1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2021/2022

 

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6, ebenso nach einer grandiosen Rückrunde in der Spielzeit 2017/2018. Noch besser lief es in den Spielzeiten 2018/2019 und 2019/2020, die auf Platz 3 beendet wurden. In der Corona-Saison 2020/2021 lag man nach 7 Spielen beim Abbruch punktgleich mit dem SC Obersprockhövel auf Platz 1.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2021/2022:

 

 

Name

 

Einsätze
(Einsätze, Ein-, Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

 

(9, 0, 0)

 

Moritz Varlemann

 

(0, 0, 0)

 
 

Alexander Rüther

 

(3, 0, 0)

 

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

 

(12, 0, 1)

1

 

Marcel Salokat

 

(11, 1, 0)

 
 

Valton Kodra

 

(1, 1, 0)

 
  Malte Kriesche  

(11, 0, 1)

 
 

Dziugas Petrauskas

 

(3, 1, 1)

 

 

 

Mittelfeld:

Koray Akin

 

(0, 0, 0)

 

Eduardo Filipe Domingues

 

(8, 0, 0)

1

 

Anil Namik Ekinci

 

(12, 0, 1)

0

 

Frederik Schlüter

 

(12, 0, 8)

2

 

Julian Tilly

 

(9, 6, 2)

0

 

Ümral Bahceci

1

(12, 0, 2)

2

 

Kevin Kraemer

 

(7, 2, 1)

4

 

Andre Watzke

 

(0, 0, 0)

 
  Veton Topallaj  

(4, 4, 0)

 
  Sven Nartikoev  

(12, 2, 0)

0
         

Sturm:

Bilal Akgüvercin  

(11, 0, 0)

3
  Jannik Prior  

(1, 1, 0)

0
  Pascal Raulf  

(12, 1, 0)

10

 

Trainer:

Vaidas Petrauskas

   

 

Tel.: 0151 68421527

 

   

Co- und Torwarttrainer:

Benedikt Müller

   

Betreuer:

Romeo Kandlen

   

 

Dirk Knaack

 

   

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

   

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2021/2022 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2021 / 2022

 
So., 05.12.2021, 14. Spieltag:
RW Hünsborn - RWE 1:4 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Kraemer (83. Kodra), Akgüvercin, Schlüter (88. Prior), Raulf
Tore: 1:1/1:3 (31./67.) Kraemer, 1:2 (50.) Raulf, 1:4 (73.) Bahceci

RW Erlinghausen hat sein letztes Pflichtspiel des Jahres 2021 erfolgreich gestaltet und ist mit dem vierten Sieg innerhalb der letzten fünf Partien auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Bei RW Hünsborn, der mittlerweile seit acht Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet, verschlief Erlinghausen aber die Anfangsphase und geriet nach 13 Minuten durch ein Tor von Tom Siewer in Rückstand. Danach wachten die Gäste aber auf und bekamen mit zunehmender Spieldauer mehr Zugriff auf die Partie. So war es Kevin Kraemer, der das Leder in der 31. Minute zum mittlerweile verdienten 1:1 in die Maschen jagte.
Im zweiten Durchgang diktierte RWE schließlich das Geschehen und schaffte durch Pascal Raulf die Wende (50.). Das Spiel war somit zu Gunsten der Gäste gekippt, die die Führung in der 67. Minute durch das zweite Tor von Kevin Kraemer auf 3:1 ausbauten. Hünsborn schaffte es daraufhin nicht noch einmal zu verkürzen und war nach dem 4:1 von Ümral Bahceci in der 73. Minute endgültig geschlagen. „Wir haben zum Jahresabschluss noch einmal ein hervorragendes Spiel gezeigt und hätten bei besserer Chancenauswertung das Ergebnis noch höher gestalten können. Auch nach dem frühen Rückstand haben wir unser Spiel konsequent durchgezogen und den Gegner phasenweise an die Wand gespielt. Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte Sven Nartikoev heraus, der offensiv wie defensiv sensationell gespielt hat“, lobte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller.
(www.match-day.de)
So., 28.11.2021, 13. Spieltag:
RWE - RW Lüdenscheid 2:0
Rot-Weiß Lüdenscheid hatte auf die Austragung der Partie aufgrund von Corona-Verdachtsfällen verzichtet. Das Spiel wurde mit 2:0-Toren für RWE gewertet.
So., 14.11.2021, 12. Spieltag:
SV Hüsten 09 - RWE 0:4 (0:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Tilly, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (71. Kraemer), Raulf
Tore: 0:1 (9.) Raulf, 0:2 (23.) Akgüverin, 0:3 (45.) Eigentor, 0:4 (88.) Kraemer

Eine deutliche Niederlage hat der SV Hüsten 09 im HSK-Derby gegen RW Erlinghausen kassiert. Im heimischen Stadion Große Wiese fanden die Grün-Weißen überhaupt kein Mittel gegen die überraschend im Abstiegskampf steckenden Gäste, die die Partie schon im ersten Durchgang zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Pascal Raulf brachte Erlinghausen schon in der neunten Minute in Führung. Und obwohl der Torjäger der Rot-Weißen keine 120 Sekunden später wie schon in der Vorwoche einen Strafstoß verschoss und aus elf Metern an 09-Schlussmann Jannik Heppelmann scheiterte (11.), gelang es RWE, sich immer wieder gefährlich vor das gegnerische Gehäuse zu kombinieren und die Führung bis zur Pause durch Treffer von Bilal Akgüvercin (23.) und ein Eigentor von Sebastian Rogalski (45.+1) auf 3:0 auszubauen.
Im zweiten Durchgang schaltete Erlinghausen vor den Augen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zwar einen Gang runter, hatte aber nach wie vor alles im Griff und hätte das Resultat gut und gerne noch weiter in die Höhe schrauben können. Letztlich fiel kurz vor dem Ende aber nur noch das 4:0 durch den eingewechselten Kevin Kraemer, womit die in jeglicher Hinsicht enttäuschenden Hüstener noch gut bedient waren.
„Wir haben das Feuer, das für ein HSK-Derby nötig ist, leider einfach nicht entfachen können. Ein Lob muss ich Jannik Heppelmann machen, der uns mit einer starken Leistung vor einer noch höheren Niederlage bewahrt hat“, sagte 09-Trainer Jörg Fischer. Erlinghausens Coach Vaidas Petrauskas resümierte: „Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben an die guten Leistungen der vergangenen Spiele angeknöpft und uns zahlreiche Möglichkeiten erspielt. Die Chancenverwertung ist zwar nach wie vor ein Manko, aber wenn man 4:0 gewinnt, darf man sich nicht beschweren.“
(www.match-day.de)
So., 07.11.2021, 11. Spieltag:
RWE - SpVg. Olpe 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (90. Tilly), Raulf
Tor: 1:0 (49.) Bahceci

1:1 hört sich als Endergebnis eines Fußballspiels zunächst etwas langweilig an, doch im Fall der Landesligapartie zwischen RW Erlinghausen und der SpVg. Olpe täuscht das Resultat. Die Zuschauer im Hans-Watzke-Stadion sahen eine intensive, spannende und bis zum Ende komplett offene Begegnung.
In der ersten Hälfte begann RWE sehr stark und spielte sich mehrere gute Chancen heraus. Christoph Sauermann im Tor der Gäste zeigte allerdings ebenso schnell, welch guter Keeper er ist. Spätestens als Sauermann einen Foulelfmeter von Pascal Raulf erstklassig parierte, konnten sich die Olper bei ihrem Zerberus bedanken, dass es mit einem 0-0 in die Halbzeit ging.
Nach dem Wechsel wurde das Match offener. Den ersten Stich setzte RWE. Den zweiten vom souveränen Schiedsrichter Tim Feldmann geahndeten Foulelfmeter der Partie übernahm Ümral Bahceci, wieder erahnte Sauermann die Ecke, doch der Schuss des rot-weißen Mittelfeldstrategen war selbst für den Olper Keeper zu platziert. Bei nunmehr widrigsten äußeren Bedingungen entwickelte sich eine offene Regen- und Feldschlacht. Nach einer Ecke köpfte Jan Germann zum Ausgleich ein. In den letzten Minuten der Partie schien sich das Blatt komplett zu drehen, als nach einem Handspiel im rot-weiß Strafraum Jannik Buchen zum Elfmeterpunkt schritt. Doch dieses mal zeigte Kevin Krefeld sein Können und fischte den Ball aus dem unteren Eck.
Letztlich können beide Teams sowohl mit der gezeigten Leistung als auch mit dem Ergebnis zufrieden sein. Bei RWE überzeugten besonders Marcel Salokat und Anil Ekinci in der Defensive, aber auch insgesamt geht der Trend der Mannschaft in die richtige Richtung.
(M.S.)
So., 31.10.2021, 10. Spieltag:
VfL Bad Berleburg - RWE 0:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci (80. Tilly), Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (90. Topallaj), Raulf
Tor: 0:1 (581.) Raulf

RW Erlinghausen hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Am zehnten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 gewannen die Rot-Weißen beim Tabellenletzten VfL Bad Berleburg mit 1:0 (0:0) und fuhren damit im neunten Spiel den ersten Sieg ein. Damit hat der Rücktritt des Teammanagers Olcay Eryegin vor wenigen Tagen nun offenbar das Team zumindest aufgeweckt. Das Team hielt dem Druck stand.
Totale Erleichterung war nach dem Schlusspfiff bei RWE-Trainer Vaidas Petrauskas zu spüren. „Natürlich bin ich glücklich über den ersten Dreier. Das ist in diesem Jahr mal ein ganz anderes Gefühl gewesen. Wir haben bis zum Ende an den Sieg geglaubt.“
Der Erfolg hätte jedoch viel höher und wesentlich früher unter Dach und Fach gebracht werden können. Zahlreiche Einschussmöglichkeiten wurden in den beiden Halbzeiten erneut vergeben. Als Meister seines Fachs zeigte sich VfL-Torhüter Ludwig Klein, der einen Sahnetag erwischte und zahlreiche Möglichkeiten der Gäste aus Marsberg zunichte machte. „Unser Torwart hat die verdiente Niederlage in Grenzen gehalten. Wir konnten nicht an die besseren Leistungen aus den letzten Wochen anknüpfen. Es war ein überschaubares Landesliganiveau“, lautete das Fazit von Johannes Röhl, Sportlicher Leiter beim VfL Bad Berleburg. Die Gastgeber standen sehr tief und lauerten auf Konter. Zwingende Torchancen konnten sie sich allerdings während der 90 Minuten nicht erspielen. Hier wurde auch deutlich, dass die VfL-Offensive in den neun bisherigen Spielen erst sieben Mal getroffen hat.
Bereits im ersten Durchgang vergaben Erlinghausens Frederik Schlüter und Bilal Akgüvercin dicke Möglichkeiten. Auch nach der Pause das gleiche Bild: Angriff auf Angriff rollte auf das Gehäuse der Hausherren, die aber zunächst das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. „Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz und wenigstens sechs hundertprozentige Torchancen. Da kann man schon mal schnell verzweifeln. Ich habe jedenfalls während des gesamten Spiels Blut und Wasser geschwitzt“, berichtete RWE-Co-Trainer Benedikt Müller nach der Partie.
Die Rot-Weißen behielten dieses Mal aber die Ruhe und spielten weiter auf das 1:0. Das fiel dann endlich neun Minuten vor dem Ende durch Pascal Raulf. Der RWE-Torjäger der vergangenen Jahre köpfte den Ball nach einer Musterflanke von Frederik Schlüter aus kurzer Entfernung ins Tor. VfL-Torhüter Klein hatte dieses Mal keine Abwehrchance. Das war bereits das achte Saisontor für Pascal Raulf, der damit mit dem führenden Luca Künchen von RW Hünsborn gleichgezogen hat. „Objektiv freuen wir uns natürlich über den Sieg. Subjektiv sind uns jetzt viele Steine vom Herzen gefallen. Auf dieses Ergebnis und auch die Leistung können wir aufbauen“, sagte Bene Müller.
Die Badestädter glauben trotz der siebten Niederlage weiter an den Klassenerhalt. „Wir müssen weiter kämpfen. Noch ist alles möglich, da unten noch alles eng zusammenliegt“, sagte Johannes Röhl abschließend.
(Westfalenpost, 01.11.2021)
So., 24.10.2021, 9. Spieltag:
RWE - BSV Menden 1:3 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Tilly (46. Salokat), Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (83. Topallaj), Raulf
Tor: 1:2 (53.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen kann in der Meisterschaft einfach nicht mehr gewinnen. Gegen den BSV Menden setzte es eine verdiente 1:3 (0:2)-Niederlage.
Nach einem ausgeglichenen Beginn gelang dem BSV nach 20 Minuten die Führung durch Rejhan Zekovic. RWE drückte auf den Ausgleich, doch mehr als ein Lattentreffer von Akgüvercin sprang nicht heraus. Stattdessen fiel kurz vor der Pause noch der zweite Treffer für den Gast.
Nach dem Wechsel schöpften die RWE Fans kurz Hoffnung, als Pascal Raulf den Anschlusstreffer markierte. Doch viele Unkonzentriertheiten im Aufbau belasteten das Rot-Weiße Spiel, so dass der BSV mit einem Konter zum 1:3 die Vorentscheidung herbeiführen konnte.
Nach dem Abpfiff der gut leitenden Jana Klaaßen zogen die RWE-Fans mit hängenden Köpfen ratlos von dannen.
(M.S.)
So., 17.10.2021, 8. Spieltag:
SC Berchum/Garenfeld - RWE 3:3 (2:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci (84. Tilly), Domingues, Akgüvercin, Schlüter, Raulf
Tore: 0:1/2:3 (4./41.) Schlüter, 2:2 (37.) Akgüvercin

Einmal mehr hat RW Erlinghausen einen Anlauf für den ersten Saisonsieg gestartet, einmal mehr hat es nicht gereicht. Beim SC Berchum/Garenfeld gingen die Rot-Weißen zwar zwei Mal in Führung, mussten sich am Ende aber wieder mit einem 3:3 begnügen. Frederik Schlüter (4. und 41.) und Bilal Akgüvercin (37.) schossen die drei RWE-Tore im ersten Durchgang, die nach 45 Minuten allerdings nur zu einem knappen 3:2-Vorsprung reichten, da die Hausherren die Partie durch Treffer von Jerome Nickel (16.) und Luca Becker (21.) zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung drehen konnten.
Im zweiten Durchgang gelang es den Gästen jedoch nicht, den eigenen Vorsprung auszubauen. Das rächte sich in der 62. Minute, als Christian Deuerling einen Strafstoß zum 3:3 verwandelte. Auch in der Folge schaffte es Erlinghausen nicht, noch den vierten Treffer folgen zu lassen, wodurch es auch im siebten Saisonspiel nicht zum ersten Sieg reichte.
„Die Jungs haben sich stets zurück ins Spiel gebissen, sich jedoch wieder nicht für den Aufwand, den sie betrieben haben, belohnen können. Wir hätten einfach den vierten Treffer nachlegen müssen. Das Unentschieden hilft uns nicht weiter“, haderte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller.
(www.match-day.de, 17.10.2021)
So., 10.10.2021, 7. Spieltag:
RWE - SV 04 Attendorn 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter, Raulf
Tor: 1:1 (79.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Beim 1:1 (0:0) gegen den SV 04 Attendorn bissen sich die Rot-Weißen die Zähne an der gut stehenden Gästeabwehr aus. Zu Beginn der Partie legte RWE los wie die Feuerwehr: Pascal Raulf und Freddy Schlüter scheiterten aber am gut aufgelegten Gästekeeper Marius Klose. Trainer Rolf Sonnenberg hatte seine Mannschaft defensiv eingestellt und die erste Kette an der Mittellinie postiert. Dementsprechend eng ging es in der Attendorner Hälfte zu. Zudem wurde Bilal Akgüvercin konsequent gedoppelt. Im Laufe der ersten Halbzeit gelang es RWE daher kaum, weitere Chancen herauszuspielen. Dafür tauchte kurz vor dem Pausenpfiff der früh eingewechselte Philipp Gryn zwei mal gefährlich vor dem Erlinghäuser Tor auf.
Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Die Gäste, die in Gedenken an ihren verstorbenen früheren Trainer Timo Winheller mit einem Trauerflor aufliefen, agierten defensiv nach wie vor stark und gingen sogar in Führung, als Kapitän David Heide einen Freistoß unter Mithilfe der tief stehenden Sonne ins Erlinghäuser Tor platzierte. RWE versuchte verzweifelt Lücken in der Attendorner Abwehr zu finden, aber Dziugas Petrauskas, der für den fehlenden Marcel Salokat in der Mannschaft stand, scheiterte an der Latte. Erst Goalgetter Pascal Raulf konnte per Flachschuss das 1:1 markieren. Zu mehr reichte es nicht, und am Ende teilte man sich zu recht die Punkte.
Die Gäste können mit ihrem Punkt sicher besser leben als RWE, faktisch bleiben beide Mannschaften im Tabellenkeller hängen.
(M.S.)
So., 03.10.2021, 6. Spieltag:
TuS Langenholthausen - RWE 2:4 (2:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer (55. Nartikoev), Tilly (63. Petrauskas), Bahceci, Schlüter, Raulf, Domingues
Tore: 1:1 (29.) Raulf, 3:2 (77.) Domingues

RW Erlinghausen steckt spätestens nach der 2:4-Niederlage beim TuS Langenholthausen in einer handfesten Krise. Die Rot-Weißen blieben auch in ihrem fünften Ligaspiel sieglos und haben bereits 13 Zähler Rückstand auf Tabellenführer SC Obersprockhövel.
Am Düsterloh musste RWE auf Spielmacher Bilal Akgüvercin verzichten und geriet bereits nach drei Minuten durch ein Tor von Jan Elias Clement in Rückstand. Die Reaktion der Gäste stimmte aber, denn der in die Startelf zurückbeorderte Pascal Raulf markierte in der 29. Minute das 1:1. Davon ließ sich der TuS jedoch ebenfalls nicht beeindrucken und bog durch weitere Treffer von Lukas Kessler (44.) und Jan Elias Clement (69.) auf die Siegerstraße ein. Daran änderte auch der Anschlusstreffer der Erlinghauser durch Eduardo Filipe Domingues nichts mehr (77.), denn der eingewechselte Leonhard Diehl sorgte mit dem 4:2 in der zweiten Minute der Nachspielzeit für die Entscheidung.
„Diese Niederlage ist einfach nur bitter und völlig unnötig. Wir haben alles abgerufen, um für einen Sieg in Frage zu kommen: Einstellung, Laufbereitschaft, Tormöglichkeiten. Jedoch war neben einem guten Gegner das Spielglück nicht auf unserer Seite. Wenn man bereits nach drei Minuten und direkt vor der Pause gegen eine Mannschaft wie Langenholthausen Gegentore kassierst, kann das auch schnell ganz deftig werden. Aber die Jungs haben sich immer wieder zurück ins Spiel gebissen und hätten bei besserer Chancenauswertung mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Wenn man allerdings zwei hundertprozentige Chancen nicht nutzt, wird es gegen eine Mannschaft wie Langenholthausen immer schwer. Im Endeffekt stehen wir ohne Punkte da, müssen aus der Partie aber das Positive ziehen, dann das hat definitiv überwogen“, erklärte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller.
(www.match-day.de, 03.10.2021)
So,, 26.09.2021, 5. Spieltag:
RWE - TSV Weißtal 2:2 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer, Nartikoev, Akgüvercin, Bahceci, Schlüter (66. Raulf), Domingues
Tore: 1:0 (28.) Akgüvercin, 2:2 (89.) Meyer

Landesligist RW Erlinghausen muss weiter auf den ersten Sieg der Saison warten. Beim 2:2 (1:0) gegen den TSV Weißtal hatte man sogar Glück, dass Nils Meyer kurz vor Schluss zumindest den einen Punkt sicherte.
RWE begann zunächst ohne Pascal Raulf, dafür stand mit Frederik Schlüter und Kevin Kraemer eine Doppelspitze in der Startformation. Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten aber dafür, dass die Heimelf kaum Gefahr ausstrahlte. Einen der wenigen guten Angriffe schloss Bilal Akgüvercin mit der Führung ab.
Nach dem Wechsel kam der TSV stärker auf, folgerichtig erzielte Kapitän Moses den Ausgleich. Als sich viele Zuschauer schon mit einem 1:1 abgefunden hatten, kam es für RWE sogar noch schlimmer: Kraft brachte die kämpferisch starken Gäste mit 2:1 in Front. Kurz vor Ende konnte Nils Meyer eine Ecke per Kopf zum Ausgleich nutzen.
Insgesamt war die Partie nach dem guten Match im Pokal gegen Erkenschwick ein klarer Rückschritt. Somit geht das Warten auf das Erfolgserlebnis weiter, und statt wie geplant obere Tabellenplätze anzustreben, müssen nunmehr zunächst die Blicke in den Tabellenkeller gehen.
(M.S.)
So., 20.09.2021, 4. Spieltag:
SC Obersprockhövel - RWE 4:2 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Meyer (85. Tilly), Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer, Nartikoev, Akgüvercin, Bahceci, Schlüter, Raulf
Tore: 3:1/3:2 (64./65.) Raulf

Gegen einen der stärksten Gegner der Landesliga setzte sich der SCO verdient mit 4:2 durch und springt wieder an die Tabellenspitze. Nach einer Viertelstunde war es Felix Gremme, der nach herrlicher Vorarbeit von Dawid Ginczek die Führung erzielte. Kurz nach der Pause hatte Obersprockhövel dann die beste Phase. Nachdem sie in der ersten Hälfte noch die eine oder andere Chance ausgelassen hatten, erspielten sie sich Chancen im Minutentakt. Moritz Schrepping setzte einen tollen Schuss in den rechten Winkel zum 2:0 (48.), Mert Özkan krönte eine Minute später einen feinen Spielzug zum 3:0. Danach hatten Moritz Schrepping und Dawid Ginczek das 4:0 auf dem Fuß, vergaben aber. Das rächte sich nach einer guten Stunde, als die Gäste aus Erlinghausen durch einen Doppelpack von Pascal Raulf innerhalb von einer Minute auf 2:3. Den Toren waren individuelle Fehler des SCO im Spielaufbau vorausgegangen. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff dann die Entscheidung durch den zweiten Treffer des Tages von Dawid Ginczek. Danach versäumten es die Obersprockhöveler, noch weitere Treffer zu erzielen. Dennoch war der Sportliche Leiter Jörg Niedergethmann sehr zufrieden: „Das war eine tolle Leistung gegen einen starken Gegner, ein Spiel auf Westfalenliga-Niveau. Nur müssen wir deutlich höher gewinnen.“
(Westdeutsche Zeitung)
So., 12.09.2021, 3. Spieltag:
RWE - VSV Wenden 3:3 (1:1)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche (64. Tilly), Kraemer, Nartikoev, Akgüvercin, Bahceci, Schlüter (74. Topallaj), Raulf
Tore: 1:1 (36.) Kraemer, 2:1/3:3 (57./81.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen kommt weiterhin nicht richtig in Tritt. Beim 3:3 (1:1) im Heimspiel gegen den VSV Wenden hatte die Elf von Vaidas Petrauskas letztendlich noch Glück, dass dem Gast in der Schlussphase nicht noch der Siegtreffer gelang.
Bereits zu Beginn der Partie zeigten sich die Spieler von Jörg Rokitte agiler und bissiger. Wenig verwunderlich gelang dem starken Stoßstürmer Vlachos schnell die Führung. RWE unterliefen im Spielaufbau zu viele unnötige Ballverluste. Erst nach einem schönen Angriff über Salokat, Akgüvercin und Kraemer fiel durch den Neuzugang aus Marsberg per Kopf der Ausgleich.
Nach dem Wechsel präsentierte sich RWE zunächst besser, Pascal Raulf erzielte folgerichtig die Führung. Doch fast im Gegenzug nutzte erneut Vlachos Abstimmungsprobleme in der RWE Abwehr zum Ausgleich. Nach einem weiteren katastrophalen Fehler im Spielaufbau gingen die Gäste sogar mit 2:3 in Führung, ehe Pascal Raulf per Heber zum 3:3 ausglich.
Bester Mann auf dem Platz war Schiedsrichter Swiers, der fast alle Situationen richtig einordnete. Bei RWE überzeugte Marcel Salokat mit einer guten und zweikampfstarken Leistung, viele andere Stammakteure haben hingegen noch deutlich Luft nach oben. Entscheidend wird sein, dass man schnell ein Erfolgserlebnis verbucht, um nicht in eine mentale Negativspirale zu rutschen. Eine deutliche Steigerung wird dazu allerdings nötig sein, zumal am kommenden Wochenende in Obersprockhövel die unbestritten spielstärkste Mannschaft der Liga auf RWE wartet.
(M.S.)
So., 05.09.2021, 2. Spieltag:
SV 20 Brilon - RWE 0:0
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer, Petrauskas (53. Nartikoev), Akgüvercin, Bahceci (85. Tilly), Schlüter (80. Topallaj), Raulf
Tore: Fehlanzeige

Eine Punkteteilung gab es im Briloner Rembe-Sportpark an der Jakobuslinde beim Derby zwischen dem SV Brilon und RW Erlinghausen. Die Lokalrivalen trennten sich nach einem guten und spannenden Spiel mit einem 0:0-Unentschieden.
Die 450 Zuschauer auf den Tribünen, zu denen auch BVB-Legende und Europapokalsieger Wolfgang Paul aus Bigge sowie BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gehörten, bekamen direkt von Beginn an ein munteres Spiel auf beiden Seiten zu sehen. Zur ersten guten Chance kamen die Gäste durch Frederik Schlüter nach Vorlage von Ümral Bahceci, dessen Schuss allerdings über dem Kasten von SVB-Torhüter Neil Feldmann landete (10.). Im direkten Gegenzug kam es zur ersten guten Chance der Hausherren, aber die scharfe Hereingabe von der rechten Seite durch Stephan Wiese verpassten die Briloner Stürmer nur knapp. Die Szene des Spiels ereignete sich in der dreißigsten Minute: Ein mutmaßliches Tor von Max Ullbrich nach Vorlage von Sascha Ruhnau wurde vom Schiedsrichtergespann nicht anerkennt, da sich der SVB-Angreifer im Abseits befunden haben soll. Diese Situation sorgte auch nach dem Spiel noch für Diskussionen, da sich Sascha Ruhnau zum Zeitpunkt des Passes in der Nähe der Grundlinie befand. Den Führungstreffer für die Rot-Weißen hatte dann Pascal Raulf kurz vor dem Pausenpfiff nach einer Flanke von Ex-Briloner Malte Kriesche auf dem Fuß. Der Ball ging allerdings knapp über das Tor.
Auch im zweiten Durchgang sollte der Ball auf keiner Seite des Spielfeldes mehr den Weg ins Tor finden, obwohl es noch gute Chancen gab. Aber weder die Erlinghauser, die aufgrund der Corona-Zwangspause im Derby ihr erstes Pflichtspiel der Saison 2021|22 bestritten, noch die neuformierte Briloner Mannschaft, die immer wieder lautstark von Kapitän Patrick Rummel dirigiert wurde, konnte am Ende noch den Lucky-Punch setzen.
„Für die Zuschauer war es ein attraktives Spiel. Es gab auf beiden Seiten gute Chancen, um das Spiel zu gewinnen, aber das Unentschieden geht in Ordnung“, sagte RWE-Coach Vaidas Petrauskas gegenüber match-day.de. Eine ähnliche Analyse gab auch „Aki“ Watzke nach dem Spiel ab: „Wir hatten vielleicht die ein oder andere gute Chance mehr, aber am Ende ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden.“ Auch Mario Emde, Coach des SV Brilon, war mit dem Remis nicht unzufrieden: „Die Leidenschaft hat gestimmt. Wir haben allerdings nach einer starken Anfangsphase etwas den Faden verloren und RWE ist besser ins Spiel gekommen. Warum unser Tor nicht gegeben wurde, hat allerdings jeden gewundert. Aber insgesamt hatten beide Teams den Siegtreffer auf dem Fuß. Wir haben eine der besten Offensiven der Liga in Schach gehalten.“
(www.match-day.de, 05.09.2021)

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