1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2016/2017

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2016/2017:

 

Name

Geburtsdatum

Einsätze
(Einsätze, Ein-. Auswechselungen)

Tore

Tor:

Benedikt Müller

*24.09.1986

(10, 0, 2)

 

 

Christopher Diekmann

*16.01.1991

(21, 2, 0)

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

*17.01.1993

(23, 0, 2)

1

 

Nils Rosenkranz

*24.11.1988

(0, 0, 0)

 

 

Malte Kriesche

*02.07.1993

(30, 0, 2)

8
  Patrick Rummel *10.07.1992

(30, 0, 2)

1
  Christopher Luckey *16.12.1995

(15, 10, 3)

1
 

Dziugas Petrauskas

*05.01.1998

(17, 2, 3)

1

 

Mittelfeld:

Daniel Berlinski

*12.02.1986

(1, 1, 0)

 

Oliver Gutzeit

*17.06.1992

(28, 10, 8)

6

 

Anil Namik Ekinci

*12.07.1996

(29, 2, 4)

5

 

Thomas Kandlen

*17.03.1990

(18, 6, 9)

 

 

Ümral Bahceci

*16.12.1993

(25, 3, 2)

8

 

Andre Watzke

*08.10.1994

(22, 1, 13)

 
  Bilal Akgüvercin *12.07.1992

(29, 7, 3)

15
 

Olcay Eryegin

*30.08.1974 (1, 1 ,0)  
 

Andrej Cheberenchuk

*20.02.1994

(28, 6, 7)

5

 

Eric Kroll *25.09.1995

(25, 9, 5)

1
         

Sturm:

Sascha Wachsmann *25.08.1984

(21, 5, 3)

3
  Pascal Raulf *02.10.1990

(30, 7, 3)

21

 

 

 

 

Trainer:

Daniel Berlinski

 

 

 

Tel.: 0160 3522460

 

 

 

Betreuer:

Romeo Kandlen

 

 

 

Dirk Knaack

 

 

 

Teammanager:

Olcay Eryegin

 

 

 

Tel.: 0160 90257590

 

 

 

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

 

 

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2016/2017 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2016 / 2017

 
So., 28.05.2017, 30. Spieltag:
RWE - TuS Erndtebrück II 5:2 (2:1)
Aufstellung:
Müller (83. Diekmann), Rummel, Meyer, Wachsmann (60. Kroll), Kriesche, Ekinci, Kandlen (46. Gutzeit), Cheberenchuk, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1 (21.) Bahceci, 2:1 (44.) Akgüvercin, 3:2 (68.) Raulf, 4:2 (78.) Gutzeit, 5:2 (84.) Cheberenchuk

Der sechste Sieg in Folge mit 5:2 (2:1) gegen die Reserve des TuS Erndtebrück hat für RW Erlinghausen in der Fußball-Landesliga 2 nicht zum 5. Tabellenplatz in der Endabrechnung gereicht. Die Konkurrenten aus Dröschede und BSV Menden hatte ihre Spiele gegen die beiden Erstplatzierten SG Finnentrop/Bamenohl und FSV Werdohl ebenfalls gewonnen. RWE beendet damit die Saison auf Rang sechs.
Dennoch war Trainer Daniel Berlinski mehr als zufrieden: "Wir haben eine Supersaison, vor allem eine gnaz tolle Rückrunde, gespielt. Die lasse ich mir durch nichts kauptt reden."
NAchdem Andrej Cheberenchuk in der 6. Minute eine gute Möglichkeit nicht nutzen konnte, ging der Gast durch Michael Müller überraschend in der 14. Minute in Führung. Danach schüttelte sich RWE kurz und kam sieben Minuten später durch Ümral Bahceci zum Ausgleich. Eine Minute vor der Pause gelang Bilal Akgüvercin das 2:1.
Im zweiten Durchgang gab Erlinghausen weiter den Ton an, konnte aber zunächst nicht den dritten Treffer erzielen. Stattdessen machte Enes Bilgicli das 2:2. Pascal Raulf, Oliver Gutzeit und und Andrej Cheberenchuk machten dann in den letzten 22 Minuten den 5:2-Sieg perfekt.
(Westfalenpost, 29.05.2017)
Mi., 17.05.2017, 29. Spieltag:
FSV Werdohl - RWE 1:2 (0:1)
Aufstellung:
Müller, Rummel, Meyer, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Watzke (66. Kroll), Cheberenchuk (93. Wachsmann), Bahceci, Akgüvercin, Raulf (91. Luckey)
Tore: 0:1 (14.) Bahceci, 1:2 (90.) Akgüvercin

Die Erfolgsserie von RW Erlinghausen hat weiterhin Bestand. Auch der Titelkandiat FSV Werdohl konnte die Rot-Weißen in einem vorgezogenen Spiel der Landesliga Staffel 2 vom 29. Spieltag nicht stoppen und unterlag im heimischen Riesei-stadion mit 1:2 (0:1). Damit ist der Meisterschaftszug für Werdohl so gut wie abgefahren. Finnentrop/Bamenhol kann am Sonntag alles klarmachen.
Die erste Halbzeit lief sehr gut für die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg, die immerhin eine zweistündige Anreise in den Märkischen Kreis in den Knochen hatten. Dennoch stand die Defensive trotz spielerischer Überlegenheit des Titelkandidaten sehr gut und ließ nur zwei Chancen zu, die aber vergeben wurden. Besser machte es dagegen Ümral Bahceci, der in der 14. Minute wie schon gegen den FC Altenhof einen Freistoß aus 25 Metern versenkte.
Nach der Pause machten die Gastgeber Druck. 12 Minuten vor dem Ende gelang Rejhan Zekovic mit einem 20-Meter-Schuss in den Wnkel der Ausgleich. In der Schlussminute zerstörte Bilal Akgüvercin dann mit dem Siegtor alle Titelträume der Gastgeber.
(Westfalenpost, 18.05.2017)
So., 14.05.2017, 28. Spieltag:
RWE - FC Altenhof 6:2 (2:1)
Aufstellung:
Müller, Rummel, Luckey, Petrauskas (76. Wachsmann), Kriesche, Ekinci, Kandlen (46. Gutzeit), Cheberenchuk (63. Watzke), Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1/3:1/4:1 (41./56./73.) Akgüvercin, 2:1/6:2 (45./85.) Raulf, 5:2 (82.) Bahceci

Die Erfolgsserie des Fußball-Landesligisten RW Erlinghausen hält weiter an. Gegen den FC Altenhof setzte sich das Team von Trainer Daniel Berlinski verdient mit 6:2 (2:1) durch und fuhr den vierten Sieg in Serie ein. „Wir haben zurzeit einen Lauf, für den wir Woche für Woche hart arbeiten“, sagte Berlinski und weiter: „Insgesamt bin ich sehr zufrieden.“
In der ersten Halbzeit waren die Rot-Weißen allerdings überhaupt nicht gut im Spiel. Die vom Abstieg bedrohten Gäste spielten gut mit und gestalteten die Partie ausgeglichen. „In dieser Phase haben wir nicht gut gespielt. Wir waren immer einen Schritt zu spät und hatten vor allem im Mittelfeld keinen Zugriff“, sagte Daniel Berlinski. Die erste gute Möglichkeit hatte Erlinghausen, doch Thomas Kandlen traf nur den Pfosten (12.). Anschließend reagierte Keeper Benedikt Müller zweimal stark und verhinderte die Führung der Gäste. In der 21. Minute war der RWE-Torhüter allerdings machtlos, als Bastian Schmidt die Gäste in Führung brachte. Kurz vor der Halbzeit drehten Bilal Akgüvercin (41.) und Pascal Raulf mit einem sehenswerten Fallrückzieher (45.) das Spiel. Berlinski: „Das 2:1 kurz vor der Pause der psychologisch sehr wichtig für uns.“
Im zweiten Durchgang spielte RW Erlinghausen deutlich besser. Nachdem Oliver Gutzeit eine Riesenmöglichkeit vergab, nutzte Bilal Akgüvercin eine starke Vorarbeit von Andrej Cheberenchuk zum 3:1 (56.). Der FC Altenhof blieb ergebnistechnisch weiter im Spiel, als Tobias Stevens in der 70. Minute einen von Christoph Luckey verursachten Foulelfmeter zum 2:3-Anschlusstreffer verwandelte. Unbeirrt spielten die Hausherren weiter nach vorne und Bilal Akgüvercin hatte mit dem 4:2 (73.) die richtige Antwort parat. Mit einem sehenswerten Freistoß aus 25 Metern erhöhte der starke Ümral Bahceci auf 5:2 (82.), bevor Pascal Raulf mit seinem zweiten Treffer zum 6:2-Endstand zur Stelle war.
(Westfalenpost, 15.05.2017)
So., 07.05.2017, 27. Spieltag:
FSV Gerlingen - RWE 1:3 (1:2)
Aufstellung:
Müller, Rummel, Meyer, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Gutzeit (80. Kroll), Cheberenchuk, Bahceci, Akgüvercin, Raulf (85. Wachsmann)
Tore: 1:1 (27.) Kriesche, 1:2 (39.) Raulf, 1:3 (90.) Ekinci

RW Erlinghausen ist am 27. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 mit dem 3:1 (2:1)-Erfolg beim FSV Gerlingen seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der dritte Sieg in Folge war aufgrund der Spielanteile und der Mehrzahl an guten Chancen verdient, auch wenn RWE-Torhüter Benedikt Müller einen Sahnetag erwischt hatte und die wenigen, aber sehr guten Möglichkeiten der Gastgeber, zunichte machte.
„Bene ist heute ganz klar der Matchwinner. Er war der mit Abstand unser bester Spieler. Ohne ihn hätten wir die drei Punkte nicht mit nach Hause genommen“, lobte Trainer Daniel Berlinski seinen Torhüter.
Zu Beginn der Partie hatte die Gäste offenbar noch die 200 Kilometer weite Anreise in den Knochen. Die Gastgeber waren besser und gingen durch Pascale Stahl verdient in Führung (23.). Die Antwort der Rot-Weißen folgte aber nur vier Minuten später durch Malte Kriesche, der eine Vorlage von Bilal Akgüvercin zum 1:1 verwertete. Danach hatten die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg klar Oberwasser und gingen sechs Minuten vor dem Wechsel durch Pascal Raulf in Führung.
Ab der 49. Minute spielte Erlinghausen dann nach einer Gelbroten Karte für Tim Weber in Überzahl. In der Folgezeit vergaben die Gäste drei Riesenmöglichkeiten durch Oliver Gutzeit, Andre Cheberenchuk und Dziugas Petrauskas. So musste Erlinghausen bis in die Nachspielzeit zittern, ehe Anil Ekinci seine Mannschaft mit dem 3:1 erlöste.
(Westfalenpost, 08.05.2017)
So., 30.04.2017, 26. Spieltag:
RWE - FC Wetter 7:2 (3:0)
Aufstellung:
Müller, Rummel (62. Luckey), Meyer, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Gutzeit (60. Kroll), Cheberenchuk, Bahceci, Akgüvercin (71. Kandlen), Raulf
Tore: 1:0/2:0/3:0/4:0/5:0/6:0/7:2 (18./37./41./59./68./72./83.) Raulf

RW Erlinghausen hat am 26. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 ein Tor-Feuerwerk abgebrannt. Der Tabellenvorletzte FC Wetter, der drei Spieltage vor Saisonende bei jetzt acht Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat, wurde im Hans-Watzke-Stadion mit 7:2 (3:0) überrolt. Überragender RWE-Spieler auf dem Platz beim erst fünften Heimsieg von RW Erlinghausen war Pascal Raulf, der alle sieben Tore für die Hausherren erzielte und jetzt 17 Treffer auf dem Konto hat. „Pascal hat immer da gestanden, wo er stehen musste. Das zeichnet eben einen Torjäger aus“, lobte RWE-Trainer Daniel Berlinski und freute sich über die Treffsicherheit seines Torjägers.
Es war eine einseitige Partie an der Schulstraße. Mit den sieben Gegentoren war der FC Wetter am Ende gut bedient. Bereits zur Pause hätte es höher als nur 3:0 stehen müssen. Neben dem Hattrick von Pascal Raulf vergaben die Rot-Weißen ahlreiche gute Möglichkeiten.
Nach der Pause ließ RWE-Torjäger Raulf dann Hattrick Nummer zwei folgen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Erlinghausen die Zügel etwas schleifen. So kam der Tabellenvorletzte zu zwei Toren. Stytianos Mouratidis und Michalis Kakoulidis waren die Torschützen. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Pascal Raulf. „Die beiden Tore passen nicht ins Bild. Aber darüber will ich mich heute mal nicht ärgern. Die Mannschaft hat nach einer anstrengenden Woche mit drei Siegen alles rausgehauen. Davor ziehe ich meinen Hut“, erklärte Daniel Berlinski.
(Westfalenpost, 01.05.2017)
So., 23.04.2017, 25. Spieltag:
SV Hüsten 09 - RWE 0:3 (0:0)
Aufstellung:
Müller, Rummel, Meyer, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Kandlen (56. Gutzeit), Cheberenchuk, Bahceci, Akgüvercin (80. Kroll), Raulf (89. Luckey)
Tore: 0:1 (72.) Akgüvercin, 0:2 (80.) Raulf, 0:3 (89.) Kroll

Die Landesliga-Fußballer von RW Erlinghausen haben wiederum einen Konkurrenten aus dem Sauerland in die Knie gezwungen. Die Derbys im HSK treffen ihren Geschmack. Diesmal hatte der SV Hüsten 09 (Platz 4) das Nachsehen. Dabei spielte es keine Rolle, dass das Team von RWE-Trainer Daniel Berlinski im Stadion „Große Wiese“ antreten musste. Die Berlinski-Jungs (Platz 7) setzten sich auf dem Rasenplatz mit 3:0 (0:0) durch und untermauerten damit ihren Ruf als Nummer „1“ in der internen Derby-Wertung.
„Wir haben die Partie über weite Strecken bestimmt und hätten schon zur Halbzeit in Führung liegen müssen“, urteilte Daniel Berlinski freudestrahlend nach dem Abpfiff. Sein Team sei, so Berlinski weiter, hoch diszipliniert aufgetreten. „Die Vorgabe war, dass wir uns hinten nicht rauslocken lassen und dass wir nicht in Konter geraten, weil Hüsten vorne gut besetzt ist. Das haben wir bis zum Schluss durchgehalten“, ergänzte Berlinski. Torsten Garbe, Trainer des SV Hüsten 09, machte keinen Hehl daraus, dass RW Erlinghausen verdient gewonnen habe. „Erlinghausen hatte schon in der ersten Halbzeit ein Übergewicht und wir haben dagegen schläferig gewirkt“, führte Garbe aus. Zudem habe sein Team, so Garbe weiter, keine Tempowechsel gezeigt und zu wenig Biss in den Zweikämpfen bewiesen. Darüber hinaus passierten immer wieder Flüchtigkeitsfehler im Spielaufbau.
Zwar sprach Garbe die Defizite der Grün-Weißen in der Halbzeit an, doch seine Kritik stieß im Nachgang auf keinen fruchtbaren Boden. Bilal Akgüvercin erzielte in der 72. Minute nach einem Freistoß durch einen abgefälschten Schuss die 1:0-Führung für die Gäste aus Erlinghausen. Hüstens Keeper Marvin Baum war außer sich über die nachlässige Defensivarbeit seiner Vorderleute in dieser Szene. „Wir haben keine Mauer gestellt und konnten auch Akgüvercin, wie eigentlich im gesamten Spiel, nicht in die Schranken weisen“, ärgerte sich auch Garbe über den Gegentreffer. Noch mehr dürfte das 0:2 die Hüstener aufgeregt haben. Hüstens Routinier Bayram Özbek unterlief im Strafraum ein „fetter“ Fehlpass. Der Ball landete direkt vor die Füße von RWE-Wirbelwind Akgüvercin, der legte blitzschnell quer auf Pascal Raulf und es stand 2:0 (86.) für Erlinghausen. „Das war mein Tor“, entschuldigte sich Özbek direkt nach seinem folgenschweren Patzer bei seinen Mitspielern. Das 3:0 (89.) von RW Erlinghausen ging auf das Konto des kurz zuvor eingewechselten Eric Kroll, der einen Konter über die rechte Seite erfolgreich abschloss.
„Wir haben das Spiel mehr als verdient gewonnen. Ich bin stolz auf die Truppe. Sie hat eine super Leistung gebracht“, freute sich RWE-Keeper Benedikt Müller riesig über den Auswärtssieg. Für den 30-Jährigen war es das erste Spiel nach einer achtmonatigen Verletzungspause.
(Westfalenpost, 24.04.2017)
So., 09.04.2017, 24. Spieltag:
RWE - SG Finnentrop/Bamenohl 2:5 (1:2)
Aufstellung:
Diekmann, Rummel, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Wachsmann, Cheberenchuk, Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:2 (33.) Cheberenchuk, 2:3 (66.) Raulf

Wie beim 4:0-Hinspielsieg hat die SG Finnentrop/Bamenohl auch das Rückspiel im Hans-Watzke-Stadion gegen RW Erlinghausen mit 5:2 (2:1) gewonnen und damit den ersten Tabellenplatz in der Fußball-Landesliga 2 verteidigt.
Der Sieg der Gäste ist jedoch zu hoch ausgefallen. Vor allem nach dem 2:3-Anschlusstreffer von Pascal Raulf (67.) wackelte der Spitzenreiter . Innerhalb von zwei Minuten vergab Oliver Gutzeit zwei Riesenchancen zum Ausgleich. Einmal schoss er knapp am Gehäuse vorbei und in der zweiten Szene scheiterte er an Ersatz-Torhüter Alex Franke, der in der 35. Minute für Marcel Grajewski zwischen die Pfosten gerückt war. Der Stammtorhüter hatte sich beim 1:2 von Andrej Cheberenchuk eine Rippenverletzung zugezogen und musste ins Marsberger Krankenhaus gebracht werden.
Für den eminent gefährlichen Tabellenführer aus Finnentrop trafen jeweils zweimal Torjäger Philipp Hännes zum 1:0 und 5:2, Robin Entrup zum 2:0 und 4:2 sowie Tobias Kleppel zum 3:1. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind aber für unseren Aufwand nicht belohnt worden. Beim Spielstand von 2:3 hätten wir den Ausgleich machen müssen“, lautete das Fazit von RWE-Teammanager Olcay Eryegin.
(Westfalenpost, 10.04.2017)
So., 02.04.2017, 23. Spieltag:
SSV Meschede - RWE 0:7 (0:3)
Aufstellung:
Wachsmann, Rummel, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Cheberenchuk (70. Gutzeit), Bahceci, Kroll (87. Eryegin), Luckey, Akgüvercin, Raulf
Tore: 0:1 (7.) Petrauskas, 0:2/0:3/0:4 (15./42./64.) Raulf, 0:5 (68.) Ekinci, 0:6 (72.) Kriesche, 0:7 (87.) Akgüvercin

Dass RW Erlinghausen trotz personeller Sorgen gegen Schlusslicht SSV Meschede in der Favoritenrolle war, stand bereits vor dem Spiel fest, doch dass die Rot-Weißen auswärts ein Schützenfest abliefern sollten, war nicht unbedingt zu erwarten. Vor dem Spiel standen aber vor allem die Torhüter im Fokus, denn bei RWE vertrat Spieler Sascha Wachsmann den urlaubsbedingt fehlenden Christofer Diekmann und beim SSV kam Valentin Pilgram zu seinem zweiten Landesligaspiel seiner Karriere.
Doch besonders der Torhüter der Hausherren stand mehrmals im Mittelpunkt und war am ersten April-Sonntag am häufigsten damit beschäftigt, die Bälle aus dem Netz zu holen. Denn schon nach sieben Minuten eröffneten die Gäste den Torreigen im Dünnefeldstadion und gingen durch Dziugas Petrauskas mit 1:0 in Führung. Nur acht Minuten später war das HSK-Derby vor 100 Zuschauern dann schon fast entschieden, denn Pascal Raulf erhöhte auf 2:0 (15.). Kurz vor der Pause legte der 26-Jährige dann auch den dritten Treffer nach (42.).
Im zweiten Durchgang konnte Meschede das Ergebnis dann zunächst noch in Schacht halten, brach aber nach dem achten Saisontor von Pascal Raulf in der 64. Minute auseinander. Anil Namik Ekinci (68.) und Malte Kriesche (72.) machten das halbe Dutzend voll, ehe Bilal Akgüvercin kurz vor dem Ende den Schlusspunkt setzte und Erlinghausens höchsten Saisonsieg perfekt machte (87.).
„Die Jungs kämpfen, aber das reicht halt nicht. Hinzu kommen einfach die personellen Probleme mit den Ausfällen von Tomas Pilarski, Eric Teipel und Torwart Andree Seidel, die wir einfach nicht kompensieren können“, sagte Meschedes Trainer Heiko Hofmann, dessen Mannschaft bei noch 21 zu vergebenen Punkten 15 Zähler Rückstand auf das rettende Ufer hat. RWE-Coach Daniel Berlinski erklärte: „Ich bin sehr froh, dass meine Jungs mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen sind und nach dem 3:0 nicht aufgehört haben Fußball zu spielen. Es war eine gute Mannschaftsleistung. Dziugas Petrauskas hat ein gutes Spiel gemacht und Anil Namik Ekinci spielt seit langem konstant gut.“
(www.match-day.de, 02.04.2017)
So., 26.03.2017, 22. Spieltag:
RWE - BSV Menden 0:3 (0:2)
Aufstellung:
Diekmann, Rummel, Petrauskas, Kriesche, Wachsmann, Ekinci, Cheberenchuk (46. Gutzeit), Kroll, Luckey (55. Kandlen), Akgüvercin, Raulf

Die Zuschauer im Hans-Watzke-Stadion erlebten bei der Partie gegen den BSV Menden eine interessante zweite Halbzeit: Der neueste Polizeiberichts des Dorfes wurde ausgiebig seziert, per Hotline wurden fundamentale Probleme bei der Bedienung von Großfernsehern von erfahrenen Experten professionell gelöst und schamhaft wurde die Kalorienzufuhr beim pünktlich zur Partie beendeten Erlinghäuser Vereinsseminar berechnet.
Das Spiel der Landesligaelf von RWE gegen den BSV Menden war dagegen enttäuschend. Die von Personalproblemen gebeutelte Mannschaft von Daniel Berlinski startete zwar gut in die Partie und vergab durch Ekinci und Kriesche zwei Großchancen. Doch ab Minute 20 übernahm der Gast aus Menden das Kommando, presste früh und kam seinerseits zu guten Gelegenheiten. Zwei davon nutzen Kraume und Kießler zur Gästeführung.
Nach der Halbzeit blieb das Spiel von RWE zerfahren, besonders der gelbgesperrte Bahceci fehlte an allen Ecken und Enden. Folgerichtig war die Messe nach dem 0:3 der Gäste gelesen. Nach der Heimniederlage müssen die Rot-Weißen den Blick in der Tabelle wieder nach unten richten - am nächsten Wochenende beim SSV Meschede sollte wieder gepunktet werden, um den Abstand zum Tabellenkeller zu wahren.
(M.S.)
So., 19.03.2017, 21. Spieltag:
SpVg. Hagen 11 - RWE 2:4 (1:1)
Aufstellung:
Diekmann, Rummel, Petrauskas (87. Kandlen), Kriesche, Wachsmann, Ekinci, Cheberenchuk, Kroll, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1 (26., FE) Bahceci, 1:2 (65.) Akgüvercin, 1:3 (72.) Kriesche, 1:4 (76.) Raulf

RW Erlinghausen hat am 21. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 bei der SpVg Hagen11 mit 4:2 (1:1) gewonnen und damit den ersten Auswärtssieg nach der Winterpause eingefahren. Die Rot-Weißen verbesserten sich in der Tabelle auf Rang sieben und haben jetzt acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
Der Sieg war hochverdient, da die Rot-Weißen gerade nach der Pause ihre Torchancen nutzten. Das war in Halbzeit eins noch nicht der Fall gewesen, u. a. waren Bilal Akgüvercin und Pascal Raulf am sehr guten Torhüter Lukas Hedtheyer gescheitert. Der war allerdings beim 1:0 in der 26. Minute machtlos, als Ümral Bahceci einen an Malte Kriesche verursachten Elfmeter verwandelte. Acht Minuten später bekamen auch die Gastgeber einen Strafstoß und Mark Tumba sorgte für den Ausgleich.
Im zweiten Durchgang drängten die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg auf den erneuten Führungstreffer. Den erzielte Bilal Akgüvercin nach Vorarbeit von Pascal Raulf in der 65. Minute. Jetzt lief der RWE-Motor wie geschmiert. Malte Kriesche und Pascal Raulf, schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch. Der zweite Hagener Treffer fiel zwölf Minuten vor dem Ende von Niklas Wilke.
Total zufrieden war RWE-Trainer Daniel Berlinski nach dem Spiel. „Das war ein absolut verdienter Sieg. Schon zur Pause hätten wir höher führen müssen. Taktisch haben wir hier jedoch noch viele Fehler gemacht. Das wurde nach der Pause erheblich besser.“
(Westfalenpost, 20.03.2017)
So., 12.03.2017, 20. Spieltag:
RWE - RW Hünsborn 2:1 (0:1)
Aufstellung:
Diekmann, Rummel, Petrauskas, Kriesche, Wachsmann, Ekinci, Cheberenchuk (87. Kroll), Bahceci, Watzke (67. Gutzeit), Akgüvercin, Raulf (90. Kandlen)
Tore: 1:1 (50.) Bahceci, 2:1 (82.) Gutzeit

Kollektives Aufatmen im Hans-Watzke-Stadion: Mit einem knappen aber nicht unverdienten 2-1 Erfolg gegen RW Hünsborn verschaffte sich Landesligist RW Erlinghausen Luft im Abstiegskampf.
Beiden Teams merkte man zu Beginn der Partie die Anspannung an, viele unnötige Ballverluste prägten eine zerfahrene und chancenarme erste Halbzeit. Für RWE vergab Andrej Cheberenchuk die mögliche Führung, als er den Ball freistehend nicht an einem Hünsborner Feldspieler auf der Linie vorbeibrachte. Die erste Gelegenheit der Gäste führte zur glücklichen Halbzeitführung. Kapitän Hatzfeld brauchte das Leder nach einem schönen Angriff über die linke Seite nur noch über die Linie drücken.
Nach dem Wechsel spielten die Rot-Weißen auf das „Trainingstor“ und bereits der erste zielführende Angriff über Bilal Akgüvercin endete im 1-1 Ausgleich, den Bahceci mit einem Linksschuss aus kurzer Distanz erzielte. Danach wogte die Partie hin und her, echte Chancen blieben Mangelware. So war es dann auch eine Einzelaktion des kurz zuvor eingewechselten Oliver Gutzeit, die die Entscheidung der Partie brachte. Sein Schuss aus halblinker Position senkte sich aus 20m ins Hünsborner Tor. In den letzten Minuten drückten die Gäste mit aller Macht auf den Ausgleich, der zur Freude der ca. 80 Erlinghäuser Fans aber nicht mehr fallen wollte. Bei den Rot-Weißen überzeugte erneut Patrick Rummel als souveräner Innenverteidiger, auch Sascha Wachsmann wusste mit defensiver Zweikampfstärke in der für ihn ungewohnten Position in der Dreierkette zu gefallen.
Mit den drei Punkten im Rücken kann die Elf von Trainer Daniel Berlinski nun der nächste Aufgabe in Hagen halbwegs beruhigt entgegen sehen.
(M.S.)
So., 05.03.2017, 19. Spieltag:
SV 04 Attendorn - RWE 2:1 (1:1)
Aufstellung:
Diekmann, Rummel, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Cheberenchuk, Gutzeit (46. Kroll), Bahceci, Watzke (78. Kandlen), Akgüvercin, Raulf
Tor: 0:1 (3.) Gutzeit

Attendorn. Tufan Balci war nach dem Schlusspfiff nicht mehr zu halten. „Nennt mich nur Ronaldo”, lachte der Innenverteidiger des SV 04 Attendorn nach dem 2:1 (1:1)-Zittersieg gegen RW Erlinghausen.
Der Abwehrspieler des SV 04 hatte aber auch allen Grund, mit seinen Mannschaftskollegen um die Wette zu strahlen. Denn in der 88. Minute war Attendorns Nummer 24 nach einem Freistoß von Sebastian Arens zur Stelle und drückte den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie.
Damit hatte kaum einer der 80 Zuschauer im Hansastadion mehr gerechnet. Im Gegenteil: Die wie der SV 04 stark ersatzgeschwächten Gäste aus Marsberg hatten in der Schlussphase die klareren Chancen und drückten auf das 2:1.
„Diese drei Punkte sind Gold wert“, atmete Spielertrainer Eugen Litter erst einmal tief durch. Denn mit einer durchaus möglichen Niederlage - der dritten in Folge - wären die Hansestädter gefährlich nahe an die Abstiegszone gerutscht.
Nach drei Minuten lagen die Gastgeber schon mit 0:1 in Rückstand. SV 04-Betreuer Peter Brockmann hatte noch in der Kabine zu tun, als Oliver Gutzeit die Attendorner kalt erwischte. Mit einer starken Parade verhinderte Stergios Kalpakis, der wieder für den verletzten Alex Goulas im Tor stand, das 0:2. Nach einem Freistoß fischte der Keeper den Ball aus dem Winkel. Nach schöner Vorarbeit von Hasan Dogrusöz, der wie sein Sturmpartner Sebastian Arens weitgehend blass blieb, erzielte Sergen Gülbeyaz das 1:1 (35.).
Nach dem Wiederanpfiff zählte Eugen Litter „vier gute Chancen“ der Gäste aus Erlinghausen. Attendorn hätte sich nicht beschweren können, wenn der Watzke-Klub erneut in Führung gegangen wäre. Aber Bilal Akgüvercin oder Ümral Bahceci ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. Von der Offensive der Platzherren war auf der anderen Seite wenig zu sehen. Zu allem Überfluss musste Außenverteidiger Jan-Philipp Schulte mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden.
In der 88. Minute passierte dann das, womit keiner mehr gerechnet hatte: Tufan Balci erlöste den SV 04 vor dem schweren Spiel in Dröschede mit dem 2:1-Siegtreffer und durfte sich zumindest für einen Tag „Ronaldo“ nennen.
(Westfalenpost Kreis Olpe, 06.03.2017)
So., 19.02.2017, 18. Spieltag:
RWE - SC Hennen 4:0 (2:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer (65. Gutzeit), Rummel, Petrauskas, Kriesche, Ekinci (70. Kroll), Cheberenchuk, Bahceci (65. Wachsmann), Watzke, Akgüvercin, Raulf
Tore:1:0/4:0 24./63.)Akgüvercin, 2:0 (34.) Cheberenchuk, 3:0 (53. Kriesche)

Landesligist RW Erlinghausen ist erfolgreich ins Jahr 2017 gestartet. Gegen den Tabellennachbarn SC Hennen gelang den Rot-Weißen ein ungefährdeter und auch in der Höhe verdienter 4-0 Erfolg. Dabei knüpften das Team von Daniel Berlinski nahtlos an die gute Vorbereitung an.
Vor ca. 120 Zuschauern im nasskalten Hans-Watzke-Stadion präsentierte sich die Heimelf sofort als agilere und offensivere Mannschaft. Dementsprechend war die 1-0 Führung durch Bilal Akgüvercin, der einen Distanzschuss flach ins rechte Eck versenkte, verdient. Noch vor der Pause nutzte „Chebu“ Cheberenchuk ein Missverständnis in der Hennener Abwehr und konnte das Leder ins leere Tor einschieben.
Auch nach der Halbzeit kamen die Gäste nur selten vor das Tor von Christopher Diekmann. Als Kapitän Malte Kriesche per Kopf das dritte Tor für RWE markierte, war die Partie entschieden. In der Folge verflachte das Spiel ein wenig, auch wenn Bilal Akgüvercins Heber zum 4-0 noch einmal sehenswert war.
In einer insgesamt guten Rot-Weißen Mannschaft gefielen besonders Patrick Rummel in der Abwehr sowie Youngster Dziugas Petrauskas, der auf der „6“ eine abgeklärte Leistung ablieferte. Mit der gleichen Einstellung können die Fans auch in den nächsten Wochen auf Punkte hoffen.
(M.S.)
So., 11.12.2016, 17. Spieltag:
FC Borussia Dröschede - RWE 4:2 (2:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Petrauskas, Kriesche, Kandlen (49. Akgüvercin), Ekinci, Cheberenchuk, Watzke (68. Luckey), Gutzeit, Raulf
Tore:2:1 (39., FE) Raulf, 4:2 (78.) Gutzeit

Die mit argen Personalsorgen angereiste Mannschaft von RW Erlinghausen konnte bei Borussia Dröschede am dritten Advent für keine Überraschung sorgen. Vielmehr erwischten die Gäste einen alles andere als optimalen Start in die Partie und gerieten bereits nach zwei Minuten in Rückstand. Pascal Urumis war nach 81 Sekunden zur Stelle und traf zur 1:0-Führung für die Borussia.
Der denkbar schlechte Start für RWE hinterließ zunächst aber keine Spuren. Erlinghausen war Dröschede mindestens ebenbürtig und hatte durch Pascal Raulf (13. und 34.) und Dziugas Petrauskas (26.) gute Möglichkeiten. Doch den zweiten Treffer der Partie erzielte Dröschede. In der 23. Minute war es wieder Pascal Urumis, der einen Angriff des Tabellenzweiten abschloss – 2:0.
Wichtig aus Sicht der Gäste war aber der Anschlusstreffer kurz vor der Pause. Den Rot-Weißen wurde einen Elfmeter zugesprochen, dessen Ausführung Pascal Raulf übernahm und in der 39. Minute den Rückstand halbierte.
Doch nach dem Seitenwechsel war es nicht RW Erlinghausen, die den nächsten Treffer des Spiels erzielten, sondern abermals die Borussia, die durch Denis Rödel in der 63. Minute den alten Vorsprung wiederherstellte. RWE-Keeper Christofer Diekmann machte dabei keine gute Figur.
Erlinghausen steckte aber weiterhin nicht auf und versuchte alles, um doch noch etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Der Hoffnung Nahrung gab schließlich Oliver Gutzeit, der in der 78. Minute den 2:3-Anschlusstreffer markierte. Danach warfen die Gäste alles nach vorne, kassierten aber in der 85. Minute durch Denis Rödel den endgültigen K.O. zum 2:4-Endstand.
„Die beiden Tore in der ersten Halbzeit fallen mal wieder aufgrund von individuellen Fehlern. Dröschede hatte keine herausgespielte Torchance, wir dafür aber einige gute Gelegenheiten. Ich hoffe jetzt, dass der ein oder andere Verletzte nach der Winterpause wieder fit ist“, sagte Erlinghausens Trainer Daniel Berlinski.
(www.match-day.de, 11.12.2016)
So., 04.12.2016, 16. Spieltag:
RWE - SV Hohenlimburg 0:3 (0:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Petrauskas (85. Kandlen), Kriesche, Ekinci, Cheberenchuk, Watzke, Akgüvercin, Gutzeit, Raulf

Landesligist RW Erlinghausen tut sich zu Hause weiterhin mehr als schwer. Dabei täuscht das 0-3 gegen den SV Hohenlimburg aber über einen entschieden knapperen Spielverlauf hinweg.
Bereits schnell zeigte sich, dass die Partie für alle Akteure schwierig werden würde. Die teilweise vereiste Oberfläche des neuen Kunstrasenplatzes im Hans-Watzke-Stadion bereitete allen Spielern massive Probleme. In der ersten Halbzeit präsentierten sich die Gäste zunächst offensiver und strukturierter, ohne jedoch klare Torchancen zu generieren. Die Rot-Weiße Dreierkette mit Meyer, Petrauskas und dem starken Patrick Rummel hielt das 0-0 bis zur Pause, hatte aber Glück, als Routinier Michael Erzen kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Abpraller aus fünf Metern über die Latte beförderte.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die besten Gelegenheiten für RWE vergaben Malte Kriesche sowie Patrick Rummel, der das Leder aus zwei Metern über das leere Tor bugsierte. Auf der anderen Seite erzielte Erzen zunächst einen Abseitstreffer, bevor die Hohenlimburger im Anschluss an einen Freistoß zehn Minuten vor Schluss per Kopf die Führung erzielten. Kurz darauf fielen die weiteren Treffer der Partie zum letzlich zu hohen Endstand.
Bei RWE machte sich das Fehlen der Stammkräfte Wachsmann, Bahceci, Kroll, Rosenkranz und Müller doch bemerkbar. Gerade nach vorne fehlte trotz einer engagierten Leistung von Bilal Akgüvercin die zwingenden Aktionen. Nun gilt es, aus der letzten Partie vor der Winterpause eventuell noch einen Punkt aus Dröschede zu entführen, bevor dann im neuen Jahr wieder der volle Kader zur Verfügung steht.
(M.S.)
So., 27.11.2016, 15. Spieltag:
TuS Erndtebrück II - RWE 0:1 (0:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Ekinci, Cheberenchuk, Petrauskas, Watzke, Akgüvercin (88. Kroll), Gutzeit (91. Luckey), Raulf
Tor: 0:1 (43.) Meyer

RW Erlinghausen hat zum Hinrundenkehraus in der Fußball-Landesliga 2 mit 1:0 (1:0) bei der Reserve des TuS Erndtebrück gewonnen und sich auf den achten Tabellenplatz vorgeschoben.

Der Sieg beim Westfalenligaabsteiger war aufgrund der Spielanteile und klareren Torchancen verdient. Das Tor des Tages fiel zwei Minuten vor dem Seitenwechsel. Einen Freistoß von Bilal Akgüvercin beförderte Abwehrspieler Nils Meyer mit dem Kopf ins Netz. Zuvor hätten auch Pascal Raulf, der am Torhüter scheiterte, und Oliver Gutzeit, der freistehend neben das Gehäuse schoss, die Rot-Weißen in Führung schießen können.
Nach dem Wechsel machte die Reserve des Oberligisten Druck. Die Fünfer-Kette von RWE stand aber sicher. In den letzten acht Minuten gab es dann noch zwei Rote Karten für Erndtebrück. Zunächst musste Nermin Ibrahimovic nach einer Tätlichkeiten den Platz verlassen (82.) und sechs Minuten später war auch für Spielführer Till Hilchenbach die Partie nach einer Notbremse an Pascal Raulf vorzeitig beendet.
„Alles in allem bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Wir hätten aufgrund der Chancen den Sack nur eher zu machen müssen. So mussten wir bis zur letzten Minute um den Sieg bangen“, berichtet RWE-Trainer Daniel Berlinski.
(Westfalenpost, 28.11.2016)
So., 13.11.2016, 14. Spieltag:
RWE - FSV Werdohl 1:3 (1:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Ekinci, Cheberenchuk, Kroll (79. Berlinski), Watzke (62. Bahceci) , Akgüvercin, Gutzeit, Raulf
Tor: 1:0 (7.) Akgüvercin

Landesligist RW Erlinghausen findet nicht in die Erfolgsspur. Gegen den FSV Wehrdohl kassierte die Elf von Daniel Berlinski eine letztlich verdiente 1-3 Heimniederlage.
Dabei begann die Partie vor hundert fröstelnden Zuschauern ganz nach den Vorstellungen der Rot-Weißen. Bereits in der Anfangsphase erzielte Bilal Akgüvercin die Führung. In der ersten Halbzeit bestimmte die Heimelf über weite Phasen das Spiel, war aber nicht der Lage, den zweiten Treffer nachzulegen. Auf der Gegenseite verhinderte Nils Meyer mit einer Rettungstat kurz vor der Linie den Ausgleich für die Gäste.
Nach dem Wechsel präsentierte sich der Gast wesentlich besser. Schnell gelang Topcu per Kopf das 1-1. In der Folge riss bei RWE komplett der Faden. Unnötige Ballverluste reihten sich aneinander und sorgten für permanente Gefahr. Nachdem die Siegerländer zunächst beste Chancen vergaben, ließ RWE-Keeper Christopher Diekmann einen eher ungefährlichen Distanzschuss zum 1-2 unglücklich ins Netz rutschen. Daniel Berlinski setzte alles auf eine Karte und wechselte sich selber ein, doch kurz darauf vollendeten die Gäste einen schönen Konter und entschieden die Partie.
Nach dieser Niederlage müssen die Rot-Weißen den Blick wohl oder übel in die untere Tabellenhälfte richten. Um halbwegs beruhigt in die Winterpause zu gehen, müssen in den nächsten Wochen noch einige Punkte erzielt werden. Eine erste Chance zur Rehabilitation gibt es in der nächsten Woche aber zunächst im Kreispokal, wo im Viertelfinale der FC Cobbenrode als Gegner wartet.
(M.S.)
So., 06.11.2016, 13. Spieltag:
FC Altenhof - RWE 2:2 (1:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Kandlen (77. Bahceci), Ekinci, Cheberenchuk, Kroll (68. Luckey), Watzke (61. Akgüvercin), Gutzeit, Raulf
Tore: 0:1 (42.) Kriesche, 2:2 (84.) Raulf

Für RW Erlinghausen hat sich die fast 200 Kilometer weite Anreise in den Fußballkreis Olpe nicht gelohnt. Anstatt der erhofften drei Punkte mussten sich die Rot-Weißen beim abstiegsgefährdeten FC Altenhof mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden zufrieden geben. Dadurch ist RWE auf den 8. Tabellenplatz in der Fußball-Landesliga 2 zurückgefallen.
Dementsprechend gefrustet war RWE-Trainer Daniel Berlinksi nach dem Spiel. „Die Art und Weise, wie wir das Spiel gemacht haben, hat mir überhaupt nicht gefallen. Daher hatten wir auch keinen Sieg verdient.“
Die Höhepunkte der ersten Halbzeit spielten sich erst drei Minuten vor dem Pausenpfiff ab. Zunächst brachte Malte Kriesche RWE nach einer schönen Kombination über Anil Ekinci und Erik Kroll in Führung. Altenhof kam aber nur 60 Sekunden später nach einem groben Abwehrschnitzer durch Jens Solbach zum Ausgleich.
Nico Dreisbach brachte Altenhof elf Minuten nach dem Wechsel in Führung. Erlinghausen hatte anschließend Glück, als die Gastgeber eine sehr gute Chance zum 3:1 ausließen. Stattdessen gelang Pascal Raulf sechs Minuten vor dem Ende nach schöner Vorarbeit vom eingewechselten Bilal Akgüvercin der insgesamt verdiente Ausgleich.
(Westfalenpost, 07.11.2016)
So., 30.10.2016, 12. Spieltag:
RWE - FSV Gerlingen 6:1 (3:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Kandlen (67. Luckey), Ekinci, Cheberenchuk, Kroll (62. Petrauskas), Watzke, Gutzeit (62. Akgüvercin), Raulf
Tore: 1:0 (17.) Gutzeit, 2:0/5:0 (30./64.) Ekinci, 3:0 (40.) Raulf, 4:0 (58.) Eigentor, 6:1 (87.) Akgüvericin

Nach der Partie gegen den FSV Gerlingen genossen Spieler, Trainer und Fans im Clubhaus von Landesligist RW Erlinghausen eine relaxte Atmosphäre. Bei Freibier und Pizza feierte man nicht nur den 50ten Geburtstag von RWE-Hall-of-Famer und Teambetreuer Dirk Knaack, sondern auch den in der Höhe nicht erwarteten 6-1 Erfolg gegen die Gäste aus dem Siegerland.
Nach diesem Sieg sah es zu Beginn der Partie nicht unbedingt aus. Das Team aus Gerlingen präsentierte sich zunächst ebenbürtig. So fiel der erste rot-weiße Treffer von Oliver Gutzeit wie aus dem Nichts. Bereits vor der Pause stellten Ekinci und Raulf die beruhigende 3-0 Führung her.
Während die Gäste in der ersten Halbzeit noch gut dagegen hielten und durchaus gefährlich vor das Tor von Christopher Diekmann vordrangen, war in der zweiten Halbzeit RWE das überlegene Team. Ein Eigentor sowie weitere Treffer von Ekinci und dem eingewechselten Akgüvercin waren nur die Spitze eines Chanceneisberges der Rot-Weißen. Dabei profitierte die Elf von Daniel Berlinski davon, dass der Gast aus Gerlingen weiter versuchte nach vorne zu spielen, ohne dabei allerdings echte Torgefahr auszustrahlen.
Bei RWE präsentierten sich neben dem Doppeltorschützen Ekinci auch die beiden Innenverteidiger Rummel und Meyer, die zudem jeweils mit überraschenden Torvorlagen glänzten, in guter Verfasssung. Auch „Chebu“ Cheberenchuk wusste auf der „6“ zu überzeugen und kompensierte das Fehlen der Stammkräfte Wachsmann und Bahceci. Positiv stimmt zudem der Formanstieg von Stürmer Pascal Raulf. Mit der gleichen Einstellung könnte RWE in der Partie beim FC Altenhof erneut auf Zählbares hoffen und sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.
(M.S., 30.10.2016)
So., 23.10.2016, 11. Spieltag:
FC Wetter - RWE 4:2 (1:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Ekinci, Wachsmann (52. Cheberenchuk), Bahceci, Kroll (62. Petrauskas), Watzke (62. Gutzeit), Akgüvercin, Raulf
Tore: 3:1 (73.) Akgüvericin, 4:2 (88., FE) Bahceci

RW Erlinghausen bleibt in der Fußball-Landesliga 2 auf Talfahrt. Beim Vorletzten FC Wetter unterlagen die Rot-Weißen mit 2:4 (0:1), kassierten damit die dritte Niederlage in Folge und sind auf Rang elf abgerutscht.
Für Erlinghausen war mehr möglich. So vergab RWE nach dem 0:1 durch Kai Oliver Gottesbüren drei hundertprozentige Möglichkeiten durch Sascha Wachsmann, Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin. „Das war wieder mal zum Haare raufen. Solche Chancen müssen wir einfach rein machen. Wenn wir zur Pause 3:1 führen, geht nur eine Mannschaft als Sieger vom Platz und das sind wir“, fasste RWE-Trainer Daniel Berlinski die fünfte Saisonniederlage kurz und knapp zusammen.
Der RWE-Coach sah dann nach der Pause, wie der FC Wetter in der 46. und 49. Minute durch Marco Jankowski sowie Daniel Hain den Vorsprung auf 3:0 ausbaute. Danach war die Partie gelaufen, auch wenn Bilal Akgüvercin auf 1:3 verkürzen konnte. Stylianos Mouratidis stellte anschließend den alten Abstand wieder her. Für den 2:4-Endstand sorgte Bahceci, der einen Elfmeter verwandelte.
(Westfalenpost, 24.10.2016)
So., 16.10.2016, 10. Spieltag:
RWE - SV Hüsten 09 1:1 (0:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel (66. Raulf), Kriesche, Kandlen (46. Ekinci), Wachsmann, Bahceci, Kroll, Watzke (46. Cheberenchuk), Akgüvercin, Gutzeit
Tor: 1:1 (72.) Cheberenchuk

RW Erlinghausen und der SV Hüsten 09 haben sich am 10. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 vor 110 Besuchern im Hans-Watzke-Stadion am Ende leistungsgerecht 1:1 (0:1) getrennt. Das war im neunten Vergleich zwischen beiden Mannschaften das erste Unentschieden.
Der Aufsteiger aus Hüsten hat damit seine Erfolgsserie auf neun ungeschlagene Spiele ausgebaut und den vierten Tabellenplatz verteidigt. Bei den Rot-Weißen bleibt festzustellen, dass sie sich daheim wesentlich schwerer tun als in der Fremde. Auch gegen die Grün-Weißen reichte es nicht zum zweiten Heimerfolg. Dadurch ist Erlinghausen vom siebten auf den neunten Tabellenplatz zurückgefallen.
Zum Spiel: Im ersten Durchgang hatten die Gäste leichte Vorteile. Die Führung von Philipp Völker aus der 23. Minute nach Vorlage von Sebastian Rogalski war nicht unverdient. Zuvor hatte bereits Rogalski Torhüter Christofer Diekmann mit einem 18-Meter-Schuss zu einer Glanztat gezwungen. Außerdem war Lukas Gebhardt zu eigensinnig. Anstatt auf den freistehenden Malek Al Mohammad zu passen, versuchte er es allein und scheiterte am aufmerksamen Diekmann.
„Wir haben beim Gegentor mal wieder geschlafen. Der Gegner hat uns in der ersten Halbzeit vom kämpferischen her den Schneid abgekauft. Bei meinen Spielern habe ich hier die Leidenschaft vermisst“, ärgerte sich RWE-Trainer Daniel Berlinski über den nicht guten Fußball seiner Mannschaft im ersten Durchgang. Nach einigen passenden Worten zu seinen Spielern in der Kabine lief es nach der Pause bei den Gastgebern wesentlich besser.
Mit den Einwechselungen von Anil Ekinci und Andrej Cheberenchuk zur Halbzeit sowie Pascal Raulf in der 66. Minute kam bei den Hausherren von der Bank erhebliche Qualität auf den Platz. Es dauerte aber bis zur 72. Minute, ehe Andrej Cheberenchuk den verdienten Ausgleich erzielte.
Danach drängte RWE auf den Siegtreffer, der durch Malte Kriesche und Oliver Gutzeit vergeben wurde. Auch die Gäste hatten noch die Möglichkeit, das Siegtor zu erzielen. Die Konter wurden aber schlecht ausgespielt.
„Wir sind wieder mit dem letzten Aufgebot nach Erlinghausen gefahren. Auch dort ist unsere Erfolgsserie nicht gerissen. Von daher bin ich keinesfalls enttäuscht, sondern sehr zufrieden. Was wir abliefern, ist super. Am Ende hat man uns aber schon die 120 Minuten aus dem Kreispokalspiel beim TuS Müschede angemerkt. Da konnten wir in der Offensive nichts mehr groß bewegen. Es haben die Körner gefehlt“, lautete das Fazit von 09-Trainer Torsten Garbe.
(Westfalenpost, 17.10.2016)
So., 09.10.2016, 9. Spieltag:
SG Finnentrop/Bamenohl - RWE 4:0 (4:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche (39. Bahceci), Wachsmann, Ekinci, Kroll, Watzke (57. Luckey), Cheberenchuk (39. Raulf), Akgüvercin, Gutzeit

Für RW Erlinghausen gab es am 9. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 bei der SG Finnentrop/Bamenohl nichts zu holen. Die Rot-Weißen waren beim Westfalenliga-Absteiger aus dem Kreis Olpe chancenlos und verloren mit 0:4 (0:4).
„Alle Spieler von der Nummer 1 bis 14 haben einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt. Wenn man schon früh mit zwei Toren hinten liegt und wenig später auch noch den dritten Gegentreffer bekommt, ist die Moral natürlich im Keller“, lautete das ernüchternde Fazit von RWE-Teammanager Olcay Eryegin.
In der gesamten Trainingswoche und auch vor dem Spiel hatte RWE-Trainer Daniel Berlinski eindringlich vor der bärenstarken Offensive des Tabellenzweiten gewarnt. Ergebnis: Nach nicht einmal zehn Minuten stand es durch einen Doppelschlag von Tim Schrage (2.) und Tobias Kleppel (9.) nach zwei katastrophalen Abwehrfehlern 2:0 für die SG Finnentrop/Bamenohl. In der 18. Minute erhöhte Tobias Kleppel dann auf 3:0. Seinen Dreierpack perfekt machte Tobias Kleppel dann in der 44. Minute, mit dem Tor zum 4:0-Halbzeitstand.
Nach der Pause schraubten die Hausherren im Gefühl des sicheren Sieges zwei Gänge zurück. So kamen auch die Rot-Weißen zu Chancen durch Gutzeit, Raulf und Akgüvercin, die aber vergeben wurden.
RW Erlinghausen liegt in der Tabelle der Landesliga 2 weiter auf dem siebten Platz und erwartet nun am kommenden Sonntag, 16. Oktober, Aufsteiger SV Hüsten 09.
(Westfalenpost, 10.10.2016)
So., 02.10.2016, 8. Spieltag:
RWE - SSV Meschede 3:0 (1:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche (78. Gutzeit), Kandlen (56. Ekinci), Kroll, Watzke, Wachsmann, Bahceci (67. Cheberenchuk), Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:0 (3.) Wachsmann, 2:0/3:0) (60./76) Akgüvercin

Landesligist RW Erlinghausen kann zu Hause doch noch gewinnen. Mit einem 3-0 Erfolg gegen den SSV Meschede besiegte die Elf von Daniel Berlinski den Heimfluch, der in der bisherigen Saison auf dem Hans-Watzke Stadion lag, und schielt nun heimlich Richtung oberes Tabellendrittel.
Die Rot-Weißen starteten ideal in die Partie, bereits nach drei Minuten bugsierte Sascha Wachsmann in Torjägermanier den Ball über die Linie. In der Folge dominierte die Heimelf die Partie und kam zu weiteren Chancen. Die beste davon vergab Bahceci, der einen Freistoß an die Latte des Gästetors setzte.
Auch nach der Halbzeit blieb RWE das bessere Team. Letzlich war es nur eine Frage der Zeit, bis der wieder in der Startelf stehende Bilal Akgüvercin das vorentscheidende 2-0 erzielen konnte. Wiederum Akgüvercin erhöhte kurz darauf nach schöner Vorarbeit von Pascal Raulf das 3-0. Auf der Gegenseite erarbeitete sich der SSV Meschede kaum Chancen und agierte über die gesamten 90 Minuten zu ungefährlich, um ernsthaft über einen Punktgewinn nachdenken zu können.
Bei den Rot-Weißen überzeugten vor allem die beiden souveränen Innenverteidiger Meyer und Rummel, auch Bilal Akgüvercin zeigte aufsteigende Form. Allerdings wartet in der nächsten Woche bei der SG Finnentrop/Bamenohl eine ungleich schwerere Aufgabe auf RWE.
(M.S.)
Sa., 24.09.2016, 7. Spieltag:
BSV Menden - RWE 2:4 (2:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Luckey (59. Raulf), Rummel, Kriesche, Kandlen, Kroll, Watzke (46. Cheberenchuk), Wachsmann, Bahceci, Gutzeit (73. Akgüvercin)
Tore: 0:1 (14.) Kriesche, 2:2 (66.) Wachsmann, 2:3 (76.) Rummel, 2:4 (83.) Cheberenchuk

Viertes Auswärtsspiel, dritter Sieg. RW Erlinghausen gewann beim BSV Menden nach 1:2-Pausenrückstand mit 4:2 und verbesserte sich in der Tabelle der Fußball-Landesliga 2 auf den 8. Platz.
RW Erlinghausen erwischte im Huckenohlstadion den besseren Start. Bereits nach 14 Minuten erzielte Malte Kriesche per Kopf die 1:0-Führung. Menden zeigte sich aber nicht geschockt, sondern drehte die Partie noch vor der Pause durch einen Doppelschlag von Kießler (32.) und dem Ex-Langscheider Mike Davids (35.).
Nach der Pause kämpften sich die Rot-Weißen aus dem Stadtgebiet Marsberg zurück in die Partie. Sascha Wachsmann gelang in der 66. Minute per Kopf der Ausgleich. Auch der dritte RWE-Treffer fiel durch ein Kopfball: In der 76. Minute gelang Patrick Rummel die 3:2-Führung. Der zur Pause eingewechselte Andrej Cheberenchuk machte in der 83. Minute den Sieg perfekt.
„Die Mannschaft hat nach dem Rückstand Moral gezeigt und sich wieder in die Partie gekämpft. Unser Trainer hat mit den Einwechselungen von Pascal Raulf, Bilal Akgüvercin und Andrej Cheberenchuk noch einmal Qualität von der Bank gebracht und das hat sich bezahlt gemacht“, sagte RWE-Teammanager Olcay Eryegin nach dem Spiel.
(Westfalenpost, 26.09.2016)
So., 18.09.2016, 6. Spieltag:
RWE - SpVg Hagen 1911 1:3 (0:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer (53. Luckey), Rummel, Kriesche, Kandlen, Kroll, Watzke, Wachsmann, Bahceci, Ekinci (46. Akgüvercin), Gutzeit (46. Raulf)
Tor: 1:1 (54.) Luckey

Landesligist RW Erlinghausen kann auch im dritten Heimspiel der Saison nicht gewinnen. Bei der 1:3 (0:1)-Niederlage gegen den Aufsteiger aus Hagen schlug sich das Team von Daniel Berlinski aufgrund einer desolaten Chancenauswertung aber primär selbst.
In der ersten Hälfte zeigten sich die Rot-Weißen zunächst präsenter und erarbeiteten sich folgerichtig einige gute Gelegenheiten. Die beste davon vergab Oliver Gutzeit, dem Berlinski zunächst den Vorzug vor Raulf und Akgüvercin in der Sturmspitze gegeben hatte, freistehend vor dem Tor. Erst in der 40. Minute tauchten die Gäste das erste Mal vor Christopher Diekmann auf. Zunächst scheiterte Ropkas noch freistehend am Erlinghäuser Keeper, allerdings konnte die rot-weiße Defensive die Situation nicht zwingend klären, so dass Polo den 0-1 Halbzeitstand markieren konnte.
Nach der Pause gab es zunächst eine Schrecksekunde für beide Seiten, als Nils Meyer und Marcel Weiß nach einem unglücklichen Kopfballduell behandelt und ausgewechselt werden mussten. Der für Meyer eingewechselte Christoph Luckey verwandelte die anschließende Ecke mit dem ersten Ballkontakt zum verdienten Ausgleich. Danach entwickelte sich eine offene Partie, wobei wiederum RWE in Gestalt des eingewechselten Pascal Raulf die beste Chance zur Führung vergab. Quasi im Gegenzug schlugen die Gäste eiskalt zu und gingen durch den quirligen Giuseppe Restrieri erneut in Führung. Wiederum Restrieri erzielte nach einem Handspiel von Andre Watzke im Strafraum per Elfmeter den Endstand.
Insgesamt müssen sich die Rot-Weißen an die eigene Nase fassen. Hoffnung für die nächsten Partien gibt immerhin, dass man sich Chancen herausspielt.
(M.S.)
So., 11.09.2016, 5. Spieltag:
RW Hünsborn - RWE 0:2 (0:0)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Kandlen (46. Cheberenchuk), Kroll, Watzke, Wachsmann, Bahceci, Ekinci (76. Akgüvercin), Gutzeit (76. Raulf)
Tore: 0:1 (68.) Gutzeit, 0:2 (87.) Kriesche

Für RW Erlinghausen hat sich die 200 Kilometer weite Anreise in den Kreis Olpe gelohnt. Bei RW Hünborn siegten die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg mit 2:0 (0:0) und verbesserten sich damit auf den achten Tabellenplatz in der Fußball-Landesliga 2. Die Rot-Weißen aus Hünsborn sind dagegen nach der vierten Niederlage in Folge bis auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.
Die RWE-Abwehr mit den Innenverteidigern Nils Meyer und Patrick Rummel stand sehr gut und ließ erstmals in dieser Saison kein Gegentor zu. Trainer Daniel Berlinski: „Das wurde aber auch Zeit. Unsere Defensive hat endlich wieder einmal an die Leistung aus der Rückrunde der vergangenen Saison angeknüpft“.
Beide RWE-Tore fielen im letzten Drittel. In der 68. Minute schoss Oliver Gutzeit den Ball unhaltbar in die Maschen. Danach machten die Gastgeber auf, konnten sich aber keine zwingende Möglichkeit erspielen. Auf der anderen Seite schloss Malte Kriesche einen Konter drei Minuten vor dem Ende mit dem 2:0-Endergebnis ab.
In der kommenden Woche stehen für die Rot-Weißen zwei wichtige Spiele an. Im Kreispokal Pokal findet bereits am Donnerstag das Achtelfinale beim FC Arpe/Wormbach statt und in der Meisterschaft erwartet RWE die SpVg Hagen 11.
(Westfalenpost, 12.09.2016)
So., 04.09.2016, 4. Spieltag:
RWE - SV 04 Attendorn 2:2 (1:1)
Aufstellung:
Diekmann, Meyer, Rummel, Kriesche, Kandlen, Kroll, Watzke, Wachsmann, Bahceci, Ekinci (72. Gutzeit), Raulf
Tore: 1:1 (17.) Kriesche, 2:1 (50., FE) Bahceci

Im vierten Saisonspiel holte RWE heute den vierten Punkt. Im Hans-Watzke-Stadion trennte man sich vom SV 04 Attendorn 2:2 (1:1)-Unentschieden.
Vor 100 Zuschauern gingen beide Teams von Beginn an ein hohes Tempo. So entwickelte sich ein für die Zuschauer sehenswertes Landesligaspiel, in dem bereits in der zwölften Minute der erste Treffer fiel. Spielertrainer Hasan Dogrusöz traf nach einer schönen Einzelleistung eiskalt aus 15 Metern zur 1:0-Führung für die Gäste. Doch die Rot-Weißen steckten nach dem Rückschlag nicht auf, sondern glichen nur fünf Minuten später aus. Ein abgefälschter Schuss von Anil Ekinci kam zu Malte Kriesche, der keine Mühe hatte, das runde Leder zu versenken. In der 32. Minute hätte der Thülener sogar für die Wende sorgen können, doch sein Schuss zischte knapp am Pfosten vorbei, sodass es zur Pause beim gerechten 1:1 blieb.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang RWE dann der vermeintliche 2:1-Führungstreffer, welcher allerdings keine Anerkennung fand. Nach einer scharfen Hereingabe von Malte Kriesche rutschte Anil Namik Ekinci am langen Pfosten in den Ball und knallte diesen unter die Latte. Von dort sprang die Kugel aus Sicht des Schützen hinter die Torlinie und anschließend wieder zurück ins Feld, doch Schiedsrichter Denis Magné aus Bruchhausen sah es anders und ließ die Partie weiterlaufen. Aber nur drei Minuten später war es dann doch so weit. Torjäger Pascal Raulf wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ümral Bahceci sicher. Doch der Jubel währte nicht lange. In der 55. Minute bekamen Meyer & Co das Leder nicht aus der Gefahrenzone, sodass dass der Ball über den angeschossenen Schiedsrichter irgendwie bei dem eingewechselten Gülbeyaz landete, der aus dem Gewühl heraus zum 2:2 einschoss. Dennoch hatten die Hausherren im Anschluss die Chance zum Sieg, doch Ümral Bahceci scheiterte in der 72. Minute nach einem schönen Spielzug aus 11 Metern an Gästekeeper Alexandros Goulas. In der Folgezeit gab es trotz eines offenen Schlagabtausches weder hüben wie drüben noch nennenswerte Chancen, sodass es beim 2:2 blieb.
Bei den Rot-Weißen überzeugten neben Ümral Bahceci im zentralen Mittelfeld vor allem Malte Kriesche, der an allen gefährlichen Aktionen beteiligt war, sowie der erstmals in dieser Spielzeit eingesetzte Thomas Kandlen auf der rechten Seite in der Viererkette.
Im Großen und Ganzen war auch Trainer Daniel Berlinski nach der Partie mit dem Auftritt seiner Elf und der deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den letzten beiden Spielen zufrieden, ärgerte sich aber über die Gegentreffer 8 und 9. „Wenn man zu Hause zwei Tore schießt, muss man das Spiel auch gewinnen“, gab er nach der Partie zu Protokoll.
(S.W.)
So., 28.08.2016, 3. Spieltag:
SC Hennen - RWE 2:3 (1:0)
Aufstellung:
Müller (6. Diekmann), Meyer, Rummel, Kriesche, Kroll, Watzke (58. Wachsmann), Cheberenchuk (65. Gutzeit), Bahceci, Ekinci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1 (61.) Ekinci, 1:2 (79.) Raulf, 2:3 (89.) Wachmsann

Große Erleichterung bei Fußball-Landesligist RW Erlinghausen. Die Rot-Weißen haben am dritten Spieltag beim SC Hennen mit 3:2 den ersten Dreier in der laufenden Saison eingefahren. Eine Minute vor dem Schlusspfiff erzielte der in der 58. Minute für Andre Watzke eingewechselte Sascha Wachsmann den vielumjubelten Siegtreffer.
Die Partie begann für die Rot-Weißen aus dem Stadtgebiet Marsberg mit einem Tiefschlag. Torhüter Benedikt Müller schied bereits nach 120 Sekunden mit Verdacht auf Anriss der Achillessehne aus. Für Müller ging Christofer Diekmann, Sommer-Zugang vom TSV Bigge-Olsberg, zwischen die Pfosten. Der Ersatztorhüter zeigte sich in prächtiger Form und hielt die Gäste bei seinem ersten Einsatz mit tollen Paraden im Spiel. Beim 0:1 in der 31. Minute war Diekmann allerdings machtlos.
Nach gut einer Stunde traf Anil Ekinci mit einem Schuss zum verdienten 1:1-Ausgleich. Jetzt war RWE am Drücker. Es dauerte aber bis elf Minuten vor dem Ende, ehe Pascal Raulf das Führungstor erzielte, Die Antwort des SC Hennen folgte im direkten Gegenzug. In der 82. Minute erzielte Nico Hallmanns den Ausgleich, ehe dann Wachsmann den RWE-Sieg perfekt machte.
„Erst einmal bin ich total erleichtert, dass wir noch als Sieger vom Platz gegangen sind. Beide Seiten hatten viele Chancen. Es wäre auch ein Harakiri-Ergebnis möglich gewesen. Mit dem 3:2 bin ich zufrieden, nicht aber mit unserem Spiel. Wir sind noch nicht bei 100 Prozent“, berichtete Daniel Berlinski, Trainer von RW Erlinghausen, nach der Partie.
(Westfalenpost, 29.08.2016)
So., 21.08.2016, 2. Spieltag:
RWE - FC Borussia Dröschede 0:3 (0:0)
Aufstellung:
Müller, Meyer, Rummel, Luckey (65. Raulf), Gutzeit, Kriesche, Watzke (61. Cheberenchuk), Bahceci, Ekinci, Akgüvercin, Wachsmann

Gegen die favorisierten und offensivstarken Gäste verstärkte Trainer Daniel Berlinski die Defensive. Christoph Luckey rückte für Neuzugang Andrej Cheberenchuk in die Startelf. In der Offensive musste Eric Kroll für Bilal Akgüvercin weichen.
Vor gut 80 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel ohne große Höhepunkte. Beiden Mannschaften merkte man den Respekt voreinander an. Mitte der ersten Hälfte bekamen die Rot-Weißen das Spiel aber mehr und mehr in den Griff und waren die spielbestimmende Mannschaft. Angetrieben von Ümral Bahceci und Malte Kriesche erspielte sich RWE einige gute und schön herausgespielte Torchancen, die aber in Person des in der ersten Hälfte gut aufgelegten Neuzugangs Anil Ekinci leider nicht zum verdienten Führungstreffer genutzt werden konnten.
Dies rächte sich in der 2. Halbzeit. Die robusten und cleveren Gäste, die das von Benedikt Müller gehütete Gehäuse in der ersten Hälfte nicht einmal ernsthaft in Gefahr bringen konnten, gingen in der 57. Minute per Foulelfmeter in Führung. Der angeschlagene Nils Meyer wusste sich zuvor nur mit einer Grätsche gegen Gästestürmer Alaiz zu helfen. Das Gegentor führte zu einem regelrechten Bruch im bis dahin guten Spiel der Rot-Weißen. Mit Ausnahme eines Kopfballs von Sascha Wachsmann kamen sie zu keinen nennenswerten Chancen mehr, während die Borussen ihrerseits die Konter eiskalt zum 0:2 und 0:3 ausnutzen. Sie kamen so zu einem in der Höhe sicher zu hoch ausgefallenen, aber letztlich verdienten Auswärtssieg.
Für die Mansnchaft von Trainer Daniel Berlinski gilt es nun, die Köpfe aufzurichten und gegen die vermeintlich schwächeren Gegner in den nächsten Wochen an die Leistung in der 1. Hälfte anzuknüpfen. Dann sollte es auch mit den ersten Punkten in der noch jungen Saison klappen.
(S.W.)
So., 14.08.2016, 1. Spieltag:
SV Hohenlimburg 1910 - RWE 2:1 (1:0)
Aufstellung:
Müller, Meyer, Rummel, Kriesche, Cheberenchuk, Watzke (84. Luckey), Kroll (55. Raulf), Bahceci, Ekinci, Gutzeit, Wachsmann (55. Akgüvercin)
Tor: 1:1 (82., FE.) Bahceci

Nach einer dramatischen Schlussphase hat es beim Fußball-Landesligisten SV Hohenlimburg 1910 doch noch mit dem erhofften Dreier zum Saisonauftakt geklappt. Im Kirchenbergstadion feierten sie gegen RW Erlinghausen einen 2:1 (1:0)-Arbeitssieg.
Die Schlussphase – in Minute 81 führten die Platzherren noch mit 1:0. Dann war SV 1910-Torwart Nils Langwald „Dauerfeuer“ ausgesetzt. Zweimal parierte er gegen Ümral Bahceci klasse – zumal die Aufsetzer auf dem holprigen, schlecht gepflegtem Rasen alles andere als einfach zu halten waren. Beim dritten Knaller rettete Außenverteidiger Recep Nezir auf der Torlinie – allerdings mit der Hand. Folgerichtig zeigte ihm Schiedsrichter Oguzhan Gülacan den roten Karton, den fälligen Handelfmeter verwandelte Bahceci zum 1:1-Ausgleich. Die Köpfe gingen nach unten – zum Glück nur bei den Hohenlimburger Zuschauern, denn die Zehner kämpften sich in Unterzahl noch einmal zurück, eroberten sich in Minute 89 den verdienten Lohn. Nik Kunkel flankte von links Richtung zweiten Pfosten, Ewald Platt schloss gegen die Laufrichtung des bärenstarken RW-Torhüters Benedikt Müller zum 2:1 ab. Nach fünfminütiger Nachspielzeit erlöste der Unparteiische den SV 1910 mit dem Abpfiff.
Was war vorher passiert? Spielerisch war es noch nicht die Erfüllung, aber ab der 20. Minute haben sich die Zehner zumindest ein Übergewicht an Chancen erarbeitet. Bis dato spielte sich die Partie im Mittelfeld mit vielen Zweikämpfen ab. Es gab Abstimmungsprobleme, die den Gefahrenherd allerdings nicht glühen ließen. Besonders Vincenzo Porrello forderte den Erlinghausener Keeper mit schönen Abschlüssen hinaus, blieb aber lange zweiter Sieger. In Minute 36 scheiterte Christian Oupa Tock im Eins-gegen-Eins gegen Müller, eine Minute später verfehlte Danilo Labarile mit einem Kopfball das Gehäuse um Haaresbreite. 60 Sekunden später fiel der überfällige Führungstreffer, Porrello traf von halbrechts mit einem schönen Schlenzer ins linke obere Toreck zum 1:0.
Nach Wiederanpfiff jedoch schnürte Erlinghausen die Zehner in der eigenen Hälfte ein, machte viel Druck. Der SV 1910 kam nur noch durch Labarile (66.) und Kunkel (79.) zu zwei Gelegenheiten. Der Rest ist bekannt.
SV 1910-Coach Marco Slupek: „Hauptsache drei Punkte! Spielerisch haben wir uns einiges mehr versprochen. Zum Glück haben wir in Unterzahl das Ding noch gedreht. Jetzt wissen wir, was uns in der Liga erwartet. Das sind jetzt keine Ober- und Westfalenligisten mehr, das ist das täglich Brot.“
(Westfalenpost Hagen, 15.08.2016)

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