin, Schlüter, Raulf
Tor: 2:1 (81.) Akgüvercin

Erlinghausen wollte im Olper Kreuzbergstadion die eigene Serie weiter fortsetzen und nach Möglichkeit den sechsten Sieg in Folge einfahren. Allerdings trafen die Rot-Weißen auf einen Gegner, der in der Vorwoche mit 1:6 beim VfL Bad Berleburg verloren und entsprechend etwas gutzumachen hatte. Dass es Olpe als Westfalenligaabsteiger nicht über die spielerische, sondern über die kämpferische Schiene versuchte, hätte Erlinghausen noch wegstecken können – nicht jedoch die zum Teil überharte Gangart der Hausherren. Mit gesunder Zweikampfführung hatte nämlich das, was die Spielvereinigung im ersten Durchgang an den Tag legte, nur selten etwas zu tun. Bilal Akgüvercin, Pascal Raulf und Ümral Bahceci wurden teilweise rüde von den Beinen geholt, sodass Schiedsrichter Sebastian Langemann in den ersten 45 Minuten mehrfach im Blickpunkt des Geschehens stand, allerdings aus RWE-Sicht kein einziges Mal die richtige Farbe aus seiner Hosentasche zog. Lediglich drei gelbe Karten gab es in der ersten Halbzeit für die Olper, die froh sein durften, auch im zweiten Spielabschnitt mit elf Akteuren zu spielen.
Apropos spielen: Dazu kam es auf dem Kunstrasenplatz im Kreuzbergstadion erst so richtig im zweiten Durchgang, der mit einem Paukenschlag begann. Keine zwei Minuten war die zweite Halbzeit alt, als Marcel Kühr die Hausherren mit 1:0 in Führung brachte. Ein Schock für Erlinghausen, das sich nicht nur benachteiligt fühlte, sondern nun auch noch einem Rückstand hinterherlaufen musste. Mit dem Selbstvertrauen der letzten fünf Siege in Folge steckte RWE das 0:1 aber schnell weg und fand gegen nun fairere Gastgeber allmählich zum eigenen Spiel, hatte im Abschluss aber zunächst nicht das nötige Glück. So plätscherte das Spiel bereits der Schlussphase entgegen, in der die Rot-Weißen zunehmend mehr Risiko gingen und dafür in der 77. Minute bestraft wurden. Sergen Gülbeyaz markierte bei einem der nun immer weniger werdenden Olper Vorstöße das 2:0, sorgte damit aber keinesfalls für die Vorentscheidung, da Bilal Akgüvercin nur vier Zeigerumdrehungen später der 1:2-Anschlusstreffer gelang (81.). RWE war zurück im Geschäft und versuchte in den verbleibenden Minuten alles, um zumindest einen Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen, musste diese nach dem Schlusspfiff aber letztlich ohne Zählbares antreten.
„Ich bin erbost über die extrem harte Gangart des Gegners. Da wurde gerade in der ersten Halbzeit die Grenze des Erlaubten deutlich überschritten. Schon kurios, dass Olpe in der Pause noch elf Spieler auf dem Feld hatte. Ein taktischer Fehler hat uns dann in Rückstand gebracht. Wir haben alles probiert, sind aber leider für unseren Aufwand nicht belohnt worden“, sagte Erlinghausens Trainer Sven Willeke, der froh war, dass sich keiner seiner Spieler ernsthaft verletzte.
(www.match-day.de, 21.10.2018)
So., 14.10.2018, 10. Spieltag:
RWE - SSV Hagen 6:2 (3:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Ekinci, Kriesche, Matuschinski, Bahceci, Watzke (3. Topallaj), Runte (3. Akin), Akgüvercin, Schlüter (75. Pistofoglu), Raulf
Tore: 1:0 (5.) Schlüter, 2:0 (34.) Raulf, 3:0/5:2/6:2 (39./82./92.) Akgüvercin, 4:0 (63.) Bahceci

Mit einem auch in der Höhe verdienten 6:2 (3:0)-Erfolg gegen den SSV Hagen setzt sich Landesligist RW Erlinghausen vorerst im oberen Tabellendrittel fest. Mann des Tages war Bilal Akgüvercin, der drei Tore erzielte.
Die Partie gegen das Schlusslicht aus Hagen begann für die Rot-Weißen nach Maß: bereits nach fünf Minuten drückte Youngster Frederik Schlüter den Ball nach Vorarbeit von Akgüvercin zum 1-0 über die Linie. Danach entwickelte sich zunächst eine offene Partie, auch der Gast aus Hagen spielte mit, ohne allerdings echte Torgefahr auszustrahlen. So war es Goalgetter Pascal Raulf, der per sehenswerter Direktabnahme die Erlinghäuser Führung ausbaute. Als Akgüvercin noch vor der Pause den dritten Treffer markierte und im Gegenzug Torwart Cortina einen Gästefreistoß gut parierte, schien die Partie entschieden.
Nach dem Wechsel deutete sich zunächst ein Kantersieg an, zumal Bahceci schnell eine Foulelfmeter zum 4-0 verwandelte. Doch die Rot-Weißen lösten zunehmend ihre defensive Ordnung auf, der SSV zeigte gute Moral und wurde mit zwei Treffern belohnt. Als die Zuschauer auf der Tribüne schon leicht unruhig wurden, zeigte dann aber Bilal Akgüvercin seine Klasse im Konterspiel und sorgte mit zwei Toren für den 6-2 Endstand.
Bei RWE überzeugte neben dem dreifachen Torschützen auch die gewohnt solide Innenverteidigung mit Nils Meyer unf Christian Matuschinski. Mit der richtigen Einstellung über 90 Minuten sollte auch beim nächsten schweren Auswärtsspiel in Olpe Zählbares zu holen sein.
(M.S.)
So., 07.10.2018, 9. Spieltag:
FC Borussia Dröschede - RWE 0:1 (0:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Ekinci, Kriesche, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Runte (90. Akin), Akgüvercin, Schlüter, Raulf (89. Topallaj)
Tor: 0:1 (58.) Raulf

Nach drei Siegen in Folge kam RW Erlinghausen das spielfreie Wochenende am achten Spieltag nicht unbedingt gelegen, denn die Rot-Weißen wollten ihren Lauf eigentlich gerne wöchentlich fortsetzen. Entsprechend mussten die Rot-Weißen am neunten Spieltag erst wieder zu ihrem Spiel finden, was im Auswärtsspiel bei Borussia Dröschede aber doch recht schnell gelang. Bereits nach ein paar Minuten hatte Erlinghausen die Partie unter Kontrolle und war spielbestimmend. Auf echte Großchancen musste die Zuschauer aber zunächst noch warten. Stattdessen entwickelte sich im ersten Durchgang eine taktisch geprägte Begegnung, in der Erlinghausen der aktuellen Höhenflug durchaus anzumerken war. Die Brust, mit der RWE im ESO-Stadion auf dem Emst antrat, war breit, während Borussia Dröschede doch in der ein oder anderen Aktion verunsichert wirkte, hatten die Gastgeber doch aus den ersten sieben Spielen nur einen Sieg geholt.
Abgesehen von ein paar Annäherungsversuchen im ersten Durchgang wurde es allerdings erst in der 58. Minute erstmals richtig gefährlich. Einen Zuckerpass von Ümral Bahceci, der die gesamte Dröscheder Abwehr aushebelte, hob Pascal Raulf über den herauseilenden Dröscheder Torwart Marcello Sinesi hinweg und markierte mit seinem elften Saisontor die nicht unverdiente 1:0-Führung für die Gäste. In der Folge befand sich Erlinghausen mal wieder auf der Siegerstraße und erarbeitete sich zwei weitere gute Gelegenheiten, bei denen RWE schon alles klar hätte machen können. Doch einen Freistoß von Ümral Bahceci fischte Torwart Marcello Sinesi in der 71. Minute noch überragend aus dem bedrohten Eck, ehe fünf Minuten später Pascal Raulf einen Kopfball aus kurzer Entfernung nicht im Kasten unterbringen konnte. So musste Erlinghausen bis zum Schluss um den Dreier zittern, brachte den Erfolg aufgrund einer starken Defensivleistung aber auch so über die Zeit.
„Das ist ein ganz wichtiger Sieg für uns nach dem spielfreien Wochenende. Defensiv haben wir im Mannschaftsverbund sehr gut gearbeitet und verteidigt. Es war eine taktisch geprägte Partie, in der wir uns verdient durchgesetzt haben. Kompliment an das gesamte Team für diesen disziplinierten Auftritt“, sagte Erlinghausens Trainer Sven Willeke.
(www.match-day.de, 08.10.2018)
So., 23.09.2018, 7. Spieltag:
TuS Erndtebrück II - RWE 0:3 (0:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Ekinci, Kriesche, Petrauskas (30. Matuschinski), Bahceci, Watzke (60. Runte), Akgüvercin (89. Akin), Pistofoglu, Schlüter , Raulf
Tore: 0:1/0:2 (19./64.) Akgüvercin, 0:3 (87.) Raulf

RWE stellte sich im Vorfeld der Partie auf einen hochmotivierten Gegner ein, bei dem die sportliche Krise unter der Woche auch personelle Konsequenzen trug. So stellte der TuS Erndtebrück II wenige Tage nach der öffentlichen Kritik von Trainer Alfonso Rubio-Doblas Enes Düzenli und Nzala Kanda Ngyombo frei und suspendierte zudem Ziyad Abdellaoui, für den aber die Chance besteht, in den TuS-Kader zurückzukehren. Entsprechend setzte Erlinghausen in der Pulverwaldkampfbahn zunächst auf eine stabile Defensive, an der sich Erndtebrück II in der Folge regelrecht die Zähne ausbiss. Auf der Gegenseite ging derweil reihenweise das Tempo ab, wenn Bilal Akgüvercin und Ümral Bahceci zu schnellen Gegenstößen ansetzten und Pascal Raulf im Sturmzentrum suchten. Folgerichtig fiel in der 19. Minute auch das verdiente 1:0 für die Rot-Weißen, als Bilal Akgüvercin TuS-Keeper Tom Röcher keine Abwehrchance ließ.
Einziger Wermutstropfen für die Gäste in der ersten Halbzeit war die verletzungsbedingte Auswechselung von Dziugas Petrauskas, der ab der 31. Minute von Christian Matuschinski ersetzt werden musste. Ansonsten aber konnte RWE-Coach Sven Willeke mit der Leistung seiner Mannschaft vollauf zufrieden sein und sich auf die zweite Halbzeit freuen, in der es dann wieder exakt 19 Minuten dauerte, bis Bilal Akgüvercin mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgte (64.). So musste der TuS Erndtebrück II in den verbleibenden 25 Minuten volles Risiko gehen. Doch Erlinghausen war an diesem Nachmittag einfach zu abgezockt für die Blau-Weißen, brach immer wieder über die Außenbahnen durch und fuhr am Ende einen vollkommen verdienten 3:0-Erfolg ein. Den Schlusspunkt setzte Pascal Raulf in der 87. Minute.
„Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Defensiv haben wir knallhart gearbeitet und bei Balleroberungen direkt und schnörkellos umgeschaltet. Unter dem Strich haben wir daher auch hochverdient gewonnen. Ein Kompliment an unser gesamtes Team für diesen Auftritt“, war Sven Willeke nach dem Abpfiff rundum zufrieden, zumal sich RWE nach dem dritten Sieg in Folge nun auf Platz vier wiederfindet.
(www.match-day.de)
So., 16.09.2018, 6. Spieltag:
RWE - RW Hünsborn 4:1 (1:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Ekinci, Kriesche, Petrauskas, Bahceci, Watzke (71. Runte), Akgüvercin, Pistofoglu, Schlüter (82. Akin), Raulf (82. Topallaj)
Tore: 1:0/4:1 (27./81.) Raulf, 2:1 (49., FE) Bahceci, 3:1 (77.) Akgüvercin

Achtzig Zuschauer hatten am Sonntag, den 16. September, den Weg ins Hans-Watzke-Stadion gefunden und sahen eine engagierte und mutig auftretende Erlinghauser Mannschaft, der das gewonnene Selbstvertrauen durch den 6:0-Sieg in Wenden deutlich anzumerken war. Die Rot-Weißen standen mit Abwehrchef Nils Meyer sicher in der Defensive und kombinierten gegen einen Gegner, der ebenfalls nicht gut aus den Startlöchern gekommen ist, schnell nach vorne. So war auch das 1:0 in der 27. Minute nur eine Bestätigung für die Kräfteverhältnisse, wie sie sich im ersten Durchgang an der Schulstraße darstellten. Pascal Raulf war mal wieder zur Stelle, wurde seinem Ruf als Torjäger gerecht und brachte seine Farben in Führung, die RWE auch mit in die Kabine nahm.
Eben dort befand sich Erlinghausen allerdings noch gedanklich kurz nach Wiederbeginn, denn RW Hünsborn überrumpelte die Hausherren unmittelbar nach dem Seitenwechsel und stellte wie aus dem Nichts auf 1:1. Matthias Bachhofer bestrafte ein unkonsequentes Abwehrverhalten der Rot-Weißen und stellte die Uhren wieder auf Null. Doch im Gegensatz zu den ersten Spielen der laufenden Saison ließ sich Erlinghausen durch den Gegentreffer nicht beeindrucken und suchte direkt wieder den Weg nach vorne. Das zahlte sich in der 49. Minute auch schon aus, als Schiedsrichter Christian Sinning nach einem Foul auf den Strafstoßpunkt zeigte und Ümral Bahceci RW Erlinghausen nur 180 Sekunden nach dem Ausgleich wieder in Führung brachte (49.). Das gab Erlinghausen die nötige Sicherheit zurück, sodass sich auch im zweiten Durchgang ein Spiel entwickelte, in dem RWE das dominierende Team war. Erst in der Schlussphase machte Erlinghausen dann aber auch den Sack zu – Bilal Akgüverin (77.) und Pascal Raulf (81.) stellten den 4:1-Endstand her, mit dem die Rot-Weißen auf Platz fünf kletterten und nun fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz haben.
„Das war ein erarbeiteter Erfolg. Es tut gut, jetzt mal nachgelegt zu haben. Phasenweise haben wir sehr gut gespielt. Entscheidend war, dass wir dem Gegner nicht viel angeboten haben. Mit Ausnahme des Gegentors haben wir sehr gut verteidigt. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Erlinghausens Trainer Sven Willeke nach den ersten Punkten im Hans-Watzke-Stadion.
(www.match-day.de, 16.09.2018)
So., 10.09.2018, 5. Spieltag:
VSV Wenden - RWE 0:6 (0:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Matuschinski, Kriesche (78. Akin), Petrauskas, Bahceci, Watzke, Akgüvercin, Pistofoglu (81. Runte), Schlüter, Raulf (87. Topallaj)
Tore: 0:1/0:2/0:5 (29./58./89.) Schlüter, 0:3/0:4 (72./86.) Raulf, 0:6 (90.) Akgüvercin

Durchatmen bei RW Erlinghausen: Am fünften Spieltag der Landesliga Staffel 2 haben die Rot-Weißen ihren zweiten Saisonsieg eingefahren und das Kellerduell beim punktlosen Aufsteiger VSV Wenden mit 6:0 (1:0) gewonnen. Dank des Dreierpacks von Frederik Schlüter (28., 58. und 89.), des Doppelpacks von Pascal Raulf (72. und 86.) und des Tores von Bilal Akgüvercin (90.) verbesserte RWE seinen eigenen Punktestand auf sechs Zähler und verschaffte sich Luft zum Tabellenende.
Eine wichtige Personalie klärte sich schon vor dem Anpfiff: Pascal Raulf gab grünes Licht und kehrte gegen den VSV Wenden in die Startaufstellung zurück. Damit konnten die Rot-Weißen im vorerst wichtigsten Saisonspiel beim punktlosen Tabellenletzten auf ihren Torjäger zurückgreifen, der RWE gleich eine ganz andere Sicherheit im Spiel gab. Zwar wirkten die Gäste in den ersten Minute nicht gerade großartig gefestigt, doch gleiches galt auch für den völlig verunsicherten Aufsteiger aus Wenden, der einen noch schlimmeren Fehlstart als Erlinghausen hingelegt hatte. Und so war es auch wenig überraschend, dass RW Erlinghausen vier Tage nach dem 3:1-Sieg im HSK-Kreispokal bei A-Ligist SG Winterberg/Züschen die Unsicherheit mit zunehmender Spieldauer ablegte und das in dieser Partie entscheidende 1:0 erzielte. Die 29. Minute war am Ende wohl der Knackpunkt des Spiels, denn da markierte Frederik Schlüter den Führungstreffer für die Rot-Weißen, die dadurch Selbstvertrauen gewannen und Wenden noch unsicherer wurde als es der VSV ohnehin schon war.
Es dauerte jedoch wiederum 29 Minuten, bis Erlinghausen aus der Nervösität des Gegners einen Nutzen ziehen konnte. Dann schlug allerdings wieder Frederik Schlüter zu und stellte die Weichen mit dem 2:0 endgültig auf Sieg. Wenden musste nun die Flucht nach vorne suchen, lief aber stattdessen ins offene Messer und war nach dem 3:0 von Pascal Raulf in der 72. Minute endgültig geschlagen. Fortan war es nur noch die Frage, wie hoch Erlinghausens zweiter Saisonsieg vor den Augen von Vereinschef Hans-Joachim Watzke ausfallen würde. Dass es am Ende gar ein 6:0 werden würde, hielten bis dahin wohl nur kühnste Optimisten für möglich. Wenden fiel in der Schlussphase aber völlig auseinander und war froh, als Schiedsrichter Jörg Schlemper die Begegnung in der dritten Minute der Nachspielzeit endlich abpfiff. Denn innerhalb von vier Minuten hatte RWE das Resultat verdoppelt und durch Tore von Pascal Raulf (86.), Frederik Schlüter (89.) und Bilal Akgüvercin (90.) das halbe Dutzend vollgemacht.
„Das war ein ganz wichtiger Erfolg für uns, zumal wir es geschafft haben, zu Null zu spielen. Das ist der entscheidende Faktor. Den Sieg werden wir aber schnell abhaken, da wir mit RW Hünsborn in der kommenden Wochen einen sehr guten Gegner vor der Brust haben“, sagte Erlinghausens Trainer Sven Willeke nach dem Abpfiff gegenüber match-day.de.
(www.match-day.de, 10.09.2018)
So., 02.09.2018, 4. Spieltag:
RWE - SV Hüsten 4:6 (2:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Ekinci, Kriesche, Petrauskas, Runte, Bahceci, Watzke, Akgüvercin, Pistofoglu, Schlüter
Tore: 1:0/2:0 (5./20.) Akgüvercin, 3:5 (74.) Schlüter, 4:5 (76.) Bahceci

Die HSK-Derbys der Saison 2018/19 in der Landesliga Staffel 2 haben es in sich: Am Sonntag, den 02. September, setzte sich der SV Hüsten 09 in einem mehr als unterhaltsamen Spiel bei RW Erlinghausen mit 6:4 (3:2) durch, obwohl die Grün-Weißen früh mit 0:2 in Rückstand lagen und nach 45 Minuten selbst gar nicht so recht wussten, warum sie eigentlich im Hans-Watzke-Stadion führten. Am Ende sahen die Zuschauer dann ein Zehn-Tore-Spektakel – mit dem besseren Ende für die 09er.
Beide Mannschaften hatten vor dem Spiel arge personelle Probleme. Während bei Erlinghausen Torjäger Pascal Raulf wegen Adduktorenbeschwerden nur auf der Bank saß, musste Hüsten die etatmäßige Innenverteidigung um Christian Hunecke und Mark Winkler ersetzen. Gerade letzteres machte sich bei den Grün-Weißen im ersten Spielabschnitt deutlich bemerkbar, den defensiv durchaus anfälligen Hüstenern fehlte es vor allem an der nötigen Stabilität, sodass Erlinghausen bereits die erste gute Chance durch den wieder genesenen Bilal Akgüvercin zur Führung nutzen konnte (5.). Dieser Treffer sorgte für wechselseitige Stimmungslagen im Hans-Watzke-Stadion: Hüsten wirkte durch den frühen Rückstand total verunsichert, Erlinghausen dagegen gewann Selbstvertrauen und war fortan klar spielbestimmend. Von der besten Offensive der Liga war über weite Strecken der ersten Halbzeit wenig zu sehen, während Bilal Akgüvercin die grün-weiße Hintermannschaft teilweise schwindelig spielte. Der zweite Treffer der Rot-Weißen lag in der Luft und fiel schließlich in der zwanzigsten Minute, als erneut Bilal Akgüvercin zuschlug. Erlinghausen hatte alles im Griff, war auf Kurs und auch dem 3:0 wesentlich näher als die Gäste dem Anschlusstreffer, doch dann flog RWE plötzlich ein Hüstener Konter um die Ohren. Nach einem gescheiterten Angriffsversuch der Gastgeber konterte Hüsten schnell und traf mit der ersten ernstzunehmenden Offensivaktion durch Steffen Kern zum 1:2 (36.). Doch noch hatte Erlinghausens Führung ja bestand – und Gefahr zu laufen, diese nun zu verspielen, liefen die Rot-Weißen bei weitem nicht. Stattdessen war RWE auf dem besten Wege, zumindest die 2:1-Führung mit in die Kabine zu nehmen. Doch Pustekuchen: Wie aus dem Nichts kippte das Spiel Sekunden vor dem Seitenwechsel zu Gunsten des SV Hüsten 09, der in dieser Phase wesentlich wacher war und den Rot-Weißen kurz vor der Pause zwei Stiche mitten ins Herz versetzte. Erst gelang Philipp Völker der 2:2-Ausgleich (45.), dann stellte Steffen Kern das Spiel mit dem 3:2 in der ersten Minute der Nachspielzeit völlig auf den Kopf.
Im zweiten Durchgang spielte dann zunächst nur noch Hüsten, obwohl die Gäste mit Patrick Kampschulte und Bahto Zverotic bereits nach 52 Minuten zwei Abwehrspieler auswechseln mussten. RWE wirkte aber noch sichtlich angeknockt von dem Doppelschlag kurz vor der Pause und lief der Musik fast nur noch hinterher. Philipp Völker besorgte in der 59. Minute das 4:2 für die 09er, Steffen Kern schien mit seinem siebten Saisontor in der 66. Minute schon den Sack zuzumachen. Doch ähnlich wie Hüstens Spiel in Menden, als die Grün-Weißen nach einer 4:2-Führung noch mit 4:6 verloren, schafften es die Gäste nicht, den Drei-Tore-Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen. Frederik Schlüter (74.) und Ümral Bahceci (76.) brachten Erlinghausen stattdessen wieder auf 4:5 heran, und Hüsten drohte zum wiederholten Male einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand zu geben. Die Schlussoffensive der Hausherren brachte aus RWE-Sicht aber nicht mehr den erhofften Ausgleich ein, denn Lukas Gebhardt sorgte mit 6:4 in der 89. Minute für die endgültige Entscheidung.
„Das war ein komplett wahnsinniges Spiel. Wir haben in den ersten 35 Minuten überragenden Fußball gespielt, es dabei aber versäumt, auf 4:0 oder gar 5:0 zu stellen. Durch den Hüstener Anschlusstreffer haben dann komplett unser Konzept verloren. Unser Defensivverhalten war ab dann eine Vollkatastrophe – und damit meine ich das komplette Team. So kann man keinen Blumentopf gewinnen“, fand Erlinghausens Trainer Sven Willeke deutliche Worte. 09-Coach Klaus Borschel erklärte: „Das war wieder einmal ein außergewöhnliches Spiel. Wir sind nach der langen Anfahrt sehr schwer ins Spiel gekommen und hätten noch deutlicher zurückliegen können. Aber die Jungs haben einmal mehr nie aufgegeben. Innerhalb von zwei Minuten aus einem 1:2 ein 3:2 zu machen, ist ganz stark. In der zweiten Halbzeit haben wir zwar fast wie in Menden den Vorsprung verspielt, aber dieses Mal hat es zum Sieg gereicht, der sicherlich nicht unverdient ist.“
(www.match-day.de, 03.09.2018)
So., 26.08.2018, 3. Spieltag:
FC Wetter 10/30 - RWE 2:4 (2:3)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Matuschinski, Ekinci (90. Akin), Kriesche, Petrauskas, Runte (75. Gutzeit), Bahceci, Watzke, Pistofoglu, Raulf (46. Schlüter)
Tore: 1:1/2:2/2:3 (18./32./33.) Raulf, 2:4 (86.) Bahceci

Nur fünfzig Zuschauer sahen sich am Sonntag, den 26. August, das Duell der beiden bis dahin punktlosen Mannschaften aus Wetter und Erlinghausen an, in dem beide Mannschaften endlich den ersten Saisonsieg einfahren wollten. Und die Hausherren erwischten den besseren Start, gingen in der 17. Minute durch ein Tor von Angelos Pavlidis mit 1:0 in Führung und schienen Erlinghausen damit schon zum dritten Mal auf die Verliererstraße zu schicken. Allerdings zeigten die Rot-Weißen im Harkortbergstadion eine prompte Reaktion und sorgten dafür, dass der Rückstand nicht mehr als eine kurze Momentaufnahme war. Pascal Raulf gelang im direkten Gegenzug der Treffer zum 1:1-Ausgleich, durch den die Gäste Selbstvertrauen gewannen und auf die Wende hofften. Doch zunächst musste Erlinghausen wieder einen Nackenschlag verdauen, denn auch der Aufsteiger ließ sich von dem Gegentreffer nicht beeindrucken, sondern stellte in der 23. Minute durch Michael Kluft gar wieder auf 2:1. Im Gegensatz zu den Partien in Brilon und gegen Hohenlimburg schüttelte sich RW Erlinghausen aber nur kurz und suchte danach wieder den Weg in die Offensive. Vor allem Top-Torjäger Pascal Raulf war von Wetter nicht unter Kontrolle zu bekommen, sodass in der 32. Minute schon der vierte Treffer des Tages fiel. Wieder war Pascal Raulf seinem Bewacher entwischt, wieder behielt er vor FC-Keeper Florian Ricken die Nerven und wieder klingelte es – das 2:2 für die Rot-Weißen. Und es kam noch besser: Keine sechzig Sekunden später war das Spiel durch das dritte Tor von Pascal Raulf bereits gedreht und RWE nahm eine Führung mit in die Pause (33.).
Im zweiten Durchgang lag der Druck nun beim Aufsteiger, der die Flucht nach vorne suchen musste, um die dritte Niederlage im dritten Spiel zu vermeiden. Doch die Angriffsbemühungen des FC waren letztlich doch zu harmlos, als dass sie die Gäste-Abwehr noch einmal richtig in Gefahr brachten. Und da auch die Schlussoffensive des FC Wetter 10/30 verpuffte, war es schließlich Ümral Bahceci, der in der 86. Minute letzte Restzweifel am Ausgang der Partie beseitigte und den ersten Saisonsieg der Rot-Weißen unter Dach und Fach brachte.
„Den Sieg haben wir durch Moral und Willenskraft erzwungen. Wir haben uns auch durch den zweimaligen Rückstand nicht aus der Bahn werfen lassen. Daher ein Kompliment an die Mannschaft, die nach den Gegentreffern eiskalt zurückgeschlagen hat“, sagte ein zufriedener Sven Willeke nach dem Abpfiff, für dessen Mannschaft es sich nun wesentlich ruhiger arbeiten lassen dürfte.
(www.match-day.de, 26.08.2018)
Sa., 18.08.2018, 2. Spieltag:
RWE - SV Hohenlimburg 1:4 (0:2)
Aufstellung:
Cortina, Petrauskas, Matuschinski, Ekinci, Kriesche (85. Akin), Schlüter, Pistofoglu (77. Runte), Bahceci, Watzke, Gutzeit (46. Lanza), Raulf
Tor: 1:4 (79.) Kriesche

Vor 120 Zuschauern wollte RW Erlinghausen bei sommerlichen Temperaturen die 3:4-Derbyniederlage beim SV Brilon ausbügeln. Dabei helfen sollte vor allem Torjäger Pascal Raulf, der sich nach Adduktorenproblemen rechtzeitig fit meldete und in der Anfangsformation stand. Allerdings machte sich das Fehlen des verletzten Spielmachers Bilal Akgüvercin in den neunzig Minuten deutlich bemerkbar, und auch Abwehrchef Nils Meyer war im Defensivverbund nicht zu ersetzen. Die RWE-Defensive verteidigte gegen einen Aufstiegskandidaten aus Hohenlimburg alles andere als sattelfest.
Dabei boten sich beide Mannschaften in der ersten halben Stunde ein Duell auf Augenhöhe, in dem Emre Pistofoglu die beste Chance hatte, die Kugel aber im Eins-gegen-Eins-Duell knapp am Tor vorbeispitzelte. Von Hohenlimburg war offensiv 26 Minuten nicht viel zu sehen, bis dann Yunus Özalp von der Strafraumgrenze abzog, die Kugel platziert in die rechte Ecke hämmerte und Erlinghausens Torwart Daniel Jara Cortina keine Abwehrchance ließ. Der Führungstreffer gab den Gästen Selbstvertrauen, die nun das Spiel an sich rissen und die Partie bis zum Ende der ersten Halbzeit klar kontrollierten. RWE fand derweil offensiv kaum noch statt und musste kurz vor der Pause das 0:2 durch Saffet Davulcu hinnehmen, der das Leder aus kurzer Distanz über die Linie lupfte (42.).
Erlinghausen stand damit vor Beginn der zweiten Halbzeit vor einer Mammutaufgabe, der am Ende doch recht klar nicht mehr bewältigt werden konnte. Hohenlimburg trat auch im zweiten Spielabschnitt präsent auf und machte im Stile einer Spitzenmannschaft deutlich, dass man sich im Hans-Watzke-Stadion von der Siegerstraße nicht mehr abbringen lassen wollte. Die Zehner waren dem dritten Tor wesentlich näher als RWE dem Anschlusstreffer, sodass das 3:0 eigentlich nur eine Frage der Zeit war, die in der 67. Minute schließlich beantwortet war, als Vincenzo Porrello mit einem Flugkopfball für die Entscheidung sorgte. Die beste Chance der Gastgeber im zweiten Durchgang hatte noch Ümral Bahceci, der mit einem Freistoß dem Anschlusstreffer noch am nächsten kam, aber letzten Endes war der SV Hohenlimburg 1910 einfach zu stark für die ersatzgeschwächte Willeke-Elf, die sich in der 78. Minute sogar noch das 0:4 durch den gerade erst eingewechselten Armend Krasniqi einfing. Zumindest Malte Kriesche betrieb mit dem 1:4 in der 79. Minute noch etwas Ergebniskosmetik, doch unter dem Strich stand eine ebenso klare wie verdiente Niederlage.
„Wir haben in den ersten 25 Minuten gut angefangen und im Kollektiv verteidigt, wie wir uns das unter der Woche auch vorgenommen hatten. Das 0:1 war aus meiner Sicht der Genickbruch, da wir bis dahin sehr gut im Spiel waren und anschließend den Faden verloren haben. Nach dem 0:3 sind wir aber nicht auseinander gebrochen und haben uns wieder gefangen“, sagte RWE-Coach Sven Willeke und ergänzte: „Trotz der beiden Auftaktniederlagen werden wir nicht in Panik verfallen, sondern Ruhe bewahren und uns auf das kommende Spiel in Wetter konzentrieren.“
(www.match-day.de, 18.08.2018)
So., 12.08.2018, 1. Spieltag:
SV 20 Brilon - RWE 4:3 (2:1)
Aufstellung:
Cortina, Runte (54. Lanza), Petrauskas, Matuschinski, Ekinci, Kriesche, Pistofoglu, Bahceci, Watzke (54. Schlüter), Akgüvercin (67. Gutzeit), Raulf
Tore: 0:1/4:3 (2./99.) Raulf, 2:2 (49., HE) Bahceci

Mit einer unnötigen, aber nicht unverdienten 3:4(1:2)-Niederlage beim SV Brilon startet Landesligist RW Erlinghausen in die Saison 2018/2019. Besonders schwer wiegt, dass zudem Bilal Akgüvercin mit einer tiefen Fleischwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Dabei begann die Partie für RWE nach Maß: Bereits nach zwei Minuten schoß Pascal Raulf aus 10 Metern zur Führung ein. Doch der Aufsteiger zeigte sich nicht geschockt und schlug zurück. Zunächst vernaschte Flock die Erlinghäuser Innenverteidigung mit einer Körpertäuschung und erzielte per Flachschuss den Ausgleich. Dann drosch Eric Teipel einen Freistoß zur Führung ins Netz. Auf der anderen Seite parierte Pavic einen Freistoß von Bahceci und einen Kopfball von Raulf glänzend. Insgesamt wirkte die Rot-Weiße Defensive nicht immmer sattelfest, zudem fehlte die Ordnung im Mittelfeld.
Nach dem Wechsel gab es dann neue Hoffnung für die Gäste, als Bahceci einen Handelfmeter verwandelte. Doch wiederum verlieh der Treffer keine Sicherheit. Fast im Gegenzug erzielte erneut Flock die erneute Führung der Briloner. Als sich dann Akgüvercin in einem Zweikampf verletzte und Patrick Plonka einen Konter zum 4-2 abschloss, war die Vorentscheidung gefallen. Der zweite Treffer von Pascal Raulf kurz vor dem Ende fiel dann auch eher in die Kategorie "Ergebniskosmetik".
Zwar agierte RWE nach dem Wechsel feldüberlegen, doch trotz optischer Überlegenheit fehlte der Zug zum Tor, die Briloner Abwehr um Patrick Rummel wurde nur selten gefordert. Somit steht RWE vor dem Heimspiel gegen den SV Hohenlimburg bereits ein wenig unter Druck, um einen Fehlstart zu vermeiden. Der SV Brilon scheint hingegen schnell in der Liga angekommen zu sein.
(M.S.)
So., 03.06.2018, Kreispokalendspiel:
RWE - SV Brilon 5:2 (2:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer (70. Busacca), Matuschinski, Ekinci, Kriesche, Petrauskas (81. Luckey), Bahceci (83. Cheberenchuk), Gutzeit, Watzke, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:0/4:1 (14./58) Akgüvercin, 2:0/5:1 (44./67.) Raulf, 3:0 (46.) Petrauskas

Rot-Weiß Erlinghausen gewinnt den Kreispokal des HSK. Bei dem verdienten und letzlich ungefährdeten 5:2 (2:0) Erfolg gegen den SV Brilon setzte sich die größere Routine und die höhere individuelle Klasse des Landesligisten am Ende deutlich durch.
Brilons Trainer Stephan Vogel wählte zu Beginn eine offensive Taktik und ließ seine Elf sehr früh anlaufen. RWE zeigte sich zwar zunächst überrascht, doch nach und nach überwog die spielerische Klasse des rot-weißen Mittelfelds. Spätestens nach dem 1:0 durch Bilal Akgüvercin, der Christopher Diekmann mit einem Flachschuss aus 20m überwinden konnte, bekam RWE die Partie in den Griff. Lediglich Patrick Plonka konnte RWE-Keeper Kevin Krefeld nach einer schönen Einzelleistung in Gefahr bringen, doch der junge Keeper parierte per Fußabwehr glänzend. Kurz vor der Halbzeit sorgte Pascal Raulf für das 2:0 für RWE.
Psychologisch günstig fiel auch der dritte Treffer für den Landesligisten: Dziugas Petrauskas erzielte direkt nach Wiederanpfiff das 3:0. Noch gab der SVB nicht auf, Sascha Ruhnau markierte kurz nach seiner Einwechslung den ersten Treffer für seine Farben. Doch unmittelbar danach stellte Akgüvercin auf 4:1 - die Luft war aus der Partie. Bei besserer Chancenverwertung hätte RWE nun mehr als den fünften Treffer von Pascal Raulf erzielen können, doch Akgüvercin und Busacca zeigten sich vor dem Tor unkonzentriert. So war es erneut Sascha Ruhnau, der mit einem verwandelten Elfmeter Ergebniskosmetik betrieb.
Auf Briloner Seite ragte Michael Arndt mit einer starken Leistung heraus, bei RWE überzeugten neben den Youngstern Dziugas Petrauskas und Christian Matuschinski vor allem Ümral Bahceci, der seinen Ausnahmestatus als stärkster Mittelfeldspieler im HSK erneut unter Beweis stellte.
Am Ende einer gelungenen Veranstaltung bei besten Bedingungen in Bruchhausen konnte Kapitän Malte Kriesche als letzte Amtshandlung der Saison der Pokal in die Höhe stemmen.
(M.S.)
Sa., 26.06.2018, 30. Spieltag:
RWE - SC Hennen 7:0 (5:0)
Aufstellung:
Krefeld, Petrauskas (44. Meyer), Matuschinski, Ekinci, Kriesche, Schlüter, Bahceci (46. Cheberenchuk), Busacca, Watzke, Akgüvercin (46. Luckey), Raulf
Tore: 1:0 (16.) Busacca, 2:0 (18.) Akgüvercin, 3:0/4:0/5:0/6:0 (25./33./42./48.) Raulf, 7:0 (57.) Schlüter

Vor achtzig Zuschauern trat der Tabellenletzte aus Hennen zum vorerst letzten Landesligaspiel an, bekleckerte sich dabei aber wahrlich nicht mit Ruhm. Die in allen Belangen überlegenen Hausherren schossen bis zur 57. Minute eine 7:0-Führung durch Tore von Alessandro Busacca (16.), Bilal Akgüvercin (18.), Pascal Raulf (25., 33., 42. und 48.) und Frederik Schlüter (57.) heraus. In der 64. Minute beschlossen die Gäste allerdings, die Partie nicht weiter fortzusetzen, gingen geschlossen vom Platz und zwangen den Unparteiischen so zum Abbruch des Spiels. Die Partie wird somit mit 7:0 für Erlinghausen gewertet.
„So etwas habe ich in meiner langen Karriere auch noch nicht erlebt. Der Gegner erörtert mir vor dem Spiel, dass man beim Stand von 0:6 einen Abbruch herbeiführen werde. Vom ersten Moment an hatte das mit Fußball nichts zu tun. Wir wussten gar nicht so recht, wie man damit umgeht. Mit Intensität kannst du dann gar nicht spielen. Ich persönlich empfinde das als grob unsportlich und vor allem anstandslos. Über so ein Auftreten kann man nur mit dem Kopf schütteln“, sagte RWE-Trainer Sven Willeke, der mit seiner Mannschaft die Landesligasaison 2017/18 noch auf Platz sechs abschließen konnte, da der TuS Erndtebrück II zeitgleich mit 0:3 beim FSV Werdohl verlor. Zudem hat Pascal Raulf mit nun 29 Saisontoren gute Chancen, Platz zwei in der Torschützenliste der Landesliga Staffel 2 zu belegen.
(www.match-day.de, 26.05.2018)
Sa., 19.05.2018, 29. Spieltag:
FC Altenhof - RWE 1:6 (1:2)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Matuschinski, Ekinci, Kriesche, Petrauskas (75. Cheberenchuk), Schlüter (79. Raulf), Bahceci (70. Busacca), Watzke, Akgüvercin, Gutzeit
Tore: 0:1/1:3/1:5 (8./60./78.) Schlüter, 1:2 (37.) Akgüvercin, 1:4 (70.) Bahceci, 1:6 (84.) Raulf

Für den FC Altenhof war das letzte Heimspiel der Saison 2017|18 gegen RW Erlinghausen ein echtes Endspiel. Mit dem Rücken zur Wand stehend musste der Tabellenvierzehnte die Flucht nach vorne suchen, bekam aber schon in der achten Minute den ersten Dämpfer verpasst. Frederik Schlüter war zur Stelle und brachte die Gäste in Führung, die bereits vor dem Spiel gerettet waren und daher nicht mehr unbedingt punkten mussten. Altenhof verdaute den Rückstand allerdings und schaffte in der 31. Minute schließlich den Ausgleich. Schiedsrichter Florian Schreiber entschied auf Elfmeter für den Tabellenvierzehnten, den Tobias Stevens zum 1:1 verwandelte. Aber auch Erlinghausen ließ sich von dem Gegentreffer nicht beeindrucken und schlug nur fünf Minuten später zurück: Bilal Akgüvercin traf zur 2:1-Pausenführung für RWE (36.).
Im zweiten Durchgang musste Altenhof somit wieder einem Rückstand hinterherlaufen und in Anbetracht des bevorstehenden Duells zwischen den direkten Konkurrenten SSV Hagen und FSV Gerlingen punkten. Erlinghausen bot sich so Raum zum Kontern, den Frederik Schlüter in der 59. Minute zum 3:1 nutzte. Nun sickerte bei den Hausherren allmählich die Gewissheit durch, dass am 29. Spieltags nichts zu holen sein wird. So kam es dann auch: Ümral Bahceci sorgte mit dem 4:1 in der 68. Minute für die endgültige Vorentscheidung, ehe Frederik Schlüter seinen starken Auftritt mit seinem dritten Treffer zum 5:1 krönte (79.). Den Schlusspunkt setzte schließlich der eingewechselte Pascal Raulf, der sich nach einer Oberschenkelverletzung noch rechtzeitig fit meldete und in der 84. Minute das halbe Dutzend vollmachte.
„Der Sieg ist hochverdient. Kompliment an das gesamte Team. Wir haben es geschafft, die Konzentration hoch zu halten und auch konsequent zu spielen. Das 3:1 war für Altenhof der Genickbruch und hat uns noch mehr Räume gegeben, als wir ohnehin schon hatten. Wir haben eine Top-Leistung abgerufen. Das i-Tüpfelchen ist, dass Frederik Schlüter drei Treffer erzielt hat“, freute sich Erlinghausens Trainer Sven Willeke, der mit seiner Mannschaft nun mit einem Dreier auf das Bredelarer Schützenfest gehen kann, wo Christoph Luckey amtierender Schützenkönig ist.
Während Hüsten durch die Altenhofer Niederlage endgültig gerettet ist, ist Altenhof so gut wie abgestiegen. Der FC muss darauf hoffen, dass Hagen das Kellerduell gegen Gerlingen gewinnt, da Hagen aufgrund eines um dreißig Tore besseren Torverhältnis nicht mehr einzuholen ist. Gerlingen weist aktuell ein um 13 Treffer besseres Torverhältnis gegenüber Altenhof auf und dürfte beispielsweise bei einer 0:1-Niederlage in Hagen am letzten Spieltag gegen Altenhof nicht höher als 0:5 verlieren, um die Klasse zu halten.
(www.match-day.de, 19.05.2018)
So., 13.05.2018, 28. Spieltag:
RWE - FSV Gerlingen 5:3 (3:3)
Aufstellung:
Cortina, Luckey, Ekinci, Petrauskas, Schlüter, Bahceci, Watzke, Akgüvercin, Gutzeit, Busacca, Raulf (65. Cheberenchuk)
Tore: 1:0 (11.) Schlüter, 2:0 (17.) Raulf, 3:1/5:3 (26./89.) Akgüvercin, 4:3 (76.) Bahceci

Gerade einmal sieben Tage war es her, dass RW Erlinghausen durch einen furiosen 5:4-Sieg gegen den SV 04 Attendorn dem Klassenerhalt in der Landesliga Staffel 2 ein deutliches Schritt näher gekommen war. Ausgerechnet eine Woche später boten die Rot-Weißen den Zuschauern schon wieder ein Spektakel, behielten aber am Ende einer nervenaufreibenden Partie das bessere Ende für sich.
Den Startschuss in einer spannenden und unterhaltsamen Partie legte Frederik Schlüter in der 13. Minute mit dem Führungstreffer für RWE. Nur sechs Minuten später erhöhte Pascal Raulf auf 2:0, wodurch der letzte verbleibende Sieg auf dem Weg zur Rettung konkrete Formen anzunehmen schien (19.). Und auch nach dem Anschlusstreffer des FSV Gerlingen (22.) machte Erlinghausen unbeeindruckt weiter Druck und stellte kurz Zeit später durch Bilal Akgüvercin den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (28.).
Alles lief nach Plan für RW Erlinghausen, doch nicht mehr lange. Denn bis zur Pause war der Vorsprung schon verspielt. Unnötigerweise verloren die Gastgeber die Spielkontrolle und luden Gerlingen schon fast zum Toreschießen ein. In der 31. Minute traf der FSV zum 2:3 und nur 180 Sekunden später stand es bereits 3:3 (34.) – eine Wahnsinns-Partie, die die Zuschauer zu sehen bekamen, die allerdings auch schon zu Gunsten der Hausherren hätte entschieden sein können. Das allerdings war nicht der Fall, sodass Gerlingen weiter lebte und zu Beginn der zweiten 45 Minuten dem Führungstreffer sogar deutlich näher war als Erlinghausen. Mit dem nötigen Quäntchen Glück überstand die Willeke-Elf diese Phase und steigerte sich in der Schlussphase wieder, sodass Ümral Bahceci (78.) und Bilal Akgüvercin (90.+1) das Spiel noch für Erlinghausen entscheiden konnten und damit den Klassenerhalt in Stein meißelten.
„Wir haben unser Ziel erreicht. Die ersten zwanzig Minuten waren richtig gut von uns. Danach haben wir viel zu nachlässig agiert und den Gegner zurückkommen lassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir Glück, nicht in Rückstand zu geraten, und haben erst in der Schlussphase wieder zu uns gefunden. Das Spiel hat richtig an den Nerven gezehrt. Die Mentalität ist aber vorhanden und wir sind jetzt erst einmal glücklich, die Liga gehalten zu haben. Die Truppe ist seit meinem Amtsantritt immer bereit und gallig gewesen. Dafür möchte ich jedem Einzelnen mein Lob aussprechen“, freute sich RWE-Trainer Sven Willeke.
(www.match-day.de, 15.05.2018)
Do., 10.05.2018, Nachholspiel:
RWE - FC Lennestadt 2:3 (1:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Petrauskas (81. Schlüter), Bahceci, Watzke, Akgüvercin, Gutzeit (81. Busacca), Raulf (91. Schlüter)
Tore: 1:0/2:1 (17./61.) Raulf
Gelb-Rot: Matuschinski (90.)

Im Hans-Watzke-Stadion entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Der Tabellenzweite aus Lennestadt trat mit dem besten Aufgebot an und hatte die Möglichkeit, mit einem Sieg den Aufstieg in die Westfalenliga perfekt zu machen, da auch alle Vize-Meister der vier Landesliga-Staffeln in der Saison 2017|18 den Sprung in die Westfalenliga schaffen. Den besseren Start in die Partie erwischte allerdings Erlinghausen, denn Torjäger Pascal Raulf traf in der 15. Minute zur Führung für den Underdog. Dass Lennestadt vollkommen zurecht Platz zwei einnimmt, stellten die Gäste allerdings unter Beweis. Denn unbeeindruckt vom 0:1 spielte der FC weiter nach vorne und kam immer wieder zu Chancen. Es war ein munteres Spiel, in dem auch RWE Möglichkeiten hatte, allerdings noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen musste. Top-Torjäger Florian Friedrichs knipste in der 34. Minute bereits zum 33. Mal in der laufenden Spielzeit und traf zum 1:1-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang wollte Lennestadt die Partie drehen und damit die Rückkehr in die Westfalenliga perfekt machen, wurde aber zunächst wieder kalt erwischt. Denn in der 57. Minute war Pascal Raulf einmal mehr seinem Bewacher entwischt und traf nach Vorlage von Bilal Akgüvercin mit seinem 23. Saisontor zum 2:1 für Erlinghausen. Die Hausherren boten dem designierten Westfalenligisten richtig Paroli – und standen am Ende doch mit leeren Händen da. Denn ein überragend aufgelegter Florian Friedrichs machte Erlinghausens Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte. In der 64. Minute holte die personifizierte Tormaschine der Landesliga Staffel 2 einen Elfmeter heraus, den Christian Schmidt zum 2:2 verwandelte. Elf Minuten später sorgte Florian Friedrichs mit einem Seitfallzieher schließlich für die Wende und riss die FC-Fans von den Höckern (75.). Erlinghausen erholte sich zwar noch einmal, hatte aber Pech, dass das Aluminium in der Schlussphase das mögliche 3:3 verhinderte, sodass Lennestadts Aufstieg in die Westfalenliga schließlich amtlich war.
Trotz der zwölften Saisonniederlage hat sich die Ausgangsposition von RW Erlinghausen im Kampf um den Klassenerhalt allerdings verbessert. Denn da der FC Altenhof zeitgleich beim TuS Erndtebrück II verlor, blieb der Vorsprung auf Rang 14 bei nur noch drei ausstehenden Spielen bei acht Punkten konstant und dürfte den Rot-Weißen nicht mehr zu nehmen sein. „Wir haben eine richtig gute Partie abgeliefert und waren ein ebenbürtiger Gegner. Kleinigkeiten haben das Match entschieden. Dass wir in der Schlussphase Pech mit zwei Pfostenschüssen haben, sagt einiges aus“, sagte RWE-Trainer Sven Willeke.
(www.match-day.de, 10.05.2018)
So., 06.05.2018, 27. Spieltag:
RWE - SV 04 Attendorn 5:4 (3:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche (73. Luckey), Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Akgüvercin, Gutzeit, Busacca (46. Petrauskas), Raulf (91. Schlüter)
Tore: 1:0 (9.) Meyer, 2:1 (22.) Gutzeit, 3:3/4:3 (43./65.) Raulf, 5:3 (67.) Akgüvercin

Ein Auf- und Ab der Gefühle erlebten die rot-weißen Fans heute beim 5:4 (3:3)-Erfolg gegen den SV Attendorn. Eigene Fehler und ein nicht aufsteckender Gast sorgten für eine Zitterpartie im Hans-Watzke-Stadion.
Dabei ging es gut los: Bereits nach 9 Minuten köpfte Nils Meyer die Führung für RWE. Doch fast postwendend gelang dem Gast nach einem Ballverlust im Mittelfeld der Ausgleich. Auch die erneute Führung durch Oli Gutzeit, der einen Querpass von Akgüvercin über die Linie drückte, konterte der Gast und ging sogar mit 2:3 in Führung. Pascal Raulf beruhigte die Nerven kurz vor der Pause etwas, als er den Ausgleich markierte.
Nach dem Wechsel stabilisierte sich RWE, und als zunächst Raulf und dann Akgüvercin einen zwei Tore Vorsprung heraus arbeiten konnten, schien die rot-weiße Seele ihren Frieden gefunden zu haben. Doch Eugen Litter per Freistoß brachte die Gäste erneut heran. Kurz vor Schluss glaubten die Gäste per Wembleytor sogar den Ausgleich erzielt zu haben, doch anders als im WM-Finale 66 ließ der Schiedsrichter weiterlaufen. Da auch in Köln kurzfristig niemand zur Videoklärung zur Verfügung stand, blieb es beim 5:4.
Mit den drei Punkten im Rücken kann RWE nun am Vatertag auf das Spitzenteam aus Lennestadt warten und dann hoffentlich den Klassenerhalt auch bald rechnerisch sichern.
(M.S.)
So., 29.04.2018, 26. Spieltag:
VfL Bad Berleburg - RWE 0:0
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Petrauskas, Bahceci, Watzke (69. Akgüvercin), Gutzeit (57. Luckey), Busacca (90. Cheberenchuk), Raulf

Im zehnten Pflichtspiel innerhalb von nur 35 Tagen war Erlinghausen deutlich anzumerken, dass die nötige Frische im Sechs-Punkte-Spiel gegen den VfL Bad Berleburg fehlte. Zudem mussten die Rot-Weißen auf den verletzten Bilal Akgüvercin verzichten, was die Aufgabe beim Aufsteiger nicht leichter machte. Allerdings sorgte das Selbstvertrauen der letzten Wochen dafür, dass man den Badestädtern ein Duell auf Augenhöhe bieten konnte.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit bot sich allerdings dem VfL Bad Berleburg in der 53. Minute die große Chance, um in Führung zu gehen. Schiedsrichter Christian Lange zeigte nach einem Handspiel im RWE-Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Torwart Daniel Jara Cortina hielt für Erlinghausen aber die Null fest, parierte den Strafstoß und ebnete seiner Mannschaft damit den Weg zum Punktgewinn. Der wäre um ein Haar sogar doch noch dreifach ausgefallen, aber in der 79. Minute schlug sich das Glück auf die Seite der Hausherren. Pascal Raulf traf bei einer Doppelchance zwei Mal das Aluminium und vergab damit die große Möglichkeit zum Auswärtssieg. Am Ende blieb es so bei der torlosen Punkteteilung, mit der beide Mannschaften letztlich leben konnten.
„Die Jungs gehen nach den letzten Wochen total auf dem Zahnfleisch. Daher können wir mit dem Punkt auch gut leben. Wir haben jetzt noch ein Auswärtsspiel und vier Heimspiele. Da wollen wir den Klassenerhalt dann auch fest machen. Ich muss Daniel Jara Cortina ein Lob machen, der durch den gehaltenen Elfmeter entscheidenden Anteil am Punktgewinn hatte“, resümierte RWE-Coach Sven Willeke.
(www.match-day.de, 30.04.2018)
Do., 26.04.2018, Nachholspiel:
TuS Erndtebrück II - RWE 5:1 (3:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Schlüter, Petrauskas (68. Luckey), Bahceci (81. Cheberenchuk), Watzke, Akgüvercin (60. Busacca), Raulf
Tor: 4:1 (75.) Bahceci

Beim TuS Erndtebrück II bestritt RW Erlinghausen am 26. April das neunte Pflichtspiel innerhalb von 32 Tagen. Entsprechend gingen die Rot-Weißen die weite Auswärtsfahrt auf dem Zahnfleisch an und kehrten nach neunzig Minuten, die nur fünfzig Zuschauer verfolgten, mit leeren Händen zurück.
Die Hausherren, die vor elf Tagen immerhin noch mit 0:8 beim FC Lennestadt untergegangen waren, nutzten gleich ihre erste Möglichkeit u nd erzielten in der 13. Minute durch Eren Bilgicli das 1:0.Der Treffer zeigte Wirkung bei RW Erlinghausen, das danach den Faden verlor. Erlinghausen hätte aber nur sechzig Sekunden später zum Ausgleich kommen können, ließ in Person von Bilal Akgüvercin aber eine Großchance aus. TuS-Keeper Paul Schünemann war schon geschlagen, doch der Mittelfeldspieler traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (14.). So blieb die Erndtebrücker Führung bestehen, die in der 27. Minute sogar ausgebaut wurde. Die Gäste agierten wie schon beim ersten Gegentreffer unsicher in der Defensive und ließen ihren Gegenspielern zu viel Platz, was Lars Birlenbach eiskalt bestrafte und auf 2:0 erhöhte.Umso schwieriger wurde die Aufgabe, als die Gastgeber in der 38. Minute durch Till Hilchenbach schon auf 3:0 stellten und die komfortable Pausenführung perfekt machten.
Nach dem Seitenwechsel war für RWE dementsprechend nur noch durch ein Wunder etwas Zählbares zu holen, das aber nicht eintreten sollte. Stattdessen erhöhte Eren Bilgilci in der 62. Minute auf 4:0. Zumindest der Ehrentreffer gelang den Rot-Weißen allerdings. Ümral Bahceci sorgte in der 77. Minute für etwas Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt aber setzten wiederum die Hausherren, die in der 84. Minute durch Jonas Dienst noch zum 5:1 kamen und damit den klaren Heimsieg unter Dach und Fach brachten.
„Wir hatten in der ersten halben Stunde zwei Abstimmungsprobleme und eine Großchance nicht genutzt. Damit lagen wir mit 0:2 zurück. Danach haben wir nicht mehr zu unserem Spiel gefunden und somit auch verdient verloren. Wir werden die Partie schnell abhaken, denn wir haben keine Zeit zum Analysieren. Unser Blick richtet sich schon auf die bevorstehende Partie beim VfL Bad Berleburg. Auf uns wartet ein ganz wichtiges Spiel, denn Bad Berleburg ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Da müssen wir wieder Gas geben“, sagte RWE-Trainer Sven Willeke.
(www.match-day.de, 27.04.2018)
So., 22.04.2018, 25. Spieltag:
RWE - FSV Werdohl 5:2 (2:2)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Busacca (75. Petrauskas), Bahceci (85. Cheberenchuk), Watzke, Gutzeit (80. Schlüter), Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:0/2:2/5:2 (4./45./71.) Raulf, 3:2 (71.) Akgüvercin, 4:2 (78., FE) Bahceci

Landesligist RW Erlinghausen gelang mit einem 5:2 (2:2) gegen den FSV Werdohl ein weiterer wichtiger Erfolg im Abstiegskampf der Landesliga.
Nach einem klaren Sieg sah es dabei zunächst nicht aus. Zwar erzielte Goalgetter Pascal Raulf schnell die Führung, doch die Gäste blieben cool und schlugen über Zekovic und Kissler noch vor der Halbzeit zurück. Gerade Zekovic bereitete der rot-weißen Abwehr über die linke Seite einige Probleme. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff der wie immer souveränen Schiedsrichterin Jana Claaßen traf erneut Raulf, als er eine präzise Vorarbeit von Ekinci zum Ausgleich nutzte.
Nach dem Wechsel steigerte sich die Elf von Sven Willeke noch einmal. So war das 3:2 durch Bilal Akgüvercin durchaus verdient. Mit der Führung im Rücken ergaben sich noch mehr Räume, die Bahceci mit einem klaren Foulfelfmeter (Pascal Raulf wurde am sicheren Torschuss gehindert) sowie nochmals Raulf nutzten, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben.
Nach dem Erfolg beträgt der Abstand auf die Abstiegsplätze zwar mindestens sieben Punkte, doch Durchatmen ist noch nicht angesagt, zu eng sind die Mannschaften beisammen. Am Donnerstag geht es mit einer langen Tour nach Erndtebrück weiter - ein Punkt wäre dort als Erfolg zu werten.
(M.S.)
Do., 19.04.2018, Nachholspiel:
RWE - SSV Hagen 5:1 (3:1)
Aufstellung:
Cortina, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Lanza (46. Busacca), Bahceci, Watzke, Gutzeit (65. Schlüter), Akgüvercin (77. Luckey), Raulf
Tore: 1:0/3:1/4:1 (10./43./62.) Akgüvercin, 2:0 (27.) Lanza, 5:1 (64.) Raulf

Nach zwei deutlichen Siegen des SSV Hagen war RW Erlinghausen für das Nachholspiel gegen den Tabellenneunten gewarnt, ging aber nach zuletzt zehn von 18 möglichen Punkten mit entsprechendem Selbstvertrauen in das 22. Saisonspiel. Allerdings trat Hagen im Hans-Watzke-Stadion nicht wie eine Mannschaft auf, der eine kleine Mini-Erfolgsserie anzumerken war, sodass Erlinghausen nicht brillieren musste, um das Spiel zu bestimmen.
In der zwölften Minute wurden die Rot-Weißen bereits mit dem Führungstreffer belohnt. Bilal Akgüvercin ließ SSV-Keeper Timo Reinhard keine Abwehrchance und stellte auf 1:0, was RWE Sicherheit gab, allerdings nicht dazu führte, dass Erlinghausen spielerisch eine Galavorstellung zeigte. Immer wieder verlor Erlinghausen die Bälle zu leichtfertig und machte sich so das Leben selbst schwer.
Hagen war letztlich aber einfach zu schwach, um für etwas Zählbares in Frage zu kommen. So erhöhte Calvin Lanza in der dreißigsten Minute auf 2:0 für die Gastgeber, die sich auch vom Anschlusstreffer nicht verunsichern ließen (38.) und noch vor der Pause durch das zweite Tor von Bilal Akgüvercin den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellten.
Im zweiten Spielabschnitt sorgte Erlinghausen dann für die schnelle Vorentscheidung. In der 62. Minute markierte Bilal Akgüvercin sein achtes Saisontor und machte mit seinem dritten Treffer zum 4:1 alles klar, woraufhin Pascal Raulf schnell gar das 5:1 folgen ließ (64.). In der letzten halben Stunde ließ RWE die Zügel dann aber doch zu sehr schleifen, um einen noch höheren Kantersieg herauszuschießen, baute aber durch den verdienten Heimsieg den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf sechs Zähler aus.
„Mit den drei Punkten und dem 5:1 sind wir zufrieden. Wir haben aber keine Glanzleistung vollbracht. Durch leichtere Konzentrationsmängel haben wir uns das Leben teilweise schwer gemacht und unsere Aktionen waren nicht ganz klar. Trotzdem war es eine solide Leistung von uns und der Blick geht jetzt natürlich schon auf das nächste Spiel gegen Werdohl. Der Sieg gegen einen schwächeren Gegner geht aber auch in der Höhe so in Ordnung“, sagte RWE-Coach Sven Willeke.
(www.match-day.de, 20.04.2018)
Sa., 14.04.2018, 24. Spieltag:
FC Borussia Dröschede - RWE 0:0
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Petrauskas (46. Lanza) Bahceci, Watzke,Gutzeit, Akgüvercin (61. Busacca), Raulf (90. Luckey)

Die Drei-Tages-Rhythmus für RW Erlinghausen setzt sich weiter fort: Um 18:00 Uhr trat die Mannschaft von Trainer Sven Willeke zum Duell bei Borussia Dröschede an – keine drei Tage nach dem 2:0-Erfolg im Kreispokal-Halbfinale über den Bezirksligisten VfB Marsberg. Die im Diemelstadion zumindest für weite Teile der neunzig Minuten geschonten Daniel Jara Cortina, Nils Meyer, Bilal Akgüvercin und Christian Matuschinski kehrten gegen Dröschede allesamt in die Startelf zurück und boten der Borussia ein Duell auf Augenhöhe.
Mit etwas Glück wäre Erlinghausen im ESO-Stadion auf dem Emst auch früh in Führung gegangen. Oliver Gutzeit kam in der zwölften Minute zum Abschluss, brachte das Leder allerdings nicht im Kasten unter. Auf der anderen Seite hätte aber auch Dröschede das 1:0 erzielen können, ließ eine aussichtsreiche Gelegenheit in der 26. Minute jedoch ebenfalls ungenutzt. Kurz vor der Pause tauchte dann Pascal Raulf vor dem Dröscheder Kasten auf, kam aber nicht an Torwart Julian Schmahl vorbei (42.).
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiter spannend, wobei Dröschede es nun schaffte, das Heft in die Hand zu nehmen und RWE stärker unter Druck zu setzen. Bei den Gästen war der Kräfteverschleiß nach den letzten anstrengenden englischen Wochen zu erkennen, wobei es die Erlinghauser Defensive um Kapitän Malte Kriesche weiterhin ordentlich machte und zumindest keine richtig zwingende Gelegenheit der Borussia zuließ. Da allerdings auch von RW Erlinghausen offensiv im zweiten Spielabschnitt nicht mehr viel zu sehen war, war letztlich wenig überraschend, dass die Begegnung torlos endete. Allerdings hilft der Punkt auch beiden Mannschaften weiter, denn Dröschede hielt durch das 0:0 einen direkten Konkurrenten auf Distanz und festigte Platz sieben, während RWE den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz zumindest für 24 Stunden auf drei Zähler ausgebaut und nur zwei von sieben Pflichtspielen im Jahr 2018 verloren hat.
„Wir haben uns mit einer sehr disziplinierten Leistung den Punkt absolut verdient. Zur Pause hätten wir mit etwas mehr Fortune führen können, wurden nach dem Seitenwechsel aber auch von Dröschede unter Druck gesetzt, dem wir allerdings auch standgehalten haben. Es war eine taktisch geprägte Partie. Ganz wichtig ist für uns, dass wir zu Null gespielt haben. Mit dem Punkt können wir gut leben, denn wir haben wieder ein Zeichen gesetzt, dass wir uns weiterentwickeln und somit auch den Klassenerhalt sichern können“, resümierte RWE-Trainer Sven Willeke.
(www.match-day.de, 14.04.2018)
Mi., 11.04.2018, Kreispokal-Halbfinale:
VfB Marsberg - RWE 0:2 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Schlüter (55. Akgüvercin), Luckey, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Bahceci, Watzke, Lanza (76. Busacca), Gutzeit, Raulf (89. Matuschinski)
Tore: 0:1 (73.) Bahceci, 0:2 (90.) Ekinci

Mit einem „schmutzigen“ 2:0 (0:0)-Erfolg beim VfB Marsberg zieht Landesligist RW Erlinghausen in das Finale des Kreispokals ein. Die Entscheidung in einem zähen Halbfinale fiel dabei erst in der letzten Minute, als Anil Ekinci den zweiten Treffer für die Rot-Weißen erzielte.
Beide Trainer stellten für diese Partie Ihre Mannschaften um: Während Sven Willeke zunächst freiwillig auf die Stammspieler Bilal Akgüvercin, Nils Meyer, Christian Matuschinski und Daniel Cortina verzichtete, musste Paul Bender die verletzten Marco und Kevin Kraemer ersetzen. In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine offene, aber keinesfalls hochklassige Partie. RWE agierte vielfach mit langen Bällen, der VfB hielt gut dagegen, konnte sich offensiv gegen die zweikampfstarken Luckey und Petrauskas nicht durchsetzen. Die beste Chance vereitelte Marsbergs Keeper Said Garibzada, als er einen präzisen Distanzschuss von Oliver Gutzeit über die Latte lenkte.
Nach der Pausenbratwurst setzte der VfB den ersten Stich: Alexander Picht scheiterte aber denkbar knapp an der Latte. RWE verstärkte die Offensive und brachte Akgüvercin in die Partie, die sich zunehmends in die Marsberger Hälfte verlagerte. Echte Chancen blieben allerdings so lange Mangelware, bis mit Bahceci der in den letzten Wochen mit Abstand beste Rot-Weiße aus 20 Metern per Flachschuss die Führung erzielte. Der VfB machte zwar noch einmal Druck, konnte aber bis auf eine von Julian Welzel vergebene Gelegenheit keine echte Gefahr mehr entfalten, so dass Ekinci in der 90. Minuten den berühmten Sack zu machte.
Überschattet wurde das Spiel von der schweren Verletzung von Mahmut Kocak, der nach einem Zweikampf liegen blieb und vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Da im Pokal letztlich nur das Weiterkommen zählt, wartet RWE nun auf den Gegner im Finale, der sich in der Partie zwischen dem TuS Medebach und dem SV Brilon entscheiden wird.
(M.S.)
Fr., 06.04.2018, 23. Spieltag:
RWE -RSV Meinerzhagen 1:2 (0:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer (87. Schlüter), Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke (83. Busacca), Lanza, Gutzeit, Akgüvercin, Raulf (79. Petrauskas)
Tor: 1:1 (65.) Raulf

Erlinghausen ging nach zwei Siegen in Folge mit Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen den Liga-Primus, der sich auf bestem Wege befindet, den Durchmarsch von der Bezirks- in die Landesliga zu schaffen. Gegen den mit erfahrenen Regional- und Oberligaspielern gespickten Kader der Gäste versuchte Erlinghausen nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch dagegen zu halten, was zunächst nicht gelingen sollte. Nach einer sehenswerten Kombination traf Alexander Horst schon in der 14. Minute zur Führung für den Spitzenreiter. Von dem frühen Gegentreffer ließen sich die Rot-Weißen aber nicht großartig beeindrucken. Nach zwanzig Minuten legten sie allmählich den Respekt ab und erspielten sich erste Möglichkeiten. Die dickste Chance hatte Ümral Bahceci, der in der 28. Minute das 1:1 hätte besorgen müssen, freistehend vor dem RSV-Gehäuse aber das Leder nicht über die Linie drücken konnte. So ging es nach 45 Minuten mit einer Führung für Meinerzhagen in die Pause, die aufgrund des couragierten Auftritts der Hausherren aber durchaus als glücklich einzustufen war.
Die stärkste Phase hatte Erlinghausen dann nach dem Seitenwechsel. RWE kam mit richtig Dampf aus der Kabine und zeigte mit viel Leidenschaft, aber auch Spielwitz, wie die Übermannschaft der Landesliga Staffel 2 in Gefahr zu bringen war. In den ersten Minuten nach Wiederbeginn wurde der Spitzenreiter regelrecht am eigenen Strafraum festgetackert und hielt defensiv schließlich nicht mehr stand: Pascal Raulf war zur Stelle und traf mit seinem 15. Saisontor zum verdienten 1:1-Ausgleich (65.). Warum der von BVB-Profi Nuri Sahin unterstützte Aufsteiger in der Tabelle ganz oben steht, zeigte der RSV aber nach dem Rückstand. Keine 120 Sekunden nach dem 1:1 wackelte das Gehäuse der Hausherren, die Glück hatten, dass ein Schuss nur am Pfosten landete. In der Schlussphase stand die Partie schließlich auf Messers Schneide, der entscheidende Treffer fiel aber für den Spitzenreiter. Der eingewechselte Andreas Spais bediente Yasin Aktas und der machte den 2:1-Erfolg für Meinerzhagen in der 83. Minute perfekt.
„Das war eine brettstarke Leistung von uns. Wir haben dem Top-Favoriten die Stirn geboten, uns aber leider für unseren Aufwand nicht belohnt. Das ist sehr schade. Aber wir gehen die nächsten Aufgaben mit der gleichen Intensität an und werden dann auch punkten“, sagte RWE-Coach Sven Willeke. Trotz der Niederlage kann RW Erlinghausen mit der gebotenen Leistung aber zufrieden sein. Der Vorsprung von zwei Punkten auf einen Abstiegsplatz bleibt durch die zeitgleiche 0:4-Niederlage des SV Hüsten 09 gegen den SV Hohenlimburg 1910 in jedem Fall bestehen.
(www.match-day.de, 07.04.2018)
Mo., 02.04.2018, Nachholspiel:
SV Hüsten 09 - RWE 2:3 (1:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Lanza (46. Petrauskas), Schlüter (46. Gutzeit), Akgüvercin, Raulf (90. Luckey)
Tore: 1:1 (45.) Akgüvercin, 1:2 (64.) Raulf, 1:3 (78.) Gutzeit

Nach fünf Pflichtspielniederlagen in Folge wollte der SV Hüsten 09 im HSK-Derby gegen RW Erlinghausen die Wende schaffen und Neu-Trainer Bernd Haumer einen Sieg zum Liga-Debüt schenken. Und obwohl Erlinghausen durch positive Ergebnisse in den letzten Wochen Selbstvertrauen getankt hatte, spielte im ersten Durchgang im Stadion Große Wiese nur eine Mannschaft – und das waren die Hausherren. Schon in der fünften Minute zappelte die Kugel im Netz, als RWE-Keeper Daniel Jara Cortina einen Kopfball von Mark Winkler noch an die Latte lenken konnte, Lukas Gebhardt aber zum frühen 1:0 für die Hüstener abstaubte.
Der Treffer gab den gebeutelten 09ern Sicherheit und Auftrieb, denn die Chancen im ersten Spielabschnitt reichten eigentlich schon, um die Partie zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Philipp Völker scheiterte in der achten Minute aber mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Erlinghausens Schlussmann, der am Ende bester Spieler auf dem Platz war. In der 21. Minute hatte der 28-Jährige Glück, dass Emre Yilmaz einen Freistoß aus 18 Metern nur an die Latte setzte, ehe er sich in der 32. Minute erneut auszeichnen konnte und im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Lukas Gebhardt der Sieger blieb (32.).
Von Erlinghausen war bis dahin offensiv fast nichts zu sehen. Einzig in der zwölften Minute wurde es einmal gefährlich, als die Gastgeber weit aufgerückt waren und in einen Konter liefen, den Anil Namik Ekinci aber nur mit einem Schuss ans Außennetz abschloss. Danach dauerte es bis zur 42. Minute, bis sich RWE wieder in der Hüstener Hälfte zeigte, Bilal Akgüvercin aber kein Vorbeikommen an 09-Keeper Marvin Baum fand. Das änderte sich allerdings mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit, denn freistehend vor dem Hüstener Schlussmann behielt der feinfüßige Mittelfeldspieler die Nerven und traf zum schmeichelhaften Ausgleich (45.+1).
Hüsten hätte längst auf Kurs sein können, scheiterte aber auch nach dem Seitenwechsel am eigenen Chancenwucher. Denn vor den Augen von Erlinghausens erstem Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke parierte Daniel Jara Cortina einmal mehr stark gegen Philipp Völker (47.) und hatte im Anschluss wieder das Glück des Tüchtigen, dass Lukas Gebhardt zwei vorzügliche Gelegenheiten noch nicht einmal auf das Tor brachte (48. und 54.). So rächte sich schließlich die Hüstener Fahrlässigkeit, durch die Erlinghausen im Spiel blieb und nach einem Lattenschuss von Bilal Akgüvercin (62.) mit Hilfe eines sehenswerten Angriffs die kaum für möglich gehaltene Wende schaffte. Ümral Bahceci tanzte an der Grundlinie Denis Rodrigues Gomes aus und legte auf Pascal Raulf zurück, der mit seinem ersten Torschuss im Spiel ins lange Eck traf und in Manier von Juventus Turins Paulo Dybala das 2:1 bejubelte (64.).
Dieser Schlag hinterließ seine Spuren bei den Gastgebern, die zwar weiter kämpften, nun aber nicht mehr so häufig in Abschlusssituationen kamen, was auch daran lag, dass die Gäste die Löcher in der Defensive allmählich zu stopfen wussten. Stattdessen bürgte sich den Hüstenern eine noch große Hypothek auf, denn der eingewechselte Oliver Gutzeit traf in der 78. Minute mit einem ansatzlosen Schuss zum 3:1. Die Partie wurde allerdings nochmal spannend, da die Rot-Weißen den Sieg scheinbar gedanklich schon verbucht hatten und nur 43 Sekunden später durch Emre Yilmaz den Anschlusstreffer kassierten (79.). In der Schlussphase warf Hüsten schließlich alles nach vorne, brachte das RWE-Gehäuse aber auch in der dreiminütigen Nachspielzeit nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Stattdessen wäre Erlinghausen beinahe noch der vierte Streich geglückt, als Pascal Raulf auf Bilal Akgüvercin durchsteckte und dessen Versuch nur Millimeter am Außenpfosten vorbeitrudelte (88.). Wenig später stand der 3:2-Erfolg der Rot-Weißen aber fest, die in der Tabelle damit am SV Hüsten 09 vorbeizogen, während die Grün-Weißen auf den ersten Abstiegsplatz abrutschten.
„Wir hatten klarste Chancen, mit denen wir drei Spiele hätten entscheiden können. Normalerweise müssen wir die Partie mit 7:3 oder 8:3 gewinnen. Die Jungs haben ein sehr gutes Spiel gemacht, konnten sich aber einfach nicht belohnen. Mit dieser Leistung schaffen wir in den kommenden Partien aber die Wende“, sagte 09-Coach Bernd Haumer, während Erlinghausens Coach Sven Willeke erklärte: „Unser Sieg ist glücklich, weil die Jungs viele Dinge nicht so umgesetzt haben, wie wir es vorgegeben hatten. Ausschlaggebend für den dreckigen Sieg war einzig unsere individuelle Klasse, die den Unterschied gemacht hat. Daniel Jara Cortina war unser bester Mann, dem ein ganz dickes Lob gebührt.“
(www.match-day.de, 02.04.2018)
Do., 29.03.2018, Nachholspiel:
RWE - BSV Menden 3:0 (1:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Petrauskas (53. Raulf), Bahceci, Watzke, Lanza (77. Busacca), Schlüter (82. Luckey), Akgüvercin
Tore: 1:0 (30.) Lanza, 2:0 (58.) Raulf, 3:0 (72.) Schlüter

Im heimischen Hans-Watzke-Stadion holte RW Erlinghausen an Gründonnerstag das Kellerduell gegen den BSV Menden nach und stand im dritten Spiel unter der Leitung von Trainer Sven Willeke unter Druck, da der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur einen Punkt betrug und sich zur gleichen Zeit die Kellerkinder FSV Gerlingen und SC Hennen im direkten Duell gegenüber standen. Der Druck war für RWE aber keine Belastung, sondern wandelte sich in Energie um, auch wenn Torchancen zunächst noch Mangelware waren.
Nachdem sich beide Teams in den ersten zwanzig Minuten meist zwischen beiden Strafräumen begegneten, wurde Erlinghausen allmählich die spielerisch dominierende Mannschaft, die in der 31. Minute gleich mit der ersten nennenswerten Möglichkeit durch Winterzugang Calvin Lanza in Führung ging. Der Treffer wirkte wie eine Befreiung für die Gastgeber, die nun Sicherheit gewannen und vor der Pause schon auf 2:0 hätten stellen müssen, allerdings zwei Mal am überragend reagierenden BSV-Keeper Sebastian Plust scheiterten.
Im zweiten Spielabschnitt bog Erlinghausen dann aber verdientermaßen auf die Siegerstraße ein. Denn nach dem 2:0 durch Pascal Raulf in der 58. Minute war die Vorentscheidung zu Gunsten der Rot-Weißen gefallen. Auch wenn Menden zuletzt drei Mal in Folge ungeschlagen blieb, zeigte der BSV im Hans-Watzke-Stadion letztlich nicht die Klasse, um den Zwei-Tore-Rückstand noch einmal umbiegen zu können. So setzte in der 72. Minute schließlich Frederik Schlüter den Schlusspunkt.
„Das Team hat wieder ehrgeizig und mit Elan gespielt. Unseren Matchplan haben wir sehr gut umgesetzt. Dafür haben sich die Jungs ein Kompliment verdient. Der Sieg war enorm wichtig. Das genießen wir, aber ab morgen gilt die Blickrichtung dem Spiel in Hüsten. Dort wartet am Ostermontag die nächste große Herausforderung auf uns“, erklärte RWE-Coach Sven Willeke, der im dritten Spiel den zweiten Sieg feierte.br>Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin erklärte gegenüber match-day.de: „Ein großes Lob an die Mannschaft. Es war wichtig, dass wir das Spiel gewinnen – egal wie. Wir sind auf einem guten Weg und wollen in Hüsten auf die Leistung aufbauen.“
(www.match-day.de, 30.03.2018)
So., 25.03.2018, 22. Spieltag:
RW Hünsborn - RWE 2:1 (0:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Luckey (85. Schlüter), Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Gutzeit, Akgüvercin, Bestmann (75. Lanza)
Tor: 0:1 (52.) Kriesche

Zwei Wochen nach dem 2:1-Erfolg beim SV Hohenlimburg 1910 ging es für RW Erlinghausen erneut auf Reisen. Die Aufgabe beim Spitzenteam RW Hünsborn war aber mindestens ebenso schwer wie die im Kreuzbergstadion, der sich die Rot-Weißen aber leidenschaftlich stellten und eine engagierte Leistung zeigten. RWE trat gut auf und spielte keineswegs wie eine Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft. Nur eines blieb einer Mannschaft wie Erlinghausen, die in der unteren Tabellenhälfte rangiert, hold: Das Pech. Denn mit ein bisschen mehr Fortuna wären die Gäste schon im ersten Durchgang in Hünsborn in Führung gegangen, doch ein Kopfball von Hendrik Bestmann tickte von der Unterkante der Latte auf bzw. vielleicht auch knapp hinter die Linie. Doch Schiedsrichter Inan Bulut pfiff nicht und ließ die Partie zum Leidwesen der Gäste weiterlaufen.
RW Erlinghausen steckte aber nach dem nicht gegebenen Treffer nicht auf und belohnte sich schließlich in der 52. Minute für den couragierten Auftritt. Malte Kriesche war zur Stelle und erzielte mit seinem ersten Saisontor das wichtige 1:0 für RWE, das durch den Treffer noch mehr Selbstvertrauen gewann. Doch auch Hünsborn zeigte, warum die Mannschaft in der laufenden Saison ganz oben angreift, und erzielte mit der ersten gefährlichen Möglichkeit im zweiten Spielabschnitt den Ausgleich durch Kevin Becker (64.), der allerdings aus leicht abseitsverdächtiger Position erfolgreich war. Auch mit dem 1:1 konnte Erlinghausen bei einem Meisterschaftsanwärter aber leben. Dabei sollte es nur nicht bleiben, denn in der 82. Minute bogen die Hausherren die Partie noch um und drehten das Spiel durch den Siegtreffer von Luca Künchen, der aus dem Gewühl heraus traf, noch zu ihren Gunsten. Bitter für RW Erlinghausen, das bis insgesamt eine gute Partie abgeliefert hatte, aber ertragslos die Heimreise antreten musste.
„Das ist eine extrem unglückliche Niederlage. Das Quäntchen Glück war definitiv nicht auf unserer Seite. Daher fühlt sich das 1:2 bitter an, aber wir waren gegen ein Top-Team der Liga mindestens ebenbürtig und haben uns mehr als ordentlich präsentiert. Wir werden uns aufrichten und am Donnerstag, den 29. März, im Nachholspiel gegen den BSV Menden wieder mit vollem Elan ans Werk gehen“, erklärte RWE-Coach Sven Willeke.
(www.match-day.de, 25.03.2018)
So., 11.03.2018, 20. Spieltag:
SV Hohenlimburg - RWE 1:2 (1:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Luckey, Kriesche, Lanza (75. Schlüter), Ekinci, Bahceci, Watzke, Gutzeit (65. Petrauskas), Akgüvercin, Raulf (60. Bestmann)
Tore: 1:1 (25.) Raulf, 1:2 (FE, 87.) Bahceci

108 Tage dauerte es bis zum Pflichtspieldebüt von Sven Willeke als Trainer von RW Erlinghausen, doch das lange Warten hat sich gelohnt.
Allerdings erwischte Erlinghausen beim SV Hohenlimburg 1910, wo es für die Rot-Weißen noch nie etwas zu holen gab, einen alles andere als guten Start ins Spiel und geriet schon in der achten Minute in Rückstand. Letztlich war es ein Eigentor von Christoph Luckey, was die Zehner in Führung brachte. Doch RWE, das zuletzt gute Testspielergebnisse erzielt hatte und daher mit Selbstvertrauen in das erste Punktspiel des Jahres 2018 ging, ließ sich von dem frühen 0:1 nicht beeindrucken und legte vielmehr kämpferisch noch eine Schüppe drauf. Auch wenn spielerisch bei den Gästen sicherlich nicht alles Gold war, was glänzte, so war Erlinghausen der Wille nicht abzusprechen. Und genau dafür wurde die Willeke-Elf in der 25. Minute dann auch belohnt: Pascal Raulf kam zum Abschluss und traf zum nicht unverdienten 1:1-Ausgleich, sodass die Uhren im Kreuzbergstadion wieder auf Null gestellt waren. Hohenlimburg fiel gegen ordentlich auftretende Gäste nicht viel ein, während Erlinghausen offensiv immer wieder Lücken fand. Nach 45 Minuten ging es schließlich beim Stand von 1:1 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht unbedingt besser, aber von RW Erlinghausen war eine spielerische Höchstleistung nach der langen Winterpause und der schwachen Hinrunde nicht zu erwarten. Dafür nahm die Partie aus Sicht der Gäste am Ende noch einen optimalen Verlauf: In der 87. Minute bot sich RWE nämlich nach einem Strafstoßpfiff die große Chance zum Siegtreffer, die Ümral Bahceci nutzte, Erlinghausen drei ganz wichtige Punkte verschaffte und Trainer Sven Willeke einen Traum-Einstand bescherte.
"Das war ein absolut leidenschaftlicher Erfolg. Wir haben uns durch den frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir haben ehrgeizig und willensstark Fußball gespielt und damit das späte Siegtor auch erzwungen. Das war eine sehr gute Teamleistung. Spielerisch waren wir zwar nicht hochklassig unterwegs, aber in unserer Situation sind auch erst einmal andere Dinge gefragt“, erklärte ein zufriedener RWE-Coach.
(www.match-day.de, 11.03.2018)
So., 19.11.2017, 15. Spieltag:
SC Hennen - RWE 4:2 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke (73. Luckey), Busacca (46. Bestmann), Gutzeit (60. Schlüter), Akgüvercin, Raulf
Tore: 0:1/3:2 (3./56.) Raulf

Das 0:2 gegen Schlusslicht FC Altenhof sollte eine Warnung sein, doch sie wurde nicht ernst genug genommen: RW Erlinghausen hat am 15. Spieltag der Landesliga Staffel 2 das zweite Sechs-Punkte-Spiel in Folge verloren und auch beim Tabellenvorletzten SC Hennen eine Niederlage kassiert. Trotz zwei Toren von Pascal Raulf unterlag RWE mit 2:4 (1:3) und steckt damit nun tief im Abstiegskampf.
Gegen Altenhof war RW Erlinghausen schon nach 46 Sekunden in Rückstand geraten. In Hennen sollte es besser laufen, denn nach 165 Sekunden zappelte der Ball dieses Mal im richtigen Netz. Pascal Raulf hatte den Blitzstart für die Rot-Weißen hingelegt, schon in der dritten Minute die Führung für die Gäste erzielt und seinen Farben damit Selbstvertrauen eingehaucht.
Allerdings hielt dies nur genau elf Minuten. Dann unterlief Marc Herkrath ein Eigentor, was den Tabellenvorletzten schnell zurück ins Spiel brachte (14.). Erlinghausen wirkte in der Folge verunsichert, machte immer wieder vermeidbare Fehler und wurde schließlich in der 24. Minute für die mangelnde Konzentration bestraft: Lukasz Zorawik nutzte ein Geschenk der Gäste zur Wende – 2:1 für Hennen.
RWE präsentierte sich in der Folge alles andere als gefestigt und fand vor der Pause nicht zurück in die Partie. Der SC Hennen war nach dem Führungstreffer spielbestimmend und legte kurz vor der Pause sogar das 3:1 durch Kemal Sentürk nach (41.). Im zweiten Spielabschnitt aber raffte sich Erlinghausen noch einmal auf und konnte sich auf die Dienste von Torjäger Pascal Raulf verlassen, der in der 56. Minute auf 2:3 verkürzte.
Letztlich aber agierte RW Erlinghausen im Naturstadion Hennen nicht stark genug, um den Rückstand wettzumachen. Stattdessen machte Benedikt Szameitat in der 69. Minute mit dem 4:2 alles klar und stürzte RWE damit noch tiefer in den Abstiegskampf.
„Wir laden den Gegner zum Toreschießen ein. Das war leider nicht das erste Mal, sondern das zieht sich bei uns wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Insgesamt sind defensiv viel zu wackelig und werden bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen. Wer das jetzt immer noch nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen“, sagte Olcay Eryegin nach seinem letzten Spiel als RWE-Coach und ergänzte: „Wir werden nun einen neuen Trainer präsentieren und hoffen, dass dies der Mannschaft noch einmal neue Impulse gibt.“
(www.match-day.de)
So., 12.11.2017, 14. Spieltag:
RWE - FC Altenhof 0:2 (0:1)
Aufstellung:
Cortina, Matuschinski (59. Busacca), Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann(75. Schlüter), Gutzeit, Akgüvercin, Raulf

Eine bittere 0:2 (0:1)-Heimniederlage hat RW Erlinghausen am 14. Spieltag der Landesliga Staffel 2 gegen Schlusslicht FC Altenhof kassiert. Statt fünf Punkten hat RWE nun nur noch zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Yannis Freiberg brachte den Tabellenletzten im Hans-Watzke-Stadion schon nach 43 Sekunden mit 1:0 in Führung (1.). In der Schlussminute sorgte Robin Wiesemann mit dem 2:0 dann für die Entscheidung (90.).
Erlinghausens Interimstrainer Olcay Eryegin warnte vor der Partie ausdrücklich vor dem Tabellenletzten, der in den letzten drei Spielen mindestens zwei Treffer erzielt hatte. Doch seine Mannschaft wurde vor heimischer Kulisse bei ohnehin schon Temperaturen um den Gefrierpunkt eiskalt erwischt und lag nach exakt 43 Sekunden bereits mit 0:1 in Rückstand. Ein schlecht geklärten Ball schlenzte Yannis Freiberg unhaltbar ins lange Eck und brachte den Außenseiter in Führung.
Nach diesem Schock brauchte RWE 25 Minuten, um langsam ins Spiel zu finden. Altenhof stand sehr tief in der eigenen Hälfte, schaltete nach Ballgewinn aber schnell um und versuchte über die Außenbahnen zum Erfolg zu kommen. Erlinghausen erarbeitete sich erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit erste Möglichkeiten, konnte den Rückstand vor der Pause aber nicht mehr egalisieren.
Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer im Hans-Watzke-Stadion dann Einbahnstraßenfußball. RWE war gegen das Schlusslicht drückend überlegen und hatte Torchancen, mit denen man auch drei Spiele für sich hätte entscheiden können. Unter anderem scheiterte Ümral Bahceci in der 55. Minute mit einem Freistoß an FC-Keeper Sebastian Stevens und Pascal Raulf schoss aus kürzester Distanz über das Tor (56.).
Alleine Ümral Bahceci hätte die Partie im Alleingang zu Gunsten der Hausherren noch drehen können, fand aber auch in der 74. Minute freistehend kein Vorbeikommen am gegnerischen Schlussmann und hatte in der 85. Minute Pech, dass die Latte das längst überfällige 1:1 verhinderte. Die beste Chance der Gastgeber hatte aber der eingewechselte Frederik Schlüter, dessen Schuss noch auf der Linie geklärt wurde (81.). So aber nahm Altenhof am Ende die Punkte mit auf die Heimreise, denn Robin Wiesemann schloss mit dem Schlusspfiff einen Konter zum 2:0-Endstand ab (90.).
„Ich bin unheimlich enttäuscht. Wir hatten die Punkte gegen Altenhof fest eingeplant und stehen am Ende mit leeren Händen da. Wir haben es verpasst, uns im Abstiegskampf ein wenig Luft zu verschaffen. So stehen wir nun da, wo wir vor drei Wochen schon einmal waren. Selbst wenn wir noch eine Stunde gespielt hätten, hätten wir wahrscheinlich kein Tor erzielt. Der Fußballgott war einfach nicht auf unserer Seite“, sagte ein niedergeschlagener Olcay Eryegin.
(www.match-day.de)
So., 05.11.2017, 13. Spieltag:
FSV Gerlingen - RWE 3:3 (1:2)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann (92. Matuschinski), Gutzeit (46. Busacca), Akgüvercin (90. Schlüter), Raulf
Tore: 0:1/2:3 (15., FE/70.) Bahceci, 0:2 (44.) Bestmann

RW Erlinghausen musste sich nach zuletzt zwei Siegen am 13. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 im Kellerduell beim Tabellendrittletzten FSV Gerlingen mit einem 3:3 (2:1) zufriedengeben.
Aufgrund einer 2:0- und 3:2-Führung war für die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg, die weiter drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben, allerdings mehr möglich. „Wenn man mir vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir mit einem Punkt wieder nach Hause fahren, hätte ich das sofort unterschrieben. Aufgrund des Spielverlaufs bin ich natürlich vom Ergebnis her enttäuscht“, teilte Olcay Eryegin mit.
RWE-Interimscoach Eryegin sah seine Mannschaft zunächst in Spiellaune. Es dauerte allerdings bis zur 25. Minute, ehe die Rot-Weißen aus der spielerischen Überlegenheit Kapital schlagen konnten. Der überragende Ümral Bahceci verwandelte einen an Hendrik Bestmann verursachten Elfmeter zum 1:0. In der 45. Minute legte Bestmann nach einem Eckball von Bahceci per Kopf den zweiten Treffer nach. Doch anstatt mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen, nutzte Gerlingens Hardenack im Gegenzug einen groben Fehler in der RWE-Abwehr zum 1:2-Anschlusstreffer.
Dadurch kamen die Hausherren nach der Pause wesentlich besser ins Spiel und schafften in der 66. Minute durch Florian Brüser den Ausgleich. Die Antwort von Erlinghausen folgte aber nur vier Minuten später. Eine Flanke von Pascal Raulf köpfte Bahceci zum 3:2 ins Netz. Gerlingen bekam anschließend einen Elfmeter zugesprochen, den RWE-Torhüter Daniel Cortina zunächst abwehren konnte. Gegen den Nachschusss von Florian Brüser war er machtlos.
(Westfalenpost, 06.11.2017)
So., 29.10.2017, 12. Spieltag;
SV 04 Attendorn - RWE 0:4 (0:0)
Aufstellung:
Cortina (54. Krefeld), Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann (62. Busacca), Gutzeit, Akgüvercin (87. Matuschinski), Raulf
Tore: 0:1 (73.) Akgüvercin, 0:2 (84.) Meyer, 0:3 (92.) Raulf, 0:4 (93.) Busacca

RW Erlinghausen bleibt unter Interimscoach Olcay Eryegin auf der Siegerstraße. Nach dem 5:1-Erfolg zuletzt gegen den VfL Bad Berleburg waren die Rot-Weißen auch am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 beim SV 04 Attendorn mit 4:0 (0:0) siegreich. Durch den vierten Saisonsieg haben sich die Kicker aus dem Stadtgebiet Marsberg vom 13. auf den 10. Tabellenplatz vorgeschoben.
Die Mannschaft um RWE-Spielführer Malte Kriesche stand sehr kompakt und ließ gegen den Tabellenviertletzten aus Attendorn, der mit neun erzielten Treffern den schwächsten Angriff der Liga stellt, nur wenige Möglichkeiten zu.
„Mein Matchplan ist voll aufgegangen. Mir war klar, dass wir, je länger das Spiel dauert, irgendwann ein Tor machen werden“, teilte Interims-Coach und Team-Manager Olcay Eryegin mit.
Zuvor musste RW Erlinghausen aber erst einmal einen Rückschlag verdauen. Der erst vor drei Wochen neu verpflichtete Torhüter Daniel Cortina musste in der 54. Minute verletzt ausgewechselt werden. Für Cortina ging Kevin Krefeld zwischen die Pfosten. Der Nachwuchstorhüter machte seine Sache sehr gut und hielt seinen Kasten bis zum Schlusspfiff sauber.
Die RWE-Tore fielen in der letzten Viertelstunde. Zunächst traf Bilal Akgüvercin mit einem Freistoß aus 20 Metern. Anschließend erhöhte Nils Meyer per Kopf auf 2:0, bevor Pascal Raulf und Alessandro Busacca in der 90. und 92. Minute den Sieg endgültig perfekt machten.
(Westfalenpost, 30.10.2017)
So., 22.10.2017, 11. Spieltag:
RWE - VfL Bad Berleburg 5:1 (2:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann, Gutzeit (78. Busacca), Akgüvercin (81. Schlüter), Raulf
Tore: 1:0 (12.) Eigentor, 2:0 (23.) Akgüvercin, 3:0/5:0 (53./62.) Bestmann, 4:0 (54.) Raulf

Kollektives Aufatmen im Hans-Watzke-Stadion: Mit einem nie gefährdeten 5:1 (2:0) Erfolg gegen den VfL Bad Berleburg beendete RW Erlinghausen die Negativserie der letzten Wochen.
Dabei präsentierte sich die Heimelf von Beginn an lauf- und einsatzstark und agierte im Vergleich zu den Vorwochen verstärkt mit langen Bällen aus der Abwehr. Folge waren zwei Treffer in der ersten Halbzeit. Zunächst bugsierte ein Berleburger eine scharfe Hereingabe von Malte Kriesche ins eigene Tor. Nach einem Lehrbuchangriff über die rechte Seite drückte Bilal Akgüvercin das Leder zum 2-0 über die Linie.
Nach dem Wechsel war es Hendrik Bestmann, der nach gutem Einsatz das vorentscheidende 3-0 erzielte. Pascal Raulf per Flugkopfball sowie erneut Bestmann nach mustergültiger Vorarbeit von Bilal Akgüvercin schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Sieben Minuten vor Schluss erzielten die ansonsten harmlosen Gäste per Foulfemeter den Ehrentreffer.
Neutrainer Olcay Eryegin kann mit der Leistung seiner Mannschaft nach den ereignisreichen letzten Wochen mehr als zufrieden sein. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Erfolgserlebnis Aufwind für die kommenden Wochen geben wird.
(M.S.)
So., 15.10.2017, 10. Spieltag:
FSV Werdohl - RWE 8:1 (2:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Matuschinski, Kriesche, Busacca, Ekinci, Watzke (55. Schlüter), Bestmann (57. Herkrath), Gutzeit, Akgüvercin, Raulf
Tor: 1:1 (11.) Raulf

RW Erlinghausen bleibt mit 36 Gegentoren in zehn Spielen die Schießbude der Fußball-Landesliga 2. Am 10. Spieltag kamen die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg mit 1:8 (1:2) beim Tabellendritten FSV Werdohl unter die Räder. Der Tabellenviertletzte ist jetzt mittlerweile seit acht Spielen sieglos.
In der ersten Halbzeit war die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Bis auf die Anfangsphase waren die Rot-Weißen gut im Spiel und steckten auch den frühen Rückstand durch Lukas Kessler (4.) gut weg. Pascal Raulf gelang nur sieben Minuten später nach Vorlage von Bilal Akgüvercin der Ausgleich. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gastgeber nutzen dann einen Fehler der RWE-Defensive durch Faruk Cakmak zur 2:1-Halbzeit-Führung.
Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von vier Minuten bauten Topcu und Lukas Kessler die Führung auf 4:1 aus. Anschließend trafen Faruk Cakmak (65.), Rejhan Zekovic (60.), Marcus Brüll (86.) und Michael Hines (89.) zum 8:1-Endstand.
„Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht“, sagte RWE-Trainer Daniel Berlinski und fügte hinzu: „Wir haben es dem Gegner zu einfach gemacht, Tore zu schießen.“
(Westfalenpost, 16.10.2017)
So., 08.10.2017, 9. Spieltag:
RWE - FC Borussia Dröschede 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Herkrath, Kriesche, Busacca (64. Schlüter), Ekinci, Watzke (69. Bestmann), Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tor: 1:1 (90., FE) Raulf
Gelb-Rot: Bahceci (77.)

RW Erlinghausen kann in der Fußball-Landesliga 2 einfach nicht mehr gewinnen. Am 9. Spieltag mussten sich die Rot-Weißen aus dem Stadtgebiet Marsberg vor 70 Besuchern im Hans-Watzke-Stadion mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen Borussia Dröschede zufrieden geben. Damit hat RWE aus den vergangenen sieben Begegnungen nur zwei Punkte geholt. Nicht viel besser ergeht es momentan der kleinen Borussia aus dem Märkischen Kreis, die seit sechs Spielen keinen „Dreier“ mehr eingefahren hat und wie Erlinghausen mit acht Punkten in der unteren Tabellenhälfte rangiert.
Beiden Mannschaften merkte man aufgrund der Negativserien die Nervosität an. Sowohl RWE als auch der Gast waren zunächst auf Torsicherung aus. Die wenigen Höhepunkte passierten in den letzten 20 Minuten der Partie. Die klarste Chance im Spiel hatte RWE in der 73. Minute. Der eingewechselte Frederik Schlüter hat freie Schussbahn und scheiterte aus 14 Metern an Gästetorhüter Julian Schmahl. Nur vier Minuten später sah RWE-Kicker Ümral Bahceci die Gelbrote Karte. Der Spielmacher hatte den Schiedsrichter gefragt, ob er das Vergehen eines Gästespielers „nicht mal pfeifen wolle“. Nach dem Platzverweis kam es noch schlimmer für Erlinghausen. In der 85. Minute ging Dröschede in Führung. Nach einem Eckball stocherte Patrick Eick das Leder über die Linie von Torhüter Daniel Jara Cortina, der bei seinem Meisterschaftsdebüt im RWE-Tor insgesamt einen ruhigen Tag hatte. RW Erlinghausen zeigte anschließend aber Moral und schaffte in der Schlussminute noch den Ausgleich. Nachdem Schiedsrichter Matthias Kiene schon vorher zwei mögliche Elfmeter an Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin nicht gepfiffen hatte, zeigte der Unparteiische kurz vor Schluss, nachdem Raulf von Tekin Kubilay festgehalten worden war, auf den Punkt. Kubilay sah die Gelbrote Karte und Raulf verwandelte den Elfmeter zum 1:1. Fast wäre sogar noch der Siegtreffer für RWE gefallen, aber Oliver Gutzeit vergab.
(Westfalenpost, 09.10.2017)
So., 01.10.2017, 8. Spieltag:
RSV Meinerzhagen - RWE 5:0 (4:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Luckey, Kriesche, Schlüter (67. Busacca), Ekinci, Watzke (46. Gutzeit), Bestmann, Bahceci, Akgüvercin, Raulf (44. Herkrath)

Die Talfahrt geht weiter. RW Erlinghausen hat in der Fußball-Landesliga 2 bei Aufsteiger RSV Meinerzhagen deutlich mit 0:5 (0:4) verloren und damit die fünfte Niederlage im sechsten Spiel kassiert. In der Tabelle rangieren die Rot-Weißen weiter auf Platz zwölf mit zwei Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
„In den Spielen zuvor haben wir fast immer gut mitgespielt. Das war dieses Mal überhaupt nicht der Fall. Meinerzhagen war einfach nicht unsere Kragenweite“, berichtete ein enttäuschter RWE-Coach Daniel Berlinski nach der Partie. Besonders die Defensive der Rot-Weißen war wieder einmal nicht auf dem Posten. In Meinerzhagen gab es die Gegentore 23 bis 27. Damit hat Erlinghausen nach Altenhof (32 Gegentore) die zweitschlechteste Abwehr in der Landesliga 2.
Bereits in der 10. Minute ging der RSV Meinerzghagen durch Andreas Spais in Führung. Damit waren alle guten Vorsätze, möglichst lange die Null zu halten, bei RWE über den Haufen geworfen. Fisnik Zejnullahu erhöhte in der 23. Minute auf 2:0. Nach einem Doppelschlag von Ewald Platt zum 4:0 (43. und 44. Minute) war dann mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen.
Nach dem Wechsel hielt RWE mehr dagegen und minimierte die Fehler in der Defensive. Das hatte zur Folge, dass der Tabellenfünfte aus dem Märkischen Kreis nur noch zu einem Treffer kam. Für den 5:0-Endstand sorgte Hakan Aktas in der 76. Minute. Die Rot-Weißen aus Erlinghausen konnten sich dagegen während der 90 Minuten keine richtige Torchance erarbeiten.
(Westfalenpost, 02.10.2017)
So., 24.09.2017, 7. Spieltag:
RWE - RW Hünsborn 4:5 (1:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Luckey (61. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Watzke (61. Schlüter), Gutzeit, Bestmann, Bahceci (81. Berlinski), Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1 (27.) Bahceci, 2:4/3:4 (71./75.) Bestmann, 4:4 (80.) Raulf

Die Elf vom Löffelberg hat die Euphorie aus dem Derby vom letzten Sonntag gegen den SV 04 Attendorn mit übernommen, denn es lief für die für RW Hünsborn von Beginn gut an. Die von Trainer Andreas Waffenschmidt gewählte offensive Taktik mit drei Sturmspitzen war erfolgreich und zeigte auch Wirkung. Daniel Jung brachte seine Farben in der 22. Minute mit in Führung. Ümeral Bakcecic (27.) konnte für die Gastgeber vorerst zum 1:1 ausgleichen. In der Folgezeit schaltete RW Hünsborn einen Gang höher und Jan-Peter Stein (29.) brachte fast im Gegenzug sein Team mit 1:2 in Front.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Daniel Jung (48.), der sogar auf 3:1 erhöhte und Marius Uebach (67.) sorgte mit dem 4:1 für eine vermeindliche Vorentscheidung. Doch nun zeigten die Gastgeber Moral und versuchten mit der Brechstange eine Ergebnisverbesserung. Hendrik Bestermann (71. und 75.) sorgte mit seinem Doppelpack zum 3:4 für Spannung. Pascal Raulf (80.) der Torjäger vom Dienst erzielte sogar den 4:4-Ausgleich für die Gastgeber.In der Nachspielzeit war es der Hünsborner Jan-Peter Stein, der mit dem 4:5 noch den Siegtreffer für seine Mannen erzielte.
„Wir waren heute trotz der personellen Probleme dies glücklichere Mannschaft“, befand Hünsborns Trainer Andreas Waffenschmidt, der in Erlinghausen vom Schiedsrichter noch selbst einen Platzverweis erhielt, „dennoch muss man Rot-Weiß Erlinghausen ein großes Kompliment machen, denn sie haben nie aufgegeben und alles gegeben“.
(Westfalenpost, 25.09.2017)
So., 17.09.2017, 6. Spieltag:
SSV Hagen - RWE 5:5 (2:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Luckey, Berlinski (62. Gutzeit), Kriesche, Ekinci, Watzke (46. Herkrath), Bestmann, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1/3:3/3:4 (30./52./56.) Bahceci, 3:2 (50.) Berlinski, 4:5 (67.) Akgüvercin

RW Erlinghausen musste im Vergleich zur Vorwoche auch auf Dziugas Petrauskas verzichten, der sich einen Mittelfußbruch zugezogen hat und bereits operiert worden ist. Daher plante RWE-Coach Daniel Berlinski schon in der gesamten Trainingswoche, beim SSV Hagen erstmals selbst aufzulaufen. In der Innenverteidigung machte der 31-Jährige auch ein gutes Spiel, ließ sich in der 17. Minute aber den Ball von SSV-Spielertrainer Giovanni Federico abnehmen, der freistehend vor Torwart Kevin Krefeld nur noch einschieben musste. Den Rückstand steckten die Gäste aber trotz der drei Niederlagen in Folge gut weg und erzielten nach einer halben Stunde den Ausgleich durch Ümral Bahceci (30.). Die Freude über das 1:1 währte aber nur kurz, denn nur 180 Sekunden später brachte der Ex-BVB-Profi Giovanni Federico seine Farben mit einem sehenswerten Solo erneut in Front. Mit einem Lupfer über Daniel Berlinski und einer anschließenden Direktabnahme ließ er die Zuschauer staunen und bescherte seiner Mannschaft zugleich die 2:1-Pausenführung (33.).
Im zweiten Spielabschnitt nahm die Partie aber erst so richtig Fahrt auf. Dabei war es in der 49. Minute einmal mehr Giovanni Federico, der zum Abschluss kam und mit seinem dritten Treffer schon auf 3:1 stellte. Doch Erlinghausen, bei denen Daniel Berlinski im zweiten Durchgang auf der Acht spielte, ging nun mehr Risiko und konnte die Partie innerhalb von nur sechs Minuten drehen. Daniel Berlinski gelang in der fünfzigsten Minute das 2:3 und Ümral Bahceci mit dem 3:3 (52.) und dem 4:3 (56.) schließlich die Wende. Schon allein bis dahin war die Partie unglaublich spektakulär, doch der Höhepunkt war noch nicht erreicht. Denn Giovanni Federico hatte seinen persönlichen Torhunger noch nicht gestillt und traf in der 65. Minute zum vierten Mal – 4:4. Doch dieses Mal ließ Erlinghausens Antwort nicht lange auf sich warten, denn fast im Gegenzug besorgte Bilal Akgüvercin das 5:4 (67.). Und nachdem Giovanni Federico das 5:5 durch Jasmin Smajlovic vorbereitet hatte (69.), waren immer noch 21 Minuten zu gehen, in denen beide Mannschaften noch weitere hochkarätige Möglichkeiten hatte, es am Ende aber beim irren 5:5-Unentschieden blieb.
„So ein Spiel habe ich noch nie erlebt. Das war der absolute Wahnsinn. Man kann eigentlich jedem anwesenden Zuschauer gratulieren, dieses Spiel gesehen zu haben. Das war Werbung für den Amateurfußball“, sagte Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin, während Trainer Daniel Berlinski erklärte: „Die Punkteteilung ist vollkommen gerecht. Hätte eine Mannschaft den Platz als Sieger verlassen, wäre das nicht verdient gewesen. Wir müssen uns vorwerfen, zu pomadig verteidigt zu haben, sind aber froh, nach drei Niederlagen wieder gepunktet zu haben.“
(www.match-day.de)
So., 10.09.2017, 5. Spieltag:
RWE - SV Hohenlimburg 2:4 (1:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas (60. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Watzke, Busacca (46. Bestmann), Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:0 (25.) Raulf, 2:2 (46.) Akgüvercin

Die Rot-Weißen aus Erlinghausen befinden sich in der Fußball-Landesliga 2 im freien Fall. Am 5. Spieltag kassierte die Mannschaft von Trainer Daniel Berlinski mit 2:4 (1:2) gegen den SV Hohenlimburg 10 bereits die dritte Niederlage in Serie.
Die Rot-Weißen aus Erlinghausen befinden sich in der Fußball-Landesliga 2 im freien Fall. Am 5. Spieltag kassierte die Mannschaft von Trainer Daniel Berlinski mit 2:4 (1:2) gegen den SV Hohenlimburg 10 bereits die dritte Niederlage in Serie.
„Wir bekommen in drei Spielen elf Gegentore. Da müssen wir ja schon zwölf schießen, um zu gewinnen. Da brauchte ich kein Fußball-Fachmann zu sein, um nach den Ursachen für die Niederlagen zu suchen“, berichtete Daniel Berlinski nach der Partie.
Dabei fing, wie auch schon bei der 1:2-Heimniederlage zuletzt gegen den TuS Erndtebrück II, alles richtig gut für die Rot-Weißen an. Pascal Raulf wurde in der 25. Minute von Anil Ekinci mustergültig bedient und erzielte mit seinem vierten Saisontreffer die 1:0-Führung. Die Freude der Rot-Weißen dauerte nur sechs Minuten, denn Vinzenco Porrello gelang der Ausgleich für die Zehner. Es kam aber noch schlimmer. Nach einem Abwehrfehler gelang Hohenlimburgs Spielführer Nik Kunkel mit einem Heber über Torhüter Krefeld, der beim Spielstand von 0:0 noch einen Elfmeter mustergültig abgewehrt hatte und bei einer 1:1-Situation ebenfalls auf dem Posten war, der 2:1-Führungstreffer.
Direkt nach der Pause gelang Bilal Akgüvercin der 2:2-Ausgleich. Doch auch dieser Treffer brachte nicht die erhoffte Sicherheit in das RWE-Spiel. Das wussten die „Zehner“ zu nutzen und machten durch Tore von Porrello und Sinan Hajra den 4:2-Sieg perfekt.
„Es ist im Moment für jeden Gegner zu einfach, gegen uns Tore zu schießen. Wenn wir das nicht schnell in den Griff bekommen, sehe ich schlimme Wochen auf uns zu kommen“, erklärte RWE-Coach Daniel Berlinski. Hohenlimburgs Trainer Marco Slupek fügte hinzu: „Wir hatten mehr vom Spiel und die klareren Torchancen. Somit war der Sieg auch völlig verdient.“
(Westfalenpost, 11.09.2017)
Fr., 01.09.2017, 4. Spieltag
FC Lennestadt - RWE 5:0 (5:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Watzke (46. Busacca), Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Bestmann, Raulf (46. Schlüter)

In der Fußball-Landesliga 2 ist RW Erlinghausen gestern Abend im vorgezogenen Punktspiel beim FC Lennestadt vor 170 Zuschauern mit 0:5 (0:5) unter die Räder gekommen.
In der Fußball-Landesliga 2 ist RW Erlinghausen gestern Abend im vorgezogenen Punktspiel beim FC Lennestadt vor 170 Zuschauern mit 0:5 (0:5) unter die Räder gekommen.
Der FC Lennestadt hat nach dem klaren Heimerfolg zumindest bis zum Sonntag die Tabellenführung (10 Punkte aus vier Spielen) vor Aufsteiger RSV Meinerzhagen (9 Punkte aus drei Spielen) übernommen. RW Erlinghausen rangiert nach der zweiten Niederlage in Serie mit sechs Zählern im Tabellenmittelfeld.
Bis zur 20. Minute war die Partie ausgeglichen. RW Erlinghausen spielte mutig nach vorne und verteidigte sehr hoch. Nach dem 0:1 brachen jedoch bei den Gästen aus dem Stadtgebiet Marsberg alle Dämme und der FC Lennestadt schlug innerhalb von 13 Minuten fünfmal eiskalt zu. Die Tore für die Hausherren in der ersten Halbzeit erzielten Christian Schmidt (26.), Florian Friedrichs (28./37.), Marvin Gouranis (35.) und Venhar Bivolaku (39.). Nach dem Seitenwechsel betrieb RW Erlinghausen erfolgreich Schadensbegrenzung.
(Westfalenpost, 02.09.2017)
So., 27.08.2017, 3. Spieltag:
RWE - TuS Erndtebrück II 1:2 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas (65. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Watzke (46. Schlüter), Gutzeit (79. Busacca), Bahceci, Akgüvercin, Bestmann, Raulf
Tor: 1:0 (9.) Raulf

Die Bäume wachsen für Landesligist RW Erlinghausen nicht in den Himmel. Im Heimspiel gegen den TUuS Erndtebrück II kassierte das Team von Daniel Berlinski mit 1.2 die erste Niederlage der Saison.
Dabei begann die Partie für die Rot-Weißen nach Maß. Pascal Raulf brachte RWE mit seinem dritten Saisontreffer mit 1:0 in Front, als er den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Doch schnell wurde klar, dass der Gast aus Erndtebrück nicht zu unterschätzen sein würde. Besonders Offensivakteure wie Eren Biglici oder Cedric Heller sorgten immer wieder für Gefahr im rot-weißen Strafraum. Biglici gelang folgerichtig noch vor der Halbzeit der 1:1 Ausgleich.
Nach dem Wechsel besaßen zunächst die Rot-Weißen in Gestalt von Akgüvercin und Bestmann die besseren Chancen, doch erneut der schnelle und technisch starke Biglici erzielte für die Gäste die 1:2 Führung. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams noch Großchancen vergaben. So scheiterte erneut Raulf an der Latte, auf der anderen Seite verpasste Biglici zwei mal freistehend die Entscheidung.
Am Ende konnten die Gäste nicht unverdient jubeln, auch wenn für die Heimelf bei besserer Chancenauswertung ein Unentschieden im Bereich des Möglichen gelegen hätte. Bei RWE überzeugte Anil Ekinci mit enormen Laufpensum. Auch Bilal Akgüvercin strahlte viel Gefahr aus, wurde aber vom Gast fast immer mit zwei bis drei Gegenspielern attackiert.
(M.S.)
So., 20.08.2017, 2. Spieltag:
BSV Menden - RWE 0:1 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Schlüter (88. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Gutzeit (90. Busacca), Petrauskas, Bahceci, Akgüvercin, Bestmann, Raulf
Tor: 0:1 (29.) Raulf

Der Traumstart ist perfekt. RW Erlinghausen hat in der Fußball-Landesliga 2 mit 1:0 (1:0) beim BSV Menden den zweiten Dreier in Serie eingefahren. Saisonübergreifend war es bereits der achte Sieg in Folge. In der Tabelle liegen die Rot-Weißen punktgleich mit Aufsteiger und Spitzenreiter RSV Meinerzhagen auf Platz zwei.
Vor allem in der ersten Halbzeit boten die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg im Mendener Huckenstadion Fußball vom Feinsten. „Ich bin selten zufrieden. Dieses Mal kann ich aber überhaupt nicht meckern. Die erste Halbzeit war sensationell. Das war spielerisch allererste Sahne“, teilte ein hochzufriedener RWE-Trainer Daniel Berlinski im Gespräch mit.
Die Rot-Weißen hatten einen sehr guten Spielaufbau und arbeiteten zudem hervorragend gegen den Ball. Dadurch wurde der BSV Menden immer wieder zu Fehlern gezwungen. So auch beim Tor des Tages in der 28. Minute, bei der Torjäger Pascal Raulf hellwach war, als er eine zu kurze Rückgabe erlief und den Ball einschob. Weitere gute Möglichkeiten vergaben Hendrik Bestmann und Pascal Raulf. Dazu gab es zahlreiche Situationen, bei denen der letzte Ball nicht gespielt wurde. Vom BSV Menden war in den ersten 45 Minuten wenig zu sehen. Die Gastgeber konnten sich nicht eine richtige Chance erspielen.
Nach dem Wechsel war die Partie dann offener. Die Gastgeber kamen jetzt besser ins Spiel. RWE hatte ein wenig den Zugriff verloren. Dennoch gab es weiter zahlreiche Möglichkeiten. So vergaben Bilal Akgüvercin, Oliver Gutzeit, Frederik Schlüter, Pascal Raulf und Hendrik Bestmann den zweiten Treffer.
„Wenn ich heute etwas zu bemängeln habe, dann ist es die Chancenverwertung. Wir haben es versäumt, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. So war die Partie auf dem glitschigen Rasen bis zum Schluss offen. Ich habe aber gesehen, dass wir auf einem richtig guten Weg sind. Das stimmt mich sehr positiv“, lautete das Fazit von RWE-Trainer Daniel Berlinski.
(Westfalenpost, 21.08.2017)
So., 13.08.2017, 1. Spieltag:
RWE - SV Hüsten 09 4:1 (2:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Herkrath (59. Schlüter), Kriesche, Ekinci, Gutzeit, Watzke (59. Matuschinski), Bahceci, Akgüvercin (90. Busacca), Bestmann, Raulf
Tore: 1:0 (5.) Bestmann, 2:0 (43., FE) Bahceci, 3:0 (61.) Gutzeit, 4:1 (83.) Raulf

RW Erlinghausen erwischte gegen Hüsten einen Traumstart. Nach fünf Minuten verlor 09-Abwehrspieler Kastriot Veseli den Ball im Aufbauspiel, was die Rot-Weißen eiskalt ausnutzten und ihren Neuzugang Hendrik Bestmann im Strafraum fanden, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und die 1:0-Führung für RWE erzielte. Besser hätte es für die Berlinski-Elf zum Auftakt gar nicht laufen können, zeigte der frühe Gegentreffer doch Wirkung bei den Hüstenern, die im ersten Durchgang überhaupt nicht in die Partie fanden. So war Erlinghausen nach dem schnellen 1:0 im eigenen Stadion klar spielbestimmend. Immer wieder kombinierte sich RWE vor den Augen von BVB-Geschäftsführer und dem ersten Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke vor das Tor des SV Hüsten 09, doch der zweite Treffer ließ bis zur vierzigsten Minute auf sich warten. Dann entschied Schiedsrichterin Jana Klaaßen nach einem vermeintlichen Foul auf Elfmeter für die Gastgeber, de Ümral Bahceci zum 2:0-Pausenstand versenkte (40.).
Erst im zweiten Spielabschnitt fand dann auch Hüsten langsam in die Partie, doch zur schwachen ersten Halbzeit gesellte sich dann auch noch das Pech, den ein Treffer von Bilal Yavuz in der 54. Minute wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. Wie es besser geht, zeigte auf der gegenüberliegenden Seite wieder Erlinghausen, das durch Oliver Gutzeit in der 61. Minute auf 3:0 erhöhte. Hüsten gab sich aber auch trotz des klaren Rückstands nicht geschlagen und verkürzte in der 72. Minute durch Nick Kwiotek auf 1:3. Anschließend warfen die Grün-Weißen dann alles nach vorne, sodass ein von Pascal Raulf abgeschlossener Konter in der 83. Minute schließlich zur endgültigen Entscheidung führte und damit der 4:1-Auftaktsieg von RW Erlinghausen perfekt war.
„Es ist ein verdienter Sieg, der auch hätte höher ausfallen können. Hendrik Bestmann und Bilal Akgüvercin haben ein gutes Spiel gemacht und Frederik Schlüter und Kevin Krefeld ein gutes Debüt gefeiert. Auf diesem Sieg kann man sehr gut aufbauen“, sagte ein zufriedener RWE-Coach Daniel Berlinski, während 09-Trainer Torsten Garbe erklärte: „Wir haben das Spiel aufgrund der ersten Halbzeit verdient verloren. Das 1:4 ist etwas zu hoch, da wir auch sehr gute Möglichkeiten hatten. In der zweiten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch mit vielen Torchancen. Erst das vierte RWE-Tor hat das Spiel entschieden.“
(www.match-day.de, 13.08.2017)

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