1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2019/2020

 

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6, ebenso nach einer grandiosen Rückrunde in der Spielzeit 2017/2018. Noch besser lief es in der Spielzeit 2018/2019, die auf Platz 3 beendet wurde.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2019/2020:

 

 

Name

 

Einsätze
(Einsätze, Ein-, Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

 

(4, 0, 0)

 
 

Alexander Rüther

 

(6, 0, 0)

 

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

 

(9, 0, 0)

 

 

Michael Mantasl

 

(9, 0, 1)

 
 

Christian Matuschinski

 

(10, 1, 1)

 
  Tobias Runte  

(8, 4, 1)

 
 

Dziugas Petrauskas

 

(0, 0, 0)

 

 

 

Mittelfeld:

Koray Akin

 

(3, 3, 0)

 

Philipp Klaus

 

(10, 0, 1)

1

 

Anil Namik Ekinci

 

(10, 0, 0)

2

 

Frederik Schlüter

 

(10, 0, 6)

6

 

Yunus-Emre Pistofoglu

 

(9, 0, 0)

1

 

Ümral Bahceci

 

(0, 0, 0)

 

 

Andre Watzke

 

(0, 0, 0)

 
  Veton Toppalaj  

(6, 5, 0)

 
  Sven Nartikoev  

(10, 0, 1)

3
         

Sturm:

Bilal Akgüvercin  

(10, 1, 0)

5
  Pascal Raulf  

(10, 0, 1)

7

 

Trainer:

Vaidas Petrauskas

   

 

Tel.: 0172 8309448

 

   

Torwarttrainer:

Benedikt Müller

   

Betreuer:

Romeo Kandlen

   

 

Dirk Knaack

 

   

Teammanager:

Olcay Eryegin

   

 

Tel.: 0160 90257590

 

   

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

   

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2019/2020 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2019 / 2020

 
So., 20.10.2019, 11. Spieltag:
SV Brilon - RWE 1:2 (0:1)
Aufstellung:
Rüther, Matuschinski, Ekinci, Mantasl, Klaus, Runte, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (90. Akin), Raulf
Tore: 0:1 (20.) Raulf, 1:2 (88.) Schlüter

RWE bleibt in der Landesliga in der Erfolgsspur. Dabei war das 2:1 beim Altkreisrivalen SV Brilon nichts für schwache Nerven. Von Beginn an war klar, dass der SVB zunächst auf eine sichere Defensive setzte. Trainer Stefan Fröhlich spielte mit einem 5-4-1-System und stellte mit Marcel Entrup einen Manndecker auf Bilal Akgüvercin ab. Mit Rummel, Kriesche und Arndt konnten zudem wieder drei erfahrene Akteure ins Geschehen eingreifen. Bei RWE rückte Christian Matuschinski für den gesperrten Nils Meyer in die Innenverteidigung, Tobi Runte beackerte die linke Seite.
Nach einem 15-minütigen Abtasten im strömenden Regen setzte RWE den ersten Stich: eine flache Hereingabe von Philip Klaus drückte Pascal Raulf zur Führung über die Linie. Vor der Halbzeit verhinderte Alex Rüther mit einer starken Parade gegen Alex Flock den Ausgleich.
Nach dem Wechsel hatte Flock mehr Glück, als sich ein Schuss von ihm abgefälscht per Bogenlampe zum Ausgleich ins Netz senkte. Nun entwickelte sich eine offene und teilweise hektische Partie. In der letzten Viertelstunde übernahm RWE wieder das Kommando. Nachdem Bilal Akgüvercin zwei mal frei an Marcel Kickert im Briloner Gehäuse scheiterte, rechneten die RWE-Fans nicht mehr mit einem Sieg, doch Freddy Schlüter erlöste die Gäste fünf Minuten vor dem Ende, markierte nach schöner Vorarbeit von Sven Nartikoev den Siegtreffer und ließ den Erlinghäuser Anhang auf der Briloner Tribüne lautstark jubeln.
Aus einer kämpferisch überzeugenden Mannschaft ragte Emre Pistofoglu mit einer exzellenten Zweikampfbilanz heraus. RWE kann nun die Spielpause genießen und sich in Ruhe auf das Pokalspiel in Remblinghausen vorbereiten.
(M.S.)
So., 13.10.2019, 10. Spieltag:
RWE - FC Borussia Dröschede 3:2 (1:1)
Aufstellung:
Rüther, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus, Runte, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (88. Topallaj), Raulf (90. Akin)
Tore: 1:1/3:1 (16./84.) Akgüvercin, 2:1 (64.) Schlüter
Gelb-Rot: Meyer (87.)

Es war der erwartete Showdown zweier Top-Stürmer. Bilal Akgüvercin und Kingsley Nweke erzielten beim 3:2 (1:1) von Rot-Weiß Erlinghausen gegen Borussia Dröschede jeweils zwei Treffer. Bereits nach einer Viertelstunde stand es nach Treffern der beiden 1:1.
Nach dem Wechsel präsentierte sich RWE zielstrebiger als der Gast. Folgerichtig fiel das 2:1, als Freddy Schlüter einen Akgüvercin-Freistoß über die Linie drückte. Als erneut Akgüvercin fünf Minuten vor dem Ende ungewohnt mit rechts zum 3:1 einschoss, wähnten die RWE-Fans die Punkte schon im Sack. Doch auch Nweke markierte einen zweiten Treffer und sorgte für Zitten im Hans-Watzke-Stadion. Als dann auch noch Nils Meyer die gelb-rote Karte kassierte, stand das Spiel auf der Kippe, doch mit Glück und Geschick rettete RWE drei wichtige Punkte letztlich verdient ins Ziel.
Weiter geht es in einer Woche mit dem Derby in Brilon.
(M.S.)
So., 06.10.2019, 9. Spieltag:
SC Obersprockhövel - RWE 1:1 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus, Pistofoglu, Topallaj, Nartikoev (90. Akin), Schlüter (55. Akgüvercin), Raulf
Tor: 1:1 (50.) Raulf

Drei Tage nach dem souveränen 3:0-Erfolg über den SV Brilon im Achtelfinale des HSK-Kreispokals stand für RW Erlinghausen das Verfolgerduell beim SC Obersprockhövel auf dem Programm. Die Trauben beim Vize-Meister der Landesliga Staffel 3, der in der Vorsaison nur denkbar knapp den Aufstieg in die Westfalenliga verpasst hat, hingen hoch, was nicht nur an der Spielstärke der Hausherren lag, sondern auch am verletzungsbedingten Ausfall von Bilal Akgüvercin, der bei RWE zunächst nur auf der Bank saß und für einen Einsatz über neunzig Minuten nicht in Frage kam.
Trotzdem mischte Erlinghausen aber in der Hyundai-Smolczyk-Arena gut mit, auch wenn Obersprockhövel die Anfangsphase gehörte. Der SC hatte in den ersten zwanzig Minuten deutlich mehr Ballbesitz, ohne Erlinghausen dabei aber gefährlich zu werden. Anschließend gestalteten die Gäste die Partie ausgeglichener, schafften es aber zunächst nicht, ihren Torjäger Pascal Raulf in Szene zu setzen. So deutete vieles auf ein torloses Remis zur Pause hin, woran sich aber in der 45. Minute etwas ändern sollte, als Christian Matuschinski im eigenen Strafraum nicht den Ball, sondern das Schienbein seines Gegenspielers traf, sodass Adrian Wasilewski per Strafstoß zur Führung für den SC einschießen konnte (45.).
In der Kabine schöpfte Erlinghausen allerdings neuen Mut für die zweite Halbzeit und sorgte in dieser für den schnellen Ausgleich. Sven Nartikoev steckte die Kugel per Traumpass auf den gestarteten Pascal Raulf durch, der sich vor Torhüter Jan Deckenhoff nicht zwei Mal bitten ließ und mit seinem sechsten Saisontor auf 1:1 stellte (50.). Spätestens jetzt war RWE voll drin in der Partie und schaffte es in der Folge, die beste Abwehr der Liga immer wieder vor Herausforderungen zu stellen. Aber auch Obersprockhövel blieb stets gefährlich, sodass sich mit zunehmender Spieldauer ein regelrechter Schlagabtausch entwickelte. Letzten Endes sollte allerdings keiner der beiden Mannschaften der Siegtreffer gelingen, wodurch es am Ende beim leistungsgerechten 1:1-Unentschieden blieb, das in der Tabelle keiner der beiden Mannschaften so recht weiterhilft. Lachender Dritter dieses Verfolgerduells ist stattdessen Tabellenführer SpVgg Hagen 1911, der spielfrei hatte und die Unentschieden in Obersprockhövel und Langenholthausen mit Freude zur Kenntnis nahm.
Nichtsdestotrotz war Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin mit dem Punkt in Obersprockhövel zufrieden: „Ein Punkt beim Vize-Meister der Landesliga Staffel 3, der bislang einen guten Eindruck gemacht hat und 13 von 18 möglichen Punkten geholt hat, ist in Ordnung. Einen starken Eindruck hat vor allem unsere Defensive hinterlassen.“
(www.match-day.de, 07.10.2019)
Do., 03.10.2019, Kreispokal-Achtelfinale:
RWE - SV Brilon 3:0 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Matuschinski, Ekinci (82. Akin), Meyer, Mantasl, Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev (83. Topallaj), Schlüter (75. Runte), Raulf
Tore: 1:0/3:0 (14./73.) Akgüvercin, 2:0 (63.) Schlüter

Ungleiche Voraussetzungen prägten die Kreispokalpartie zwischen RW Erlinghausen und dem SV Brilon. Während RWE die aktuell stärkste Mannschaft ins Spiel schicken konnte, saßen beim SVB die "Big 4" Rummel, Arndt, Kriesche und Plonka zur Untätigkeit verurteilt auf der Tribüne. Dementspechend entwickelte sich das Match: RWE spielte mit gefühlten 80% Ballbesitz auf ein Tor, der SVB verteidigte ab der Mittellinie engmaschig. Wie so oft war dann "Bilo" Akgüvercin der Dosenöffner: der agile Offensivakteur platzierte einen Distanzschuss gekonnt zum 1:0 ins Netz. Nach dem Wechsel öffnete Stefan Fröhlich seine Abwehr, doch nach einer Viertelstunde traf Frederik Schlüter mit einem Konter zum 2:0. Spätestens als Akgüvercin das dritte Tor erzielte, war das Weiterkommen für RWE gesichert.
Am Sonntag wartet mit Obersprockhövel ein ganz anderes Kaliber auf die rot-weißen - das Selbstvertrauen für diese Partie sollte nach dem Erfolg im Kreisderby aber auf jeden Fall da sein.
(M.S.)
So., 29.09.2019, 8. Spieltag:
RWE - VfL Bad Berleburg 4:1 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus (84. Runte), Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (77. Topallaj), Raulf
Tore: 1:0/4:1 (38./82.) Nartikoev, 2:0/3:1 (57./80.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen startet mit einem 4:1 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Bad Berleburg in die englische Woche. Mit je zwei Toren entschieden Pascal Raulf sowie Sven Nartikoev die Partie.
In der ersten Hälfte spielte RWE zunächst gegen den böigen Wind. Dennoch agierte man feldüberlegen, Chancen ergaben sich aber primär aus Standardsituationen. So hatten die rot-weißen Fans nach einem Freistoß von Pascal Raulf den Torschrei schon auf den Lippen, das Leder klatschte jedoch gegen das Außennetz. In der 38. Minute gelang Sven Nartikoev dann mit einem Flachschuss die Führung. Noch vor dem Wechsel musste ein Gästeakteur nach einer Notbremse gegen Anil Ekinci den Platz verlassen.
Nach der Halbzeit zeigte sich Berleburg präsenter, jedoch erzielte Raulf per Kopfball den zweiten Treffer der Partie. Die Elf von Martin Uvira bewies jedoch in Unterzahl Moral und kam durch einen Treffer von Yannick Lückel zurück ins Match. Erst als Raulf eine Vorarbeit von Akgüvercin zum 3:1 über die Linie drückte, war die Partie entschieden, Nartikoev erzielte nach einem Konter den Endstand.
Bei den Gästen überzeugte Keeper Badura mit einer starken Leistung, bei RWE stand vor allem die Innenverteidigung um Mantasl und Meyer sicher, so dass sich Filigrantechniker Ibrahim selten entscheidend durchsetzen konnte. Weiter geht es am Donnerstag mit dem Pokal-Highlight gegen den SV Brilon.
(M.S.)
So., 15.09.2019, 6. Spieltag:
RWE - SpVg. Olpe 4:3 (1:1)
Aufstellung:
Rüther, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Runte, Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (84. Topallaj), Raulf
Tore: 1:0 (2.) Nartikoev, 2:1/3:2 (49./72.) Schlüter, 4:3 (88.) Raulf

Kollektives Aufatmen im Hans-Watzke-Stadion: erst drei Minuten vom Schluss erlöste Pascal Raulf die Fans von Landesligist RW Erlinghausen beim 4:3 gegen die Spvgg Olpe.
In einer unterhaltsamen aber nicht unbedingt hochklassigen Begegnung ging RWE drei mal in Führung, drei mal glich der Gast aus. Selbst sehr schnelle Treffer durch Sven Nartikoev in Hälfte eins sowie Frederik Schlüter nach dem Wechsel verliehen RWE keine Sicherheit. Janik Buchen mit dem Halbzeitpfiff sowie Thomas Rath per Elfmeter egalisierten jeweils die Partie. Auch das zweite Tor von Freddy Schlüter konterten die Gäste mit dem Ausgleich. Aber dann platzierte Pascal Raulf nach einer Flanke von Tobias Runte die Kugel exakt ins Kreuzeck und sorgte für drei letztlich glückliche Punkte für RWE.
Doch schon morgen zählen nur noch genau diese drei Punkte - in zwei Wochen gegen Bad Berleburg soll der nächste Heimdreier eingefahren werden.
(M.S.)
So., 08.09.2019, 5. Spieltag:
BSV Menden - RWE 2:1 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (72. Topallaj), Raulf
Tor: 0:1 (25.) Akgüvercin
Rote Karte: Mantasl (72.)

Bei immer wieder einsetzendem Regen verfolgten am Sonntag, den 08. September, 100 Zuschauer die Partie zwischen dem BSV Menden und RW Erlinghausen, die beide keinen sonderlich zufriedenstellenden Start in die Saison 2019|20 hingelegt hatten. Entsprechend wollten beide Mannschaften auf dem tiefen Rasenplatz im Huckenohlstadion in die Erfolgsspur finden, womit sich sowohl Menden als auch Erlinghausen aber sehr schwer taten. Die Spieler beider Teams verwickelten sich von Beginn an häufig in aufreibende Zweikämpfe, sodass sich kaum ein Spielfluss entwickelte. So fiel fast schon aus dem Nichts in der 25. Minute die Führung für die Gäste. Bilal Akgüvercin kam zum Abschluss und besorgte das 1:0 für die Rot-Weißen, die damit eigentlich auf Kurs schienen. Doch insgesamt gab Erlinghausen auch der Führungstreffer keine Sicherheit im eigenen Spiel. Stattdessen tat sich RWE auch in der Folge so schwer und musste nur acht Zeigerumdrehungen später den Ausgleich hinnehmen. Nils Kraume stellte in der 33. Minute den 1:1-Pausenstand her.
Wer dachte, dass RW Erlinghausen im zweiten Durchgang mehr Spielkultur an den Tag legen würde, wurde jedoch enttäuscht. Die Rot-Weißen knüpften nahtlos an die leblose erste Halbzeit an und brachten das gegnerische Gehäuse kaum in Gefahr. Allerdings fehlten RWE-Coach Vaidas Petrauskas auch die personellen Alternativen, hatten doch insgesamt nur 14 Spieler die Reise nach Menden angetreten, sodass mit Veton Topallaj, der nach 72 Minuten für Frederik Schlüter ins Spiel kam, und Tobias Runte, der die Partie ausschließlich vom Seitenrand aus verfolgte, nur zwei Feldspieler auf der Bank saßen. Menden dagegen brachte frische Kräfte in die Partie und zeigte in der Schlussphase schließlich die besseren Nerven. Spielentscheidend war die 82. Minute, in der RWE-Neuzugang Michael Mantasl für den bereits geschlagenen Kevin Krefeld noch vor dem Stafraum rettete, dazu jedoch die Hand zur Hilfe nahm. Schiedsrichter Christoph Michels blieb so keine andere Wahl, als den Abwehrspieler der Gäste mit der roten Karte des Feldes zu verweisen. Nur zwei Minuten später nutzte Marcel Hoffmann die Überzahl zum 2:1-Siegtreffer für den BSV verwandelte.
Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin fand nach der Partie deutliche Worte: „Das war Not gegen Elend und unser mit Abstand schlechtestes Saisonspiel. Mit dieser Niederlage ist unser Fehlstart endgültig perfekt. Mit diesem Auftritt kann man in dieser Liga kein Spiel gewinnen, denn gerade im Zweikampfverhalten hat fast alles gefehlt. Wir haben defensiv gewackelt ohne Ende und sind dafür in der Schlussphase zurecht bestraft worden. Diese Partie gilt es unter der Woche zu analysieren und schnell ein ganz anderes Gesicht zu zeigen.“
(www.match-day.de, 09.09.2019)
So., 01.09.2019, 4. Spieltag:
RWE - SV Hüsten 09 2:4 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Mantasl (6. Runte), Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter, Raulf
Tore: 1:2 (68.) Ekinci, 2:2 (75.) Raulf

Und täglich grüßt das Murmeltier: bei der 2:4 (0:2)-Niederlage von RWE gegen den SV Hüsten 09 bekamen die Zuschauer das erwartet torreiche Spiel zu sehen. Daneben gab es ein dutzend Aluminiumtreffer sowie weitere vergebene Großchancen.
Die Partie begann für RWE mit einem Doppelschock: zunächst verletzte sich Michael Mantasl schnell, für ihn musste Vaidas Petrauskas seinen einzigen Wechselspieler Tobi Runte bereits nach fünf Minuten ins Rennen werfen. Zudem eröffnete Hüstens Neuzugang Dirk Stoltefaut sofort im Anschluss den Torreigen. RWE war zunächst geschockt, kam dann aber besser ins Match. Besonderes Pech hatte Pascal Raulf, dessen Kopfball billardartig zunächst vom linken und dann vom rechten Pfosten zurück ins Feld sprang. Besser machte es der Gast, der in Gestalt von Eickelmann einen Blackout in der RWE-Abwehr zur 2:0-Halbzeitführung ausnutzte.
Nach dem Wechsel rannte RWE an, vergab aber beste Chancen im Minutentakt. Erst der heute neben Philip Klaus beste Rot-Weiße, Anil Ekinci, konnte einen Distanzschuss zum Anschlusstreffer nutzen. Dann ging es blitzschnell: Pascal Raulf erzielte den 2:2-Ausgleich. Doch wie aus dem Nichts kam der Gast aus Hüsten zurück. Christopher Gierse zeigte Kunstschussqualitäten und traf zweimal aus der Ferne. Auch wenn das Spiel gut und gerne 6:6 hätte ausgehen können, war der Erfolg der Borschel-Truppe, die auf Steffen Kern verzichten musste, nicht unverdient. RWE muss sich schnell schütteln und vor den nächsten Partien dringend mehr Zielwasser zu sich nehmen.
(M.S.)
So., 25.08.2019, 3. Spieltag:
RW Hünsborn - RWE 0:6 (0:6)
Aufstellung:
Krefeld, Matuschinski (20. Runte), Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (32. Topallaj), Raulf
Tore: 0:1 (6.) Schlüter, 0:2 (10.) Ekinci, 0:3 (14., FE) Raulf, 0:4/0:6 (20., FE/36.) Akgüvercin, 0:5 (29.) Pistofoglu

Als Standortbestimmung hatte Vaidas Petrauskas die Partie in Hünsborn bezeichnet, die sein Team bravourös meisterte. Die Partie war noch keine Viertelstunde alt, als Erlinghausen schon sämtliche Weichen auf Sieg gestellt hatte. In der sechsten Minute besorgte Frederik Schlüter die Führung für die Gäste, die Anil Namik Ekinci (10.) und Pascal Raulf (14./FE) schnell auf 3:0 ausbauten. Von Hünsborn – einer gestandenen Landesligamannschaft – kam dagegen überhaupt nichts. Die Rot-Weißen bekamen vor heimischer Kulisse überhaupt kein Bein an die Erde und wurden bei hochsommerlichen Temperaturen gegrillt. In der zwanzigsten Minute entschied Schiedsrichter Alessandro Cordi schon zum zweiten Mal auf Strafstoß für RWE, den Bilal Akgüvercin zum 4:0 verwandelte – die Partie war längst entschieden.
Und noch nicht einmal die Hälfte der ersten Halbzeit war zu diesem Zeitpunkt gespielt. Hünsborn drohte ein regelrechtes Debakel, Trainer Markus Wurm war macht- und hilflos. Obwohl der Hünsborner Übungsleiter schon zwei Mal innerhalb des ersten Durchgangs wechselte, machte RW Erlinghausen, das nur mit zwölf Feldspielern angereist war, durch Treffer von Emre Pistofoglu (29.) und Bilal Akgüvercin (36.) noch vor der Pause das halbe Dutzend voll.
In den zweiten 45 Minuten waren somit nicht mehr viele Fragen zu beantworten. Einzig die Höhe des RWE-Erfolgs schien noch ungewiss – und selbst ein zweistelliges Ergebnis konnte nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Doch Hünsborn wehrte sich und schaffte es auch nach einer gelb-roten Karte in der 57. Minute, die Defensive zu stabilisieren und sich nicht eine noch höhere Ohrfeige einzufangen. Erlinghausen schaltete bei 31 Grad Celsius derweil in den Schongang und gab sich mit dem 6:0 zufrieden.
Mit dem zweiten Sieg in Folge machte Erlinghausen am dritten Spieltag der Landesliga Staffel 2 einen deutlichen Sprung in der Tabelle und grüßt aufgrund des starken Tordifferenz nun mit sechs Punkten von Platz zwei. Hünsborn rutschte derweil nach dem 2:0-Auftakterfolg gegen Wenden ab und findet sich mit drei Zählern aus zwei Spielen auf Rang neun wieder.
(www.match-day.de, 26.08.2019)
So., 18.08.2019, 2. Spieltag:
RWE - SC Drolshagen 2:1 (2:1)
Aufstellung:
Krefeld, Matuschinski, Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter (90. Runte), Raulf
Tore: 1:1 (37.) ET, 2:1 (38.) Schlüter

Mit einem mühevollen 2:1-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Drolshagen hat Landesligist RW Erlinghausen die ersten Punkte der Saison geholt. Dabei machte es sich RWE selber schwer, da man es bei zahlreichen Chancen in der zweiten Halbzeit versäumte, den dritten Treffer zu erzielen.
Der Gast aus Drolshagen präsentierte sich von Beginn an als robustes Team. Allerdings fiel die Gästeführung glücklich, als ein Freistoß über Kevin Krefeld hinweg ins rot-weiße Tor segelte. Bei RWE machte sich negativ bemerkbar, dass Mittelfeldakteur Sven Nartikoev schnell die gelbe Karte sah und sich in den Zweikämpfen deutlich zurückhalten musste. Dennoch drehte sich noch vor dem Wechsel die Partie. Zunächst bugsierte ein Drolshagener eine Flanke von Ekinci ins eigene Netz, unmittelbar danach markierte Fredu Schlüter per Flachschuss die Halbzeitführung.
In Hälfte zwei zeigten sich unbekannte Abschlussschwächen bei RWE. Pascal Raulf, Philipp Klaus und Bilal Akgüvercin vergaben freistehend beste Chancen. So witterte der Gast die Chance zum Punktgewinn, allerdings fehlten dem Aufsteiger letzlich die spielerischen Mittel, um echte Torgefahr auszustrahlen.
Bei RWE überzeugten der immens aktive Pistofoglu im Mittelfeld sowie der abgeklärte Neuzugang Michael Mantasl in der Innenverteidigung. Wenn demnächst die Offensive wieder gewohnt treffsicher auftritt, kann die Truppe von Vaidas Petrauskas in obere Tabellengefilde schauen.
(M.S.)
So., 11.08.2019, 1. Spieltag:
SpVg. Hagen 1911 - RWE 2:1 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Runte (80. Matuschinski), Ekinci, Meyer, Mantasl, Klaus, Pistofoglu, Akgüvercin, Nartikoev, Schlüter, Raulf
Tor: 2:1 (62.) Klaus

Mit viel Euphorie ging Hagen nach dem Aufstieg in das erste Landesligaspiel und wurde dabei auf der heimischen Bezirkssportanlage von 250 Zuschauern unterstützt. Diese trieben ihre Mannschaft von Beginn an und schienen RWE zunächst zu beeindrucken, da bereits in der sechsten Minute der Führungstreffer für die Hausherren fiel. Enes Demir sorgte für das frühe 1:0 der Hagener, denen dieses Tor natürlich in die Karten spielte. Erlinghausen steckte den schlechten Start allerdings sehr gut weg und zeigte sich weitgehend unbeeindruckt. Stattdessen übernahmen die Rot-Weißen nur wenige Minuten später das Kommando und arbeiteten am Ausgleich. Diesen hatte Vorjahres-Torschützenkönig Pascal Raulf gleich zwei Mal auf dem Fuß, scheiterte sowohl in der 19. als auch 37. Minute aber am hervorragend aufgelegten Elfer-Keeper Niklas Ester, der die Pausenführung seines Teams festhielt.
Auch im zweiten Durchgang hatte Erlinghausen deutlich mehr Spielanteile, doch das Tor machten wieder die Hausherren. Nach einem langen Ball in den Strafraum kam Torwart Alex Rüther etwas zu spät und holte Yoldas Demir von den Beinen, sodass Schiedsrichter Vadim Gitlehn keine andere Wahl blieb, als auf Strafstoß für Hagen zu entscheiden, den der ehemalige Zweitliga-Spieler Gaetanno Manno sicher zum 2:0 verwandelte (50.). Auch von diesem Gegentor ließ sich Erlinghausen aber nicht aus dem Rhythmus bringen, glaubte weiter an seine Chancen und kam in der 62. Minute schließlich auch durch einen platzierten Schuss von Neuzugang Philipp Klaus zum Anschlusstreffer. Allerdings fanden die Rot-Weißen kein weiteres Mal ein Vorbeikommen am bärenstark parierenden Niklas Ester, der mit einer Wahnsinns-Tat in der 67. Minute das sichere 2:2 von Philipp Klaus verhinderte und so den Auftakterfolg des Aufsteigers manifestierte.
„Ich bin mit der Leistung unserer Mannschaft absolut zufrieden, nur mit dem Ergebnis natürlich nicht. Wir hatten gefühlte achtzig Prozent Ballbesitz und haben uns von der hitzigen Atmosphäre und den Provokationen des Gegners nicht anstecken lassen. Spieler des Tages war eindeutig der Torwart der Hagener, ohne den wir das Spiel sicherlich gewonnen hätten. Auch wenn wir jetzt nach dem ersten Spieltag keinen Zähler auf dem Konto haben, können wir auf diese Leistung definitiv aufbauen“, erklärte Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin gegenüber match-day.de.
(www.match-day.de, 11.08.2019)

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