1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2020/2021

 

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6, ebenso nach einer grandiosen Rückrunde in der Spielzeit 2017/2018. Noch besser lief es in den Spielzeiten 2018/2019 und 2019/2020, die auf Platz 3 beendet wurden.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2020/2021:

 

 

Name

 

Einsätze
(Einsätze, Ein-, Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

 

(0, 0, 0)

 

Moritz Varlemann

 

(0, 0, 0)

 
 

Alexander Rüther

 

(7, 0, 0)

 

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

 

(7, 0, 0)

1

 

Michael Mantasl

 

(7, 0, 0)

 
 

Valton Kodra

 

(7, 2, 1)

 
  Baran Arslan  

(7, 2, 2)

 
 

Dziugas Petrauskas

 

(3, 3, 0)

 

 

 

Mittelfeld:

Koray Akin

 

(1, 1, 0)

 

Eduardo Filipe Domingues

 

(7, 0, 0)

10

 

Anil Namik Ekinci

 

(7, 0, 0)

0

 

Frederik Schlüter

 

(7, 0, 4)

1

 

Nils Aßhauer

 

(2, 2, 0)

0

 

Ümral Bahceci

 

(5, 0, 2)

 

 

Andre Watzke

 

(0, 0, 0)

 
  Veton Topallaj  

(0, 0, 0)

 
  Sven Nartikoev  

(7, 0, 0)

1
         

Sturm:

Bilal Akgüvercin  

(7, 1, 1)

10
  Pascal Raulf  

(7, 0, 1)

6

 

Trainer:

Vaidas Petrauskas

   

 

Tel.: 0172 8309448

 

   

Co- und Torwarttrainer:

Benedikt Müller

   

Betreuer:

Romeo Kandlen

   

 

Dirk Knaack

 

   

Teammanager:

Olcay Eryegin

   

 

Tel.: 0160 90257590

 

   

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

   

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2020/2021 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2020 / 2021

 
So., 18.10.2020, 7. Spieltag:
SV 04 Attendorn - RWE 2:6 (0:3)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Kodra (83. Akin), Ekinci, Mantasl, Arslan, Domingues, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (84. Petrauskas), Raulf
Tore: 0:1/2:5 (2./77.) Raulf, 0:2 (32.) Akgüvercin, 0:3 (41./90.) Domingues, 0:4 (55.) Nartikoev

Eine deutliche Niederlage gibt es für den SV 04 Attendorn gegen den Klub von BVB-Chef Aki Watzke. „Erlinghausen hat unheimliche Qualität nach vorne. Das wussten wir schon vor dem Spiel“, sagte Trainer Ralf Sonnenberg nach der 2:6 (0:3)-Heimpleite seines SV 04 gegen den alten und neuen Tabellenführer RW Erlinghausen.
Bei der Attendorner Defensivabteilung schien sich die Offensivstärke von Pascal Raulf, Bilal Akgüvercvin oder Eduardo Domingues bis Sonntag aber noch nicht herumgesprochen zu haben. Denn in der ersten Halbzeit erlebte Sonnenberg ein Déjà-vu-Erlebnis. Wie in Menden beim 3:2-Erfolg war fast jeder Schuss ein Treffer, nur diesmal auf der anderen Seite. Die Partie vor 100 Zuschauern im Hansastadion begann aus SV 04-Sicht sehr unglücklich. Bei einem Abwehrversuch lief Abwehrspieler Christian Hagedorn im Strafraum einem Gästespieler in die Hacken und brachte ihn zu Fall. Schiedsrichter Björn Martin aus Dortmund blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Pascal Raulf verwandelte sicher zum frühen 0:1 (4.). Sechs Minuten später mussten die Hansestädter zum ersten Mal verletzungsbedingt wechseln, für Marvin Annen kam nach überstandener Zerrung Kapitän David Heide. Mit gnadenloser Effizienz erhöhten RWE-Spielführer Bilal Akgüvercin mit einem Schlenzer ins lange Eck und Eduardo Domingues nach einem tollen Anspiel von Baran Arslan bis zur Halbzeitpause auf 2:0 (32.) und 3:0 (41.). Nur einmal wurde es auf der anderen Seite gefährlich, als der später verletzt ausgewechselte Jerome König mit einem Schuss an Torhüter Alexander Rüther scheiterte.
Als Sven Nartikoev in der 55. Minute zum 4:0 traf, schien die Entscheidung endgültig gefallen. Aber die Gastgeber wachten plötzlich auf. Großen Anteil daran, dass es zumindest für kurze Zeit wieder spannend wurde, hatte David Heide. Die Nummer 10 des SV 04 brachte seine Mannschaft mit einem Doppelschlag 62., 74.) auf 2:4 heran. Zuvor hatte Nick Heimes das Anschlusstor auf dem Fuß, scheiterte erst an Torwart Rüther und Sekunden später an der Querlatte. Kurz nach dem 2:4 wurde ein Schuss von Vedat Vural im letzten Augenblick abgeblockt.Attendorn witterte plötzlich Morgenluft und drängte weiter nach vorne, was die offensivstarken Gäste sofort mit dem 2:5 (77.) durch Raulf bestraften. Den Schlusspunkt setzte erneut Domingues mit seinem zehnten Saisontreffer zum 6:2-Endstand in der 90. Minute. „Wir gehen viel zu ungestüm in die Zweikämpfe und bremsen uns selber aus“, ärgerte sich Ralf Sonnenberg über das Defensivverhalten seines Teams. Am „verdienten Sieg“ des Spitzenreiters gab es aber aus Sicht des SV 04-Trainers nichts zu deuteln. „Erlinghausen ist sehr effizient,“ erkannte der 51-Jährige an.
(Westfalenpost Olpe, 19.10.2020)
So., 11.10.2020, 6. Spieltag:
RWE - VSV Wenden 4:1 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Kodra, Ekinci, Mantasl, Arslan, Domingues, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter, Raulf
Tore: 1:0/3:1 (27./87.) Akgüvercin, 2:1 (85.) Raulf, 4:1 (90.) Domingues

Mit einem 4:1 1:0) gegen den VSV Wenden bleibt Landesligist RW Erlinghausen in der Liga ungeschlagen und konnte sich hauchdünn aufgrund eines mehr geschossenen Tores an Topfavorit Obersprockhövel vorbei an die Tabellenspitze schieben. Das Ergebnis täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg, erst in den letzten fünf Minuten konnten sich die Rot-Weißen die drei Punkte erarbeiten.
RWE musste auf Ümral Bahceci verzichten, für den erkrankten Spielmacher bot Vaidas Petrauskas Baran Aslan auf der zweiten „6“ auf. Schnell zeigte sich, dass die Partie gegen das Team von Avdi Qaka kein Spaziergang werden würde. Der Gast präsentierte sich präsenter und zweikampfstärker als die Heimelf. Zudem litt der rot-weiße Aufbau unter vielen ungewohnten Konzentrationsfehlern im Passspiel. Trotzdem ging RWE mit einem Treffer von Bilal Akgüvercin, der in der ersten Hälfte zentral hinter den Spitzen agierte, in Führung. Domingues und Schlüter verpassten vor der Halbzeit weitere Gelegenheiten.
Nach dem Wechsel vergab Sturmführer Pascal Raulf zunächst eine gute Chance freistehend vor dem guten Gästekeeper Tom Robin Röcher. Nach 53. Minuten kam es zur kalten Dusche für RWE: Schalimow köpfte einen Freistoß freistehend zum Ausgleich ein. Danach entwickelte sich eine offene, aber nicht unbedingt hochklassige Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Erst fünf Minuten vor dem Ende konnten die Rot-Weißen Fans erneut jubeln, als Raulf eine Flanke zur Führung in den Winkel köpfte. Zwei weitere Konter spielten Akgüvercin und Domingues dann effizient zum 4:1 Endstand aus, der objektiv betrachtet um zwei Tore zu hoch ausfiel.
Bei RWE überzeugte heute Sven Nartikoev, der sich im Mittelfeld zweikampfstark und passsicher zeigte. Auch die Innenverteidiger Mantasl und Meyer spielten solide und zweikampfstarke neunzig Minuten. Bereits am nächsten Freitag geht es mit der Pokalpartie in Velmede weiter.
(M.S.)
So., 04.10.2020, 5. Spieltag:
SC Drolshagen - RWE 0:2 (0:0)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Kodra, Ekinci, Mantasl, Bahceci, Domingues, Arslan (59. Akgüvercin), Nartikoev, Schlüter (85. Petrauskas), Raulf
Tore: 0:1 (56.) Schlüter, 0:2 (78.) Akgüvercin

Der SC Drolshagen ist weiter auf dem aufsteigenden Ast. Und daran ändert auch die Niederlage gegen RW Erlinghausen nichts.
Dieses 0:2 ist kein Beinbruch für den SC Drolshagen. Denn es war die individuelle Klasse des Gegners Rot-Weiß Erlinghausen, die das Landesliga-Fußballspiel am Sportplatz Buscheid entschied, und nicht die Gesamtleistungen beider Mannschaften. Vielmehr zeigten die Drolshagener, in der letzten Saison noch Neuling, dass sie eine Entwicklung hingelegt haben. Frederik Schlüter schloss elf Minuten nach dem Seitenwechsel ein Solo zum 0:1 aus spitzem Winkel ab. Vorausgegangen war ein blitzschneller Doppelpass. Echte Klasse eben. „Ein Tor aus dem Nichts“, nannte es Holger Burgmann, Trainer des SC Drolshagen. Der zehn Minuten zuvor eingewechselte Bilal Akgüvercin machte in der 78. Minute den Sack zu. „Erlinghausen ist Mitfavorit, wenn wir gegen diese Truppe ein 0:0 holen, ist das für uns ein Erfolg gewesen - und es wäre nicht einmal unverdient gewesen“, sagte Burgmann, der die Gäste aus dem Hochsauerland am Saisonende „unter den ersten Drei, Vier“ sieht.
In der ersten Halbzeit habe man nicht erkennen können, wer Siebter und wer Zweiter gewesen sei, fügte der Coach hinzu. Die Drolshagener präsentierten sich über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten und hatten vor der Pause sogar ein leichtes Chancenplus, vornehmlich initiiert von Eike Stute-Sönnecken, der auf der rechten Seite mächtig Wirbel machte und in der 19. Minute nach prima Balleroberung sofort abzog und knapp vorbei zielte. Kurz darauf musste Erlinghausens Keeper Alexander Rüther mit allem was er hatte, eingreifen, sonst wäre Stute-Sönnecken an ihm vorbei gewesen. Auch kurz nach der Pause prüfte er den Gäste-Keeper mit einem Flachschuss.
Was dem SC Drolshagen zugute zu halten ist: Er ließ sich durch das 0:1 nicht schocken, sondern drängte weiter unverdrossen auf seine Chance, sein Tor. Holger Burgmann brachte mit der Einwechslung von Eike Pfeiffer nach einer Stunde zusätzlichen Schwung in das SC-Angriffsspiel, der führte sich mit einem Freistoß an den Pfosten auch prima ein, ehe Johannes Knorn, wiederum Pfeiffer und Ahmet Suna in der 70. Minute mit einer Chancen-Serie Großalarm im Erlinghauser Sechzehnter auslösten. „Die 0:2-Niederlage entspricht nicht dem Spielverlauf“, resümierte Holger Burgmann nachher, „man kann nicht sagen, dass Erlinghausen klar stärker war“.
Aber da waren halt die individuellen Asse, die letztlich den Unterschied machten. Wie Bilal Akgüvercin, der nach seiner Einwechslung zunächst das 0:2 vergab, dieses Versäumnis dann aber in der 78. Minute nachholte. Es war die Entscheidung. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir sind auf einem guten Weg“, sagte Holger Burgmann, auch mit Blick auf den guten Saisonstart mit sieben Punkten aus vier Spielen. Dennoch schwang bei ihm Bedauern mit: „Heute wäre allerdings mehr drin gewesen“.
(Westfalenpost Kreis Olpe, 05.10.2020)
So., 27.09.2020, 4. Spieltag:
RWE - TSV Weißtal 2:0 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Kodra, Ekinci, Mantasl, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (83. Arslan), Raulf
Tore: 1:0 (31.) Domingues, 2:0 (68.) Meyer

Ein ganz anderes Spiel als in den letzten Wochen erlebten die Rot-Weißen Fans beim 2:0 gegen den TSV Weißtal. Nach den spektakulären Partien gegen Langenholthausen und in Obersprockhövel war dieses mal Hausmannskost angesagt. Das 2:0 (1:0) gegen den Aufsteiger ist letztlich unter der Kategorie „verdienter Arbeitssieg“ zu verbuchen.
Schnell war klar, welche Taktik Trainer Konstantin Volz für seine Truppe ausgegeben hatte. Bei rot-weißem Ballbesitz zog sich der Gast komplett in die eigene Hälfte zurück und verteidigte mit einer Fünfer-Kette tief. So hatten die RWE-Akteure kaum Platz, um offensiv ins Rollen zu kommen. Auch die sonst gefährlichen Außen Akgüvercin und Domingues kamen zunächst nicht zur Entfaltung. Selbst als Domingues nach 31 Minuten mit einem Schuss aus 16 Metern die RWE-Führung erzielt hatte, blieb der TSV kompakt stehen und versuchte nur gelegentlich mit Nadelstichen die Abwehr um den heute bärenstarken Nils Meyer, der mit einer Zweikampfquote nahe 100% glänzte, in Verlegenheit zu bringen.
In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild kaum. RWE blieb offensiv ungewohnt blass, nur wenn Anil Ekinci sich auf der rechten Seite durchsetzte, wurde es gefährlich. Allerdings scheiterten Raulf und Domingues nach Ekincis Hereingaben jeweils am guten Keeper von der Heiden. Zudem setzte Ümral Baheci einen Distanzschuss aus 40 Metern an die Latte. So musste eine Standardsituation für das zweite rot-weiße Tor herhalten: Nils Meyer drückte eine scharfe Ecke von Bilal Akgüvercin aus spitzem Winkel über die Linie. Im Anschluss spielte RWE die faire und von Alessandro Cordi gut geleitete Partie mehr oder weniger souverän herunter, zumal der TSV selbst jetzt immer noch auf seine defensive Grundordnung achtete und darauf bedacht war, nicht ins offene Messer zu laufen.
Mit nunmehr 10 Punkten aus vier Spielen kann man von einem guten Saisonstart für RWE sprechen. In der nächsten Woche geht es beim SC Drolshagen weiter - ob es dort Hausmannskost oder Spektakel gibt, ist schwer vorherzusagen.
(M.S.)
So., 20.09.2020, 3. Spieltag:
SC Obersprockhövel - RWE 4:4 (1:2)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Kodra, Ekinci, Mantasl, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (62. Arslan), Raulf
Tore: 0:1 (13., FE) Raulf, 1:2/3:4 (43./88.) Akgüvercin, 2:3 (51.) Domingues

Bericht folgt!
So., 13.09.2020, 2. Spieltag:
RWE - TuS Langenholthausen 6:4 (3:2)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Arslan (49. Kodra), Ekinci, Mantasl, Bahceci (78. Petrauskas), Domingues, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter, Raulf (87. Aßhauer)
Tore: 1:0/4:2 (10./59.) Domingues, 2:0/5:3/6:4 (13./68./89.) Akgüvercin, 3:0 (20.) Raulf

Als Kapitän Bilal Akgüvercin mit seinem dritten Treffer zwei Minuten vor Schluss das 6:4 markierte, atmeten die Rot-Weißen Fans im Erlinghäuser Hans-Watzke-Stadion kollektiv auf. Bis zuletzt stand die Partie gegen den TuS Langenholthausen auf des Messers Schneide. Selbst ein schnelles 3:0 nach teilweise brillant herausgespielten Treffern von Domingues, Akgüvercin und Raulf verschaffte den RWE-Fans keine Ruhe. Ebenso schnell zeigte sich die tolle Moral, die körperliche Robustheit sowie die spielerische Qualität der Truppe von Uli Mayer. Fischer und der kaum zu bremsende de Luca brachten den Gast in einer von beiden Seiten sehr fair geführten und vom Schiedsrichter hervorragend geleiteten Partie vor der Halbzeit auf 3:2 heran. Dabei profitierten die Gäste von einer taktischen Umstellung: während man zu Beginn sehr früh anlief und extrem hoch verteidigte, zog man sich nach dem 3:0 etwas zurück und ließ so den schnellen RWE-Akteuren weniger Raum.
Nach dem Wechsel ging es auf beiden Seiten offensiv weiter, die Treffer von Akgüvercin und Domingues wurden postwendend durch Fischer und de Luca gekontert. In den letzten Minuten hofften die Gäste, angeführt von Clubchef Charly Grote, auf den Ausgleich, die rot-weiße Abwehr stand massiv unter Druck und wackelte das ein oder andere mal bedenklich. Letztlich setzte sich die größere Offensivpower von RWE aber etwas glücklich durch.
Neben den Offensivkräften präsentierte sich heute Anil Ekinci in starker Form, immer wieder nutzte das Laufwunder die Freiräume aus, die sich durch die Doppeldeckung gegen Akgüvercin ergaben. In der nächsten Woche wartet mit dem SC Obersprockhövel eine der schwersten Aufgaben der diesjährigen Landesligasaison auf die Elf von Vaidas Petrauskas. Offensiv ist man ohne Frage gerüstet, defensiv wird man gegen Akteure wie Starstürmer Patrick Dytko allerdings deutlich wacher agieren müssen.
Lobend zu erwähnen ist die Einhaltung der Coronaregeln. Auf der Tribüne war klar zu erkennen, welches Konzept der Vorstand entwickelt und umgesetzt hat.
(M.S.)
So., 06.09.2020, 1. Spieltag:
SV Brilon - RWE 0:5 (0:2)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Arslan, Ekinci, Mantasl, Bahceci (87. Kodra), Domingues, Akgüvercin (80. Aßhauer), Nartikoev, Schlüter, Raulf
Tore: 0:1/0:2/0:4 (6./21./73.) Domingues, 0:3 (61.) Raulf, 0:5 (79.) Akgüvercin

Mit einem Paukenschlag eröffnete Landesligist RW Erlinghausen die neue Saison. Mit 5:0 (2:0) beim SV Brilon gelang der Elf von Vaidas Petrauskas der ersehnte Erfolg im Lokalderby. Bei RWE biss Kapitän Akgüvercin angeschlagen auf die Zähne, für den verletzten Valton "Toni" Kodra startete Baran Arslan auf der linken Seite. Beim SV Brilon lief Kapitän Patrick Rummel überraschend im Mittelfeld auf. Nach fünf Minuten konnte RWE das erste mal jubeln. Neuzugang Eduardo Domingues platzierte einen Freistoß direkt ins Briloner Tor. Die Truppe von Stefan Fröhlich schlug zurück und hatte Pech, als nach einem Foul von Nils Meyer der wohl berechtigte Elfmeterpfiff ausblieb. Direkt im Gegenzug zeigte erneut Domingues, was in ihm steckt und erzielte mit einem sehenswertem Heber das 2:0. Für Brilon kam im Anschluss alles zusammen: zunächst verletzte sich Mittelfeldakteur Michael Arndt, dann bekam Innenverteidiger Jakob Ehls nach einer Notbremse an Schlüter die rote Karte.
In Halbzeit zwei blieb RWE konzentriert. Zunächst scheiterte Freddy Schlüter noch am Pfosten, bevor Pascal Raulf in gewohnter Manier eine Hereingabe von Domingues zum vorentscheidenden 3:0 über die Linie drückte. Erneut Domingues sowie Bilal Akgüvercin stellten dann mit zwei Kontern den Endstand her. Bei RWE überzeugten in einem homogenen Team neben Domingues noch die sicheren Innenverteidiger Michael Mantasl und Nils Meyer sowie die zentralen Mittelfeldakteure Sven Nartikoev und Comebacker Ümral Bahceci. In der Schlussphase schnupperte auch Nachwuchsakteur Nils Aßhauer zum ersten mal Landesligaluft. Während die Akteure des SV 20 sichtlich bedient in den Kabinen verschwanden, konnten sich die Rot-Weißen nach Abpfiff zu recht als Derbysieger feiern lassen.
(M.S.)

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