1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2023/2024

 

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6, ebenso nach einer grandiosen Rückrunde in der Spielzeit 2017/2018. Noch besser lief es in den Spielzeiten 2018/2019 und 2019/2020, die auf Platz 3 beendet wurden. In der Corona-Saison 2020/2021 lag man nach 7 Spielen beim Abbruch punktgleich mit dem SC Obersprockhövel auf Platz 1. Die darauf folgende, ebenfalls noch vom Corona-Virus geprägte Saison 2021/2022 wurde auf Platz 5 beendet. In der Saison 2022/2023 spielte man lange um den Aufstieg mit, belegte am Ende den 3. Platz.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2023/2024:

 

 

Name

 

Einsätze
(Einsätze, Ein-, Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

 

(24, 0, 1)

 

Christofer Diekmann

 

(1, 1, 0)

 

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

 

(18, 2, 2)

0

 

Levin Knapp

 

(0, 0, 0)

0

 

Karl Aßhauer

 

(9, 7, 2)

0

 

Marcel Salokat

 

(11, 5, 0)

6
 

Valton Kodra

 

(10, 2, 3)

 
  Malte Kriesche  

(22, 0, 0)

 
 

Michael Mantasl

 

(23, 1, 0)

1

 

 

Mittelfeld:

Philipp Hachmann

 

(20, 0, 5)

10

Philipp Klaus

 

(22, 1, 6)

4

 

Valdrin Kodra

 

(24, 0, 3)

3

Daniel Berlinski

 

(3, 3, 0)

 

Anil Namik Ekinci

 

(23, 0, 2)

4

 

Suat Bingöl

 

(15, 12, 1)

1

 

Ümral Bahceci

 

(9, 1, 1)

1

 

Fatjon Ademaj

 

(23, 4, 11)

6

 

Veton Topallaj

 

(3, 2, 0)

 

Oliver Gutzeit

 

(0, 0, 0)

  Sven Nartikoev  

(24, 0, 0)

12
         

Sturm:

Bilal Akgüvercin  

(1, 1, 0)

0
  Pascal Raulf  

(23, 1, 8)

11

 

Spielertrainer:

Michael Mantasl

   

 

Tel.: 0171 8351454

 

   

Co- und Torwarttrainer:

Christofer Diekmann

   

Co-Trainer:

Bilal Akgüvercin

   

Betreuer:

Dziugas Petrauskas

   

Teammanager:

Vaidas Petrauskas

   

Tel.: 0151 68421527

 

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2023/2024 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2023 / 2024

 
So., 14.04.2024, 24. Spieltag:
SV Germania Salchendorf - RWE 3:5 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Klaus (92. Topallaj), Hachmann, Ademaj (84. Valton Kodra), Bahceci, Raulf (84. Bingöl), Nartikoev
Tore: 1:1 (26.) Hachmann, 3:2/3:5 (52./82.) Ademaj, 3:3 (56.) Raulf, 3:4 (77.) Nartikoev

Neun Gegentore und zwei saftige Pleiten binnen sieben Tagen - beim SV Germania Salchendorf ist nichts mehr so, wie es noch vor noch ein paar Wochen war. Das unterm Strich sogar verdiente 3:5 (3:1) gegen Rot-Weiß Erlinghausen bedeutete die zweite Niederlage in dieser Saison auf eigenem Platz und in der Rückrunde. Der Schwung ist plötzlich futsch beim Team von Thomas Scherzer, der seine Start-Elf gegenüber der peinlichen Vorstellung auf gleich drei Positionen verändert hatte. Für Benjamin Dinter, Jasmin Cehajic und Lukas Weber rückten Paul Merbold, Danilo Massafra und Alexander Völkel in die Anfangsformation und stand Ilias Houta nicht zur Verfügung.
Die Partie auf dem Wüstefeld begann mit einem Kuriosum. „Der Fahrer des Autos mit dem amtlichen Kennzeichen OE-… möge bitte sein Auto wegfahren. Er blockiert ein anderes“, meldete Stadionsprecher Gerd Birkner nach elf Minuten. Es handelte sich um das Fahrzeug der Schiedsrichter-Assistentin. Nach gut vier Minuten Pause ging es dann weiter - und wie! Klärte Jan-Philipp Gelber die scharfe Hereingabe von Anil Ekinci bei Alarmstufe Rot (18.), nahm die Torflut ihren Lauf: Nach Stockfehler von Malte Kriesche schloss Moritz Klass die schöne Germania-Kombination per leicht abgefälschtem Schlenzer zum 1:0 ab (21.). Die Gäste reagierten prompt: Sven Nartikoev traf im Anschluss an einen Eckball zum 1:1 ins lange Eck (26.), doch fast im Gegenzug war in einem Spiel mit offenem Visier wieder Salchendorf an der Reihe: Die butterweiche Flanke von Paul Merbold bugsierte Alex Völkel in ebenso artistischer wie sehenswerter Manier zum 2:1 ins kurze Eck (29.). Als der in die Abwehrkette gerückte Jan Vitt per Freistoß aus halbrechter Position sogar auf 3:1 aufstockte (36.), schienen die Siegerländer auf einem guten Weg zu sein, die Schmach von Drolshagen schnell tilgen zu können, zumal Völkel (2) und Oliver Sanchez weitere Germania-Tore auf dem Schlappen hatte. Erlinghausen entpuppte sich zwar als reifer Gegner mit mehr Spielanteilen, doch bekam Salchendorf den Ball, wurde es für die in der Deckung höchst labilen Gäste meist brandgefährlich.
Ob die Salchendorfer die Partie bereits innerlich als „Sieg“ abgehakt hatten? Jedenfalls kamen sie nach der Pause wieder auf den Platz - aber irgendwie auch nicht, denn die komplette zweite Halbzeit gehörte den Erlinghausenern, die angesichts der relativen Bedeutungslosigkeit dieses Spiels eine bemerkenswerte Moral bewiesen und eine Hektik in der Salchendorfer Abwehr auslösten, das sich zum Chaos steigerte, nachdem Danilo Massafra mit seinem Fernschuss nur die Latte getroffen und damit das 4:1 verpasste hatte (48.).
Das Unheil nahm seinen Lauf: Binnen vier Minuten glichen Fatjon Ademaj, als Gelbers Rettungsversuch ins Leere ging (52.), und Pascal Raulf per abgefälschtem Schuss (56.) zum 3:3 ausglichen. „Was ist los mit euch?“, brüllte Torhüter Dustin Lohmann seine Vorderleute an, denen die Ordnung völlig abhanden gekommen war. Salchendorf bettelte auch in der Folgezeit um weitere Gegentore - und sollte sie bekommen. Parierte Lohmann noch stark gegen Philipp Hachmann (67.), brachte der kaum zu bändigende Sven Nartikoev sein Team erstmals in Führung, als er nach Salchendorfer Ballverlust in der eigenen Hälfte ins lange Eck traf (77.). Die sonst so starke Germania-Offensive Richtung Trainingstor fand an diesem Nachmittag nicht mehr statt, abgesehen von einem satten Klöckner-Schuss, den Torhüter Kevin Krefeld vereitelte und einem anschließenden Völkel-Kopfball neben das Tor (80.).
Mit dem 5:3 von Fatjon Ademaj, als die Abwehr der Platzherren wieder gehörig schwamm, war das Erlinghausener Comeback in dieser Partie endgültig perfekt (82.). Zu einer Reaktion waren die Salchendorfer nicht mehr in der Lage.
(Westfalenpost Siegen, 15.04.2024)
So., 07.04.2024, 23. Spieltag:
RWE - SV Hohenlimburg 1:1 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Salokat, Kriesche, Valdrin Kodra, Klaus (87. Valton Kodra), Hachmann (80. Akgüvercin), Ademaj, Bahceci, Raulf, Nartikoev
Tor: 1:1 (73./FE) Salokat

Gegen die Topmannschaften der Liga punktet RW Erlinghausen. Nach den Siegen über Hagen 11 und den BSV Menden holten die Rot-Weißen jetzt auch am 23. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 gegen den Tabellendritten SV Hohenlimburg beim 1:1 (0:1) einen weiteren Punkt. Schöne Meldung für RWE: Der so lange verletzte und schmerzlich vermisste Bilal Akgüvercin feierte sein Comeback. Der Dribbelkünstler wurde in der 80. Minute für Philipp Hachmann eingewechselt und hätte das Spiel in der Schlussphase fast noch mit dem möglichen Siegtreffer entschieden.
Die erste Halbzeit war jedoch an die Gäste gegangen, die den Gastgeber früh störten und unter Druck setzten. Nachdem ein Schuss aus 16 Metern von Nick Münch das Tor noch knapp verfehlte, gelang Beyar Suleyman in der 29. Minute der verdiente Führungstreffer. In der Folgezeit hätten die Zehner durchaus noch den zweiten Treffer nachlegen können. Aber auch ein Schuss von Pascal Raulf ging nur knapp am Tor vorbei.
Nach der Pause waren die Rot-Weißen nach einigen Anpassungen wesentlich besser im Spiel. Ümral Bahceci hatte mit einem Aluminiumtreffer in der 55. Minute Pech. Das Bemühen der Gastgeber wurde in der 73. Minute belohnt: Pascal Raulf wird vom Gästetorhüter im Strafraum von den Füßen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcel Salokat zum Ausgleich. Danach hatte RWE noch gute Chancen zum Siegtreffer. Einen Schuss von Philipp Klaus hielt Torhüter Jonas Schilling, und Pascal Raulf wurde in letzter Sekunde noch geblockt. Und dann kam der Auftritt von Bilal Akgüvercin, der nach einer tollen Einzelaktion in der 89. Minute nur den Pfosten traf.
„Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung. Die erste Halbzeit geht an Hohenlimburg und die zweite Halbzeit an uns. Wir freuen uns sehr über das Comeback von Bilal Algüvercin und Toni Kodra, die nach einem beziehungsweise einem halben Jahr Pause endlich wieder auf dem Platz standen“, freute sich RWE-Trainer Michael Mantasl. Überhaupt nicht zufrieden war dagegen Gästetrainer Nils Langwald: „Wenn man solche Großchancen, wie wir sie hatten, nicht nutzt, kann man in Erlinghausen auch nicht gewinnen“, sagte der Trainer.
(Westfalenpost, 08.04.2024)
So., 24.03.2024, 22. Spieltag:
SV Ottfingen - RWE 1:0 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Salokat, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Ademaj, Bahceci, Bingöl, Raulf, Nartikoev

RW Erlinghausen hat am 22. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 nach zuletzt vier ungeschlagenen Spielen beim Abstiegskandidaten SV Ottfingen mit 0:1 (0:1) verloren. Damit hat RWE wie schon bei der 1:2-Heimniederlage gegen den SC Drolshagen wiederum keine Schützenhilfe für die gefährdeten Teams aus dem Hochsauerlandkreis geleistet. Der abstiegsbedrohte Verein aus dem Kreis Olpe revanchierte sich zudem für die 1:8-Hinspielniederlage.
Das Tor des Tages fiel in der 21. Minute nach einem Einwurf und Ballverlust im Mittelfeld der Gäste. Ein Schuss von Torjäger Michael May aus 25 Metern rutscht Marcel Salokat durch die Beine und der Ball schlug im kurzen Eck ein. „Wir fahren sehr enttäuscht nach der Niederlage aus Ottfingen nach Hause. Es war deutlich mehr drin. Wir hatten 75 Prozent Ballbesitz und der Gegner schoss in 90 Minuten einmal aus der Distanz auf unser Tor. Wir haben dagegen unsere Großchancen nicht genutzt“, ärgerte sich Spielertrainer Michael Mantasl über die unnötige achte Niederlage.
In der Tat: Fatjon Ademaj scheiterte in einer Eins-gegen-eins-Situation am Torhüter, Pascal Raulf verfehlte das Tor zwei Mal, und einen Fernschuss von Malte Kriesche hielt der Keeper gut. „Der Gegner hat mit Mann und Maus verteidigt, immer wieder unsere Abschlüsse geblockt. In der Summe waren wir nicht zwingend genug. Leider haben wir keine Mittel gefunden, um das Abwehrbollwerk zu knacken“, analysierte der RWE-Trainer.
(Westfalenpost, 25.03.2024)
So., 17.03.2024, 21. Spieltag:
RWE - SV Schmallenberg/Fredeburg 2:1 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Salokat, Ekinci, Valdrin Kodra, Klaus, Ademaj (90. Aßhauer), Bahceci, Bingöl (89. Meyer), Raulf, Nartikoev
Tore: 1:0 (38.) Raulf, 2:1 (71./FE) Salokat
Gelb-Rot: Klaus (60.)

Der SV Schmallenberg/Fredeburg kann in der Fußball-Landesliga 2 gegen RW Erlinghausen einfach nicht gewinnen. Am 21. Spieltag unterlagen die Gäste vor 150 Besuchern im Hans-Watzke-Stadion den Rot-Weißen mit 1:2 (0:1). Von den bisherigen vier Vergleichen in der Landesliga hat RWE damit zwei gewonnen. Zweimal gab es ein Unentschieden. Dazu kommen noch die beiden Niederlagen in den beiden vergangenen Jahren im Krombacher Kreispokal. Dessen aktuelles Halbfinale wurde ausgelost.
„Es war noch nie so einfach, in Erlinghausen zu gewinnen. Wir wussten, dass der Gegner personell angeschlagen war. Doch ich wiederhole mich von Woche zu Woche. Wir schaffen es einfach nicht, unsere guten Chancen zu verwerten, und bei den Gegentoren helfen wir auch kräftig mit“, ärgerte sich Merso Mersovski vom SV Schmallenberg nach dem Spiel. Überglücklich war dagegen RWE-Trainer Michael Mantasl. „Wir sind sehr froh über den Heimsieg im HSK-Duell. Wir spielen 30 Minuten in Unterzahl und haben uns den Sieg am Ende in der Defensive erkämpft. Durch den Sieg bleiben wir mit jetzt sechs Punkten Vorsprung die beste HSK-Mannschaft in der Landesliga. Und das war unser Ziel“, sagte er.
In der ersten Halbzeit war der Tabellenneunte aus Schmallenberg die bessere Mannschaft. Gleich zu Beginn vergab Mirko Piechaczek zwei hochkarätige Möglichkeiten zur Führung. „Wenn wir hier mit zwei Toren in Führung gehen, gewinnen wir das Spiel. So müssen wir auf einmal einem Rückstand hinterhelaufen“, bilanzierte Merso Mersovski. Dagegen waren die Gastgeber sehr effektiv und machten in der 38. Minute das 1:0. Nach einem Ballgewinn von Sven Nartikoev kam der Ball zu Philipp Klaus, der Pascal Raulf mustergültig bediente. Diese Chance ließ sich der Torjäger nicht entgehen und schob zum Führungstor ein.
Nach der Pause war die Partie zunächst offen. RWE-Kicker Philipp Klaus bekam aber nach einer Stunde Spielzeit eine strittige Gelb-rote Karte. Jetzt sah alles nach einem Sieg für die Gäste aus. So kam es dann auch, da Luca Schoermann nur drei Minuten später den Ausgleich erzielte. „Wir mussten uns nach der Gelb-roten Karte erst einmal sammeln und haben uns nur aufs Verteidigen konzentriert“, sagte Michael Mantasl, der aber in der 71. Minute zum zweiten Mal jubeln durfte. Nach einem Foul von Emil Mersovski an Anil Ekinci zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcel Salokat zum Siegtreffer. Danach machten die Schmallenberger mächtig Druck. RWE-Torhüter Kevin Krefeld hielt den Sieg in der letzten Minute in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Benajmin Habbel fest. „Wir spielen in Überzahl und machen es anstatt besser immer schlechter. Wir werden immer wieder für unsere Fehler bestraft und fahren wieder mit leeren Händen nach Hause“, so das Abschlusswort von Merso Mersovski.
(Westfalenpost, 18.03.2024)
So., 10.03.2024, 20. Spieltag:
SpVg. Olpe - RWE 4:4 (2:2)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Topallaj, Klaus (88. Ademaj), Bahceci, Bingöl, Raulf, Nartikoev
Tore: 0:1/3:3 (7./55.) Nartikoev, 1:2 (33.) Mantasl, 3:4 (71.) Valdrin Kodra
Gelb-Rot: Topallaj (91.)

„Da war mehr drin“, sagte Michael Mantasl, Trainer von RW Erlinghausen, nach dem Auswärtsspiel bei der Spielvereinigung Olpe. In einer ereignisreichen Partie in der Fußball-Landesliga 2 trennten sich Olpe und RWE am Ende mit 4:4 (2:2).
Lange Anlaufzeit brauchten beide Teams in der Begegnung nicht. Bereits in der siebten Minute war Sven Nartikoev das erste Mal für die Gäste zur Stelle und erzielte das 1:0. Wenig später folgte allerdings der Ausgleich durch Nicolas Buchen. In der 33. Minute war es Spielertrainer Mantasl höchstpersönlich, der seine Mannschaft wieder in Front brachte. Kurz vor dem Gang in die Kabinen traf Ömer Yilmaz zum erneuten Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel gingen die Hausherren zum ersten Mal in dieser Begegnung in Führung, Pascal Gingter traf. Die Führung der Spielvereinigung blieb nur eine Minute bestehen, ehe Nartikoev mit seinem zweiten Tor für das 3:3 sorgte. Danach erzielte Valdrin Kodra das 4:3 für RWE und stellte alle Weichen auf Sieg. Doch die Gäste schafften es nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bekommen, und Gingter stellte kurz vor Schluss auf 4:4. „Wir hatten viele gute Möglichkeiten, um deutlicher in Führung zu gehen, aber schlussendlich haben wir im Kollektiv zu schlecht verteidigt“, erzählte Mantasl.
(Westfalenpost, 11.03.2024)
So., 03.03.2024, 19. Spieltag:
RWE - BSV Menden 2:1 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Meyer, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Klaus, Bahceci (98. Aßhauer), Hachmann (93. Bingöl), Raulf, Nartikoev
Tore: 1:1 (79./FE.) Bahceci, 2:1 (90.) Raulf

RW Erlinghausen ist am 19. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 nach drei sieglosen Spielen mit der Ausbeute von nur einem Punkt wieder in die Erfolgsspur gekommen. Die Rot-Weißen besiegten vor etwa 90 Besuchern im Hans-Watzke-Stadion den Titelaspiranten BSV Menden nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 2:1. Torjäger Pascal Raulf markierte in der Schlussminute das viel umjubelte Siegtor.
Zunächst waren die Gäste gegen die gut stehende Defensive der Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. RWE-Torhüter Kevin Krefeld bewahrte seine Mannschaft mit einer tollen Reaktion in der achten Minute gegen Alexander Rudi vor einem Rückstand. Weitere Möglichkeiten ließen die Gastgeber zunächst nicht zu. Doch in der 34. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Diese Chance ließ sich der Mendener Aiad Findi nicht entgehen, der den Ball sicher verwandelte. „Wir sind die Partie defensiver angegangen als in den Wochen zuvor und haben im gesamten Spiel nur sehr wenig zugelassen. Der Rückstand hat uns nicht umgeworfen, und wir haben weiter diszipliniert verteidigt. Kurz vor der Halbzeit haben wir jedoch Glück gehabt, als das vermeintliche 0:2 wegen Foulspiels zuvor abgepfiffen wurde“, so Spielertrainer Michael Mantasl.
Nach der Pause liefen die Hausherren dann zur Höchstform auf. Der Gegner wurde früh unter Druck gesetzt, und RWE spielte sich einige gute Chancen heraus. Es dauerte allerdings bis elf Minuten vor dem Ende, ehe der Ausgleich fiel. Ümral Bahceci verwandelte einen an Nils Meyer verursachten Foulelfmeter. Doch damit nicht genug: RWE drückte weiter auf das Tempo und wurde dafür belohnt. Nach schöner Vorarbeit von Sven Nartikoev versenkte Pascal Raulf den Ball zum Siegtreffer, das neunte Ligator Raulfs. „In der zweiten Halbzeit haben wir unsere beste Halbzeit in diesem Jahr gezeigt. Wir hatten viel Ballbesitz, haben den Gegner früh unter Druck gesetzt und das Spiel hinten heraus verdient mit 2:1 gewonnen“, freute sich Mantasl.
(Westfalenpost, 04.03.2024)
So., 25.02.2024, 18. Spieltag:
FC Borussia Dröschede - RWE 2:2 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Kriesche, Ekinci (76. Meyer), Valdrin Kodra, Salokat, Klaus, Hachmann, Raulf, Ademaj, Nartikoev
Tore: 1:1 (32.) Klaus, 2:2 (92.) Salokat

Auch wenn es mit dem zweiten Sieg gegen Rot-Weiß Erlinghausen in dieser Saison nichts wurde: Fußball-Landesligist Borussia Dröschede kann die Marsberger von der Liste der Angstgegner streichen.
Ein Abstaubertor, erzielt nach einem Konter, machte der Borussia in der Nachspielzeit einen Strich durch die Rechnung. Für mindestens genauso viel Ärger sorgte bei Dröschedes Trainer Ercan Linke wenige Augenblicke später ein Freistoß-Pfiff zugunsten seines Teams. Aus 17 Metern Torentfernung schoss David Fernandes schließlich drüber, direkt danach war das Spiel zu Ende. „Ich spreche ungern über Schiedsrichter, aber das war nicht landesligagerecht.“ Linke hätte es lieber gesehen, wenn auf Vorteil entschieden worden wäre, denn Talha Özkan hatte noch zum 3:2 getroffen.
Doch das war vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit. Vor dem 2:1 setzte sich der eingewechselte Emre Atuk nämlich hart an der Grenze des Erlaubten durch, bevor er weiter an die Grundlinie sprintete und quer zu Fernandes passte, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Gegen diese Szene protestierten die Gäste energisch. Knapp 20 Minuten vor Spielende befand sich die Borussia in einem intensiv geführten Spiel also wieder auf der Siegerstraße. Aller Ärger wäre später umsonst gewesen, wenn Talha Özkan in der 83. Minute freistehend aus zehn Metern nicht Erlinghausens Torwart angeschossen hätte. Sehenswerte Spielzüge gab es immer wieder, so auch in der 22. Minute, als Salih Cankur zentral von der Strafraumgrenze steil nach Linksaußen spielte, wo Dominik Urumis in Ballbesitz kam und den Ball aus spitzem Winkel im langen Eck unterbrachte. Die Gäste hatten sich bis dahin zwar eine Feldüberlegenheit erarbeitet, aber kaum gute Chancen. Dröschedes Vorsprung hielt acht Minuten: Da wurde ein Befreiungsschlag von Lennard Merz geblockt, und allein deswegen blieb der Ball in der Gefahrenzone. Sven Nartikoev, Teil des torgefährlichen Erlinghauser Trios mit Pascal Raulf und Philip Hachmann, legte zurück auf Philip Klaus. Der zog zentral aus 18 Meter ab und traf so zum Ausgleich. Der war angesichts der Spielanteile zu diesem Zeitpunkt verdient. Bis zur 30. Minute lautete das Eckenverhältnis 1:7. Eine dieser Hereingaben wäre fast direkt verwandelt worden, doch Dröschedes Torwart Dustin Heberlein, der bei beiden Gegentreffern machtlos war, ließ sich nicht düpieren.
(Homepage FC Borussia Dröschede, 26.02.2024)
So., 18.02.2024, 17. Spieltag:
SG Ostinghausen - RWE 5:1 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld (46. Diekmann), Meyer, Mantasl, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Bahceci, Klaus, Hachmann (79. Bingöl), Raulf (61. Ademaj), Nartikoev
Tor: 3:1 (38.) Raulf
Gelb-Rot: Bahceci (15.)

Bad Sassendorf - Wer ein spannendes Duell erwartet hatte, wurde schnell seiner Illusionen beraubt. Nach 20 Minuten war das Spiel entschieden. In den folgenden 70 Minuten machten beide Teams ihre Sache ordentlich, doch Tempo, Schwung, Elan, Spannung und Motivation waren raus. Da war der Schiedsrichter nicht unbeteiligt, er gab eine Gelb-Rote Karte gegen RWE-Spieler Bahceci für zwei Aktionen, die beide kaum gelbwürdig waren. Das tolle Spiel aus der Anfangsphase war kaputt.
Ostinghausen erwischt einen tollen Start, störte früh und wurde belohnt. Lars Schröder lief den RWE-Schlussmann an, blockte den Ball und schob ihn nach zwei Minuten zur Führung ins Tor. RWE reagierte, machte über die linke Seite Druck und hatte zwei gute Chancen. Doch auf der Gegenseite zeigte erneut Schröder, wie ein guter Stürmer mit Chancen umgeht. Eiskalt versenkte der SFO-Goalgetter seine erste richtige Torchance zum 2:0 und es waren kaum zehn Minuten gespielt. Dann die sehr umstrittene Szene. Bahceci, der vorher Gelb gesehen hatte, weil er bei Freistoß für SFO vor dem Ball stehen blieb, führte einen Freistoß schnell aus, obwohl der Schiedsrichter den Ball freigeben wollte. Der Referee zückte erneut den Karton. Zu Unrecht und überzogen, da waren sich alle auf dem Platz einig. Dass Lars Tschorn wenig später nach sehenswerter Vorarbeit von Tom Franke auf 3:0 erhöhte, beendete ein gutes Spiel und es folgten 70 für den Zuschauer eher langweilige Minuten. Da änderte auch das Gegentor von Raulf nichts dran, dass hatte sich RWE für die gute Startphase aber durchaus verdient. Die zweite Halbzeit verlief recht eindeutig. Ostinghausen hatte noch einige Torchancen, doch nur Fred Gutmann nutzte zwei davon, wurde von Schröder und Lyttwin jeweils sehenswert bedient. Die Gäste stellten sich zum Glück nicht nur hinten rein, hatten auch noch den einen oder anderen Torabschluss. SFO-Trainer Julian Bober war zufrieden mit dem Resultat, hätte aber wesentlich lieber mit Elf gegen Elf die Partie beendet. „Das war zu hart“, sah er die entscheidende Szene auch kritisch.
(Soester Anzeiger, 19.02.2024)
Sa., 10.02.2024, 16. Spieltag:
RWE - SC Drolshagen 1:2 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Ademaj, Ekinci, Valdrin Kodra, Bahceci, Klaus (77. Berlinski), Hachmann, Raulf (46. Mantasl), Nartikoev
Tor: 1:2 (57.) Hachmann

Verkehrte Welt: Nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel beim SC Drolshagen hat Fußball-Landesligist RW Erlinghausen am Samstagnachmittag nun sein Rückspiel gegen das Kellerkind mit 1:2 (0:2) verloren. RWE misslang damit gegen den Tabellenvorletzten, der jetzt nur noch einen Zähler Rückstand auf das rettende Ufer hat, der Start in die Rückserie – und durch die Pleite konnten die Hochsauerländer den HSK-Nachbarn wie dem SV Brilon und FC Arpe/Wormbach in deren Abstiegskampf auch keine Schützenhilfe leisten.
Nach sieben ungeschlagenen Partien in Folge riss damit die schöne Serie der Mannschaft von Spielertrainer Michael Mantasl. Auf „Manta“ hatte RWE in der Startelf verzichten müssen, der Defensivspezialist fehlte angeschlagen, kam aber zur zweiten Halbzeit ins Spiel. Irgendwie kraftlos wirkte jedoch insgesamt auch der Auftritt der Gastgeber, die als klarer Favorit in ihr Heimspiel gegangen waren. Die Gäste gingen durch Enes Cimen früh in Führung (12.). Anstatt, dass RW Erlinghausen im Anschluss durch seine stark besetzte Offensive mit Spielern wie Ümral Bahceci, Pascal Raulf oder Sven Nartikoev antworten konnte, blieb das Team aus dem Kreis Olpe dran. Zwar konzentrierte sich der Gast vor allem auf das Verteidigen, doch Theo Maiworm sorgte im Hans-Watze-Stadion mit dem 2:0 (32.). fast folgerichtig für konsternierte Gesichter auf Seiten der Hausherren.
Immerhin wehrte sich RW Erlinghausen weiter. Das Team, das in der Winterpause durchwachsene Auftritte in der Halle erlebt hatte und im Sommer Topspieler Sven Nartikoev (wechselt zum SVW Soest) verlieren wird, erzielte durch Philipp Hachmann per Kopfball nach einer Ekinci-Flanke den Anschlusstreffer (57.). Das schon neunte Saisontor des ehemaligen A-Liga-Spielers, der schon beim Sieg im Hinspiel getroffen hatte, entfachte noch mal so etwas wie Aufbruchstimmung, doch der SC Drolshagen brachte das Ergebnis letztlich über die Zeit. Auch Ümral Bahcecis indirekter Freistoß aus elf Metern hatte in der Nachspielzeit knapp nicht mehr das 2:2 erbracht.
Es waren ungeplante Bonuspunkte für die Gäste, während RWE den Rückstand auf die Top Vier kaum noch im Rahmen halten kann. Der Tabellenvierte SF Ostinghausen liegt derzeit sieben Zähler vor RWE, der neue Spitzenreiter Hagen 11 neun Punkte. „Wir waren im Spiel nach vorne zu statisch und haben uns zu wenige Torchancen herausgespielt. Über das Ergebnis sind wir sehr enttäuscht“, sagte Michael Mantasl.
(Westfalenpost, 12.02.2024)
So., 19.11.2023, 15. Spieltag:
RWE - SpVg. Hagen 1911 3:1 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld, Salokat, Kriesche, Mantasl, Ademaj (90. K. Aßhauer), Ekinci, Valdrin Kodra (78. Bahceci), Klaus, Hachmann, Raulf, Nartikoev
Tore: 1:0 (10.) Salokat, 2:0 (15.) Nartikoev, 3:1 (40.) Hachmann

RWE bleibt in der Landesliga Staffel 2 die Mannschaft der Stunde! Am letzten Hinrundenspieltag feierte die Elf von Spielertrainer Michael Mantasl einen hochverdienten 3:1 (3:1)-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenführer SpVg. Hagen 1911 und bleibt damit im 7. Spiel in Folge ungeschlagen.
Die Rot-Weißen legten los wie die Feuerwehr und führten bereits nach 15 Minuten mit zwei Taumtoren 2:0. Zunächst überlistete Marcel Salokat aus fast 60 Metern den Hagener Keeper mit einem "Tor des Monats", nur 5 Minuten später zirkelte Sven Nartikoev den Ball aus 20 Metern in den Winkel. In der Folge verpasste RWE die Vorentscheidung, sodass man nach dem Hagener Anschlusstreffer in der 29. Minute in der Defensive gefordert wurde. Die Abwehr hielt dem Druck aber auch ohne den gesperrten Kapitän Nils Meyer stand. In der 40. Minute sorgte Philipp Hachmann nach einer Flanke von Marcel Salokat per Kopf für die beruhigende und verdiente 3:1-Halbzeitführung.
In der zweiten Halbzeit spielte sich dann viel im Mittelfeld ab, wobei RWE noch 4 hochkarätige Chancen ungenutzt ließ.
Spielertrainer Michael Mantasl lobte nach der Partie seine Mannschaft, die seine Vorgaben hervorragend umgesetzt und mit der der richtigen Einstellung einen hochverdienten Sieg eingefahren habe. Besonders freuten sich das gesamte Team und die Fans über das Comeback von Ümral Bahceci, der in 78. Minute eingewechselt wurde.
(S.W.)
Do., 09.11.2023, 14. Spieltag:
FC Arpe-Wormbach - RWE 2:3 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Ademaj (90. Topallaj), Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Aßhauer (46. Berlinski), Raulf, Nartikoev
Tore: 1:2 (72.) Raulf, 2:2 (75.) Hachmann, 2:3 (88.) Nartikoev

Es war erneut ein bitteres Spiel für den FC Arpe/Wormbach: Der Fußball-Landesligist hat am Donnerstagabend, 9. November, im vorgezogenen HSK-Duell der Staffel 2 auf dem Kunstrasenplatz in Arpe gegen RW Erlinghausen mit 2:3 (1:0) verloren. Anstatt nach eigener 2:0-Führung den ersten Sieg seit dem 1. Oktober bejubeln zu können, gab der Außenseiter die Partie in Durchgang zwei noch ab.
Nur einen Punkt hatten die Gastgeber aus dem Schmallenberger Sauerland in den vergangenen fünf Spielen eingesammelt, doch dies war gegen RW Erlinghausen zunächst nicht unbedingt ersichtlich. Im ersten Abschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, es gab wenige Chancen. Die Gastgeber waren aggressiv in den Zweikämpfen und beeindruckten die Rot-Weißen damit durchaus.
„Bis zum Strafraum haben wir gut kombiniert. Unsere Offensive hat in den ersten 45 Minuten aber nicht stattgefunden. Wir haben uns keine Chancen herausgespielt“, ärgerte sich RWE-Teammanager Vaidas Petrauskas über Abschnitt Nummer eins. Die einzige zwingende Aktion ereignete sich in der 37. Minute: Arpes Peter Hegener, der sträflich frei am langen Pfosten stand, schoss den Ball nach einer Vorlage von Hannes Grosch zum Führungstor ein. Marius Habel, der nach einem Kreuzbandriss draußen an der Außenlinie mit seiner Mannschaft mitzitterte, erkannte, dass die erhoffte Marschroute seines Teams aufging: „Wir haben die Räume dicht gemacht und waren eng an den Gegenspielern dran. Mit unserem aggressiven Zweikampfverhalten haben wir RW Erlinghausen den Schneid abgekauft“, sagte der verletzte Arper zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Mannschaft von „Enno“ Ledda zunächst an ihre sehenswerte Leistung an. Der Außenseiter erhöhte durch Andreas Schütte auf 2:0 (52.), doch RW Erlinghausen gab sich nicht geschlagen – und steigerte sich. Innerhalb von nur drei Minuten kam der klare Favorit zum 2:2-Ausgleich: Pascal Raulf verkürzte zunächst auf 1:2 aus Sicht der Gäste (71.), ehe dann Philipp Hachmann das 2:2 markierte (75.). RWE, für das mittlerweile der aktuell ohne Posten aktive Profi-Trainer Daniel Berlinski als Joker mitwirkte, blieb im weiteren Verlauf das dominante Team. Und tatsächlich drehte der Gast um Spielertrainer Michael Mantasl diese Partie noch: Sven Nartikoev erzielte in der 85. Minute das umjubelte 3:2 für die Gäste, die so die ohnehin heikle Lage für den nur eine Halbzeit lang vollends überzeugenden FC Arpe/Wormbach weiter verschärften. „Wir sind erst wieder zum Ende hin richtig wach geworden. Der Sieg zeigt aber, wie gut die Mannschaft harmoniert“, freute sich Vaidas Petrauskas.
(Westfalenpost, 10.11.2023)
So., 05.11.2023, 13. Spieltag:
RWE - SV 04 Attendorn 3:3 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Ademaj (61. Salokat), Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Klaus, Raulf, Nartikoev
Tore: 1:2 (61.) Nartikoev, 2:3 (80.) Hachmann, 3:3 (88.) Klaus

RW Erlinghausen hat am 13. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 gegen den SV Attendorn beim 3:3 (0:1) ein schon verloren geglaubtes Spiel noch gedreht und am Ende durch ein Last-Minute-Freistoßtor von Philipp Klaus einen Punkt gerettet. Damit bleibt die Erfolgsserie der Rot-Weißen bestehen, die jetzt fünf Spiele in Folge ungeschlagen sind.
„Wir haben wieder einmal Moral bewiesen und einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt. Am Ende hätten wir das Spiel sogar noch gewinnen müssen. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir in der ersten Halbzeit einige sehr gute Möglichkeiten nicht genutzt haben. Es hat uns da die Cleverness im Abschluss gefehlt. Aufgrund des Spielverlaufs müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein“, so das Fazit von Spielertrainer Michael Mantasl.
In der Tat: In den ersten 25 Minuten haten die Gastgeber das Spiel dominiert und sich gleich drei hochkarätige Chancen herausgespielt. Bereits in der dritten Minute scheiterte Fatjom Ademaj freistehend am gut reagierenden Alexandros Goulas. Nur zehn Minuten später rettete der Gästetorhüter erneut gegen Philipp Hachmann und Sven Nartikoev vergab den Führungstreffer ebenfalls in guter Position. „Da müssen wir einfach effektiver werden, wenn man dreimal alleine vor dem gegnerischen Torwart steht“, sagte der RWE-Trainer, der bis zur Pause dann ein zerfahrenes und ausgeglichenes Spiel gesehen hatte. Die Gäste vom Biggesee waren da auch recht gut im Spiel, ohne allerdings zwingend gefährlich zu werden. Doch dann kam die 45. Minute. Die RWE-Kicker waren mit ihren Gedanken offenbar schon in der Kabine. Da schloss Hasan Dogrusöz einen schnell vorgetragenen Konter zum 1:0 ab. Der nächste Schock für die Gastgeber folgte in der 57. Minute, als Robin Entrup einen Freistoß aus 25 Metern unhaltbar versenkte. Doch nur vier Minuten später zeigte auch Sven Nartikoev, dass er den Ball aus der Distanz versenken kann. Der Filigrantechniker knallte ebenfalls einen Freistoß zum Anschlusstor in die Maschen. Der Ball wurde allerdings noch von einem Attendorner Spieler abgefälscht. Doch Robin Entrup stellte per Kopf nur wenige Minuten später den alten Abstand wieder her. Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes gaben die Rot-Weißen nicht auf und drängten mit aller Macht auf den Anschlusstreffer. Der fiel dann auch in der 80. Minute durch Philipp Hachmann, der nach Vorlage von Anil Ekinci vollendete. Danach ging es weiter in Richtung Attendorner Tor. Und wieder war es ein Freistoß, der zum vielumjubelten Ausgleich führte, Philipp Klaus war der Torschütze. Doch damit nicht genug: Die letzten Minuten hatten es noch einmal in sich. Zunächst knallte Sven Nartikoev den Ball gegen die Querlatte, und Philipp Hachmann konnte eine gute Kopfballchance nicht nutzen. Das 4:3 wäre aber auch des Guten zu viel gewesen, da sich der Tabellenneunte aus Attendorn auch als ein guter Gegner im Hans-Watzke-Stadion vorgestellt hatte. Von den vergangenen acht Spielen wurden nur die beiden Duelle gegen die beiden führenden Mannschaften aus Ostinghausen und Hagen verloren. Jasmin Selimanjin haderte mit dem Ergebnis. „Das 3:3 fühlt sich wie eine Niederlage an. Wir sind gut im Spiel und verlieren nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Spielmacher Jerome König beim Stande von 3:1 für uns die Kontrolle. Da war bei uns ein Knick im Spiel“, sagte der Attendorner Trainer abschließend.
(Westfalenpost, 06.11.2023)
So., 29.10.2023, 12. Spieltag:
TuS Sundern - RWE 0:3 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Ademaj (89. Aßhauer), Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann (89. Bingöl), Klaus, Raulf, Nartikoev
Tore: 0:1 (15.) Raulf, 0:2 (52.) Ademaj, 0:3 (87.) Nartikoev

"Das war für mich das Tor des Monats“, sagte Michael Mantasl, Spielertrainer von RW Erlinghausen, über den Schuss von Fatjon Ademaj aus 35 Metern ins obere Kreuzeck. Die Reaktionen auf den Treffer hätten nicht unterschiedlicher sein können. Während auf Erlinghauser Seite alle aus dem Häuschen sprangen, schlug die Sunderaner Bank die Hände vor das Gesicht, nachdem zuvor alle vor lauter Fassungslosigkeit kurz still standen. Am Ende ebnete dieses Traumtor den Weg zum 3:0-Auswärtserfolg (1:0) von RWE in der Fußball-Landesliga 2 über den TuS Sundern.
„Wir wurden in der zweiten Hälfte abgekocht“, sagte TuS-Co-Trainer Mario Droste, der den gesperrten Fabio Granata vertrat. Dabei kamen die Hausherren gut in die Partie. Bereits nach wenigen Sekunden schloss Anas Boukidar das erste Mal ab. Sein Schuss ging deutlich am Tor vorbei. Auch danach zeigte der Aufsteiger, das er gewillt war, die drei Punkte einzufahren. RWE auf der anderen Seite machte es clever. Die Rot-Weißen ließen nicht viel zu und setzten immer wieder Nadelstichen nach vorne. Ein schneller Doppelpass – und sofort wurde der Ball steil gespielt. Ein Mittel, welches für die frühe 1:0-Führung sorgte. Nach einem hohen Ball war Phillip Klaus als Erster zur Stelle, legte den Ball ab zu Pascal Raulf, der aus 20 Metern abschloss und ins untere Eck traf. Ein Wirkungstreffer schien dies allerdings nicht zu sein, denn nur wenige Augenblicke später hatten die Sunderaner ihre beste Möglichkeit im Spiel. Nach einer unzureichenden Klärung der Gäste schloss Julian Trudewind von der Sechzehner-Kante ab. Sein Schuss wurde leicht abgefälscht, wodurch er an den Pfosten klatschte. Ein paar Minuten darauf hatte Niels Altmann ebenfalls eine gute Möglichkeit. Nach einem Fehlpass im Aufbau hatte dieser nur noch den Torhüter vor sich, doch der Angreifer konnte im letzten Moment noch mit einem Foulspiel gestoppt werden. Auch danach blieb der TuS am Drücker. Jedoch tat sich das Heimteam schwer, Chancen zu kreieren. Somit ging es mit einem 0:1-Rückstand für den Aufsteiger in die Pause.
Unmittelbar nach der Pause kam dann der Moment von Ademaj, der den Ball perfekt traf und Bauerdick keine Chance ließ. Diesmal zeigte der Treffer Wirkung, und die Hausherren taten sich noch schwerer im Offensivspiel. Immer wieder rannten sie an, doch es fehlte an Genauigkeit und Konzentration im Passspiel. Gefährlich für den TuS wurde es nur nach einer Ecke. Jonah Sasse setzte einen Kopfball nur knapp über das Tor. Ansonsten verteidigte Erlinghausen alles weg und fuhr zudem, wie in Halbzeit eins, immer wieder gefährliche Konter. Der TuS warf infolgedessen alles nach vorne, wodurch Lücken entstanden, die RWE zum 3:0-Endstand perfekt ausspielte. Nach einem Ballgewinn von Nils Meyer ging es blitzschnell nach vorne und Sven Nartikoev stand plötzlich allein vor Bauerdick, blieb eiskalt und lupfte den Ball lässig über den Keeper in die Maschen. "In der ersten Hälfte waren wir etwas feldüberlegen, aber nach der Pause war RWE besser und abgezockter als wir“, erzählte Droste. Mit diesem Sieg überholt RWE die Sunderaner in der Tabelle und steht nun mit 19 Punkten auf Rang fünf. „Am Ende geht der Sieg auch in der Höhe absolut in Ordnung. Aktuell sieht es bei uns wieder sehr gut aus. Wir sind hervorragend eingespielt, was aber auch daran liegt, dass wir nur einen sehr dünnen Kader zur Verfügung haben“, sagte Mantasl.
(Westfalenpost, 30.10.2023)
So., 22.10.2023, 11. Spieltag:
RWE - FSV Gerlingen 3:2 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Ademaj (86. Berlinski), Ekinci (70. Salokat), Valdrin Kodra, Hachmann, Klaus, Raulf, Nartikoev
Tore: 1:0 (46.) Hachmann, 2:0 (54.) Raulf, 3:2 (97.) Valdrin Kodra

Zunächst Moral bewiesen und am Ende geht es doch mit leeren Händen nach Hause. Der FSV Gerlingen unterlag beim Tabellensiebten RW Erlinghausen auf besonders kuriose Art und Weise mit 2:3. Oder, wie es Trainer Dominik Dapprich ausdrückte: „An Slapstick und Dummheit nicht zu überbieten!“
In der Nachspielzeit einer ausgeglichenen ersten Hälfte traf Philipp Karl Hachmann zum 1:0 für die Hausherren. Pascal Raulf baute die Führung wenige Minuten nach Wiederanpfiff aus (54.). „Den Ball können wir dreimal klären“, ärgerte sich Dapprich. Doch der FSV Gerlingen gab sich nicht auf und kämpfte sich zurück ins Spiel. Dabei bewies auch der Trainer ein glückliches Händchen. Er wechselte zunächst Kenan Uzun ein, der auf 1:2 verkürzte (67.) und brachte kurz auch Elia Jeremias Wagener, dem in der 73. Minute der Ausgleich gelang. Dapprich: „Wir spielen eine starke zweite Hälfte und machen zwei wunderschön herausgespielte Kopfballtore.“ Doch das Comeback des FSV sollte nicht reichen. Über 96 Minuten waren gespielt, als Erlinghausen durch Valdrin Kodra doch noch der Lucky Punch gelang. Und wie: Nach einem vermeintlichen Rückpass, den FSV-Keeper Klumpe aufnahm, gab es indirekten Freistoß, den der Schlussmann schmerzhaft mit dem Gesicht parierte. Der Unparteiische unterbrach die Partie und setzte das Spiel kurz darauf mit einem Schiedsrichterball fort, aus dem die Hausherren noch das Siegtor erzielten. „Anstatt, dass wir den Abpfiff nehmen, wollen da drei, vier Leute von uns noch weiterspielen“, so Dapprich, der die Niederlage knapp zusammenfasste: „So ein Drehbuch kann keiner schreiben.“
(Westfalenpost, Kreis Olpe)
So., 15.10.2023, 10. Spieltag:
SV 20 Brilon - RWE 2:4 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer (63. Salokat), Kriesche, Mantasl, Ademaj, Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Klaus, Raulf (88. Bingöl), Nartikoev
Tore: 0:1 (41.) Raulf, 0:2 (48.) Ademaj, 1:3 (71., FE) Salokat, 1:4 (83.) Nartikoev

Im Briloner Rembe-Sportpark feierte RWE einen hochverdienten 4:2 (1:0)-Auswärtssieg. Das Team von Spielertrainer Michael Mantasl war vor ca. 500 Zuschauern über die gesamten 90 Minuten hinweg die überlegene Mannschaft im Altkreisderby.
Von Beginn an ließen die die Rot-Weißen routiniert Ball und Gegner laufen. Gefährlich wurde es vor allem bei den zahlreichen Standards vor dem Gehäuse der Gastgeber. Mitte der ersten Hälfte hatten die RWE-Fans bereits den Torschrei auf den Lippen, aber Nils Meyer verpasste nach eine Freistoß nur knapp. Von Brilon war in der ersten Hälfte so gut wie nichts zu sehen. In der 41. Minuten belohnte sich RWE dann schließlich für den bis dahin guten Auftritt: nach einem langen Abschlag von Keeper Kevin Krefeld nahm Pascal Raulf den Ball direkt mit und schoß in der 41. Minute über den weit vor seinem Tor stehenden Briloner Keeper zum überfälligen 1:0 ein.
Direkt nach der Pause erhöhte Fatjon Ademaj nach einer schönen Kombination auf 2:0. Nachdem Brilon in der 58. Minute mit dem zweiten Schuss auf das Tor den Anschlusstreffer erzielen konnte, wurde es noch mal ein wenig spannend, zumal die Rot-Weißen in der Folge einige gute Chancen zur Vorentscheidung liegen ließen. In der hitziger werdenden Atmosphäre blieben Kriesche & Co. aber weiter cool und ließen keine nennenswerte Chancen des SVB zu. Mit einem verwandelten Foulelfmeter sorgte Marcel Salokat schließlich in der 71. Minute für die Vorentscheidung, ehe Sven Nartikoev beim 4:1 auch noch mal seine Extraklasse unter Beweis stellte. Das 2:4 kurz vor Schluss war zwar ärgerlich, schmälert aber den reifen und sehr guten Auftritt von RWE in keinster Weise. Zum Ende hin schwächten sich die Gastgeber mit zwei Gelb-Roten-Karten auch noch selber, sodass in der Nachspielzeit der Ball in der Hälfte der Rot-Weißne nur noch locker hin- und hergepasst wurde. Der 4. Saisonsieg wurde im Anschluss von der Mannschaft zu Recht gebührend gefeiert!
(S.W.)
So., 08.10.2023, 9. Spieltag:
RWE - SV Germania Salchendorf 3:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Ademaj (69. Salokat), Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Klaus, Raulf (92. Bingöl), Nartikoev
Tore: 1:1/2:1 (79./88.) Raulf, 3:1 (92.) Hachmann

Mit einem Sieg hätte Fußball-Landesligist Germania Salchendorf endlich Distanz zwischen sich und die Abstiegsplätze bringen können, doch stattdessen mussten die Siegerländer den Gegner Rot-Weiß Erlinghausen nach der 1:3 (0:0)-Niederlage vorbeiziehen lassen. Die Germanen rutschten selbst wieder in die Nähe der Abstiegsränge, von denen sie nur das Torverhältnis trennt.
Ich bin ziemlich angefressen“, gab Germanen-Trainer Thomas Scherzer unter dem Eindruck der Schlussphase zu Protokoll, in der seine Mannschaft das Spiel komplett aus der Hand gab. Im Rückblick ärgern sich die Salchendorfer auch über die erste Halbzeit sehr – weil sie ihre Überlegenheit nicht in Zahlen zum Ausdruck brachten. Die Siegerländer hatten mehr Ballbesitz, machten Druck und erspielten sich auch gute Torchancen – zwei durch Oliver Sanchez-Tenorio sowie eine durch Moritz Klass, die aber jeweils nicht gut genug zielten. Hinzu kam ein abgefälschter Ball, den RWE-Keeper Kevin Krefeld nur mit Mühe entschärfte. Mehr Torchancen wären möglich gewesen, wenn Salchendorf nach guten Ansätzen seine Situationen im letzten Spieldrittel sauberer und geschickter ausgespielt hätte. „Es war ein wirklich gutes Spiel von uns, wenn ich die zehn Minuten am Ende und die zehn Minuten nach der Halbzeit ausklammere“, sagt Scherzer. Erlinghausen verbuchte in der ersten Halbzeit „nur“ einen Lattenschuss, dann aber nach Wiederanpfiff, als Salchendorf schläfrig aus der Pause kam, gleich eine Reihe guter Szenen. Dominik Meiswinkel rettete für Salchendorf einmal kurz vor der Torlinie, hinzu kamen zwei Paraden von Torwart Dustin Lohmann. Mit der Hereinnahme von Lukas Weber und Jasmin Cehajic wurden die Germanen defensiv wieder stabiler und offensiv gefährlicher. Lukas Weber, Thomas Klöckner und Oliver Sanchez Tenorio verpassten das erste Tor nach schön herausgespielten Situationen, ehe es mit einem abgefälschten Distanzschuss von Ilias Houta dann doch mit dem Salchendorfer 1:0 klappte. „Wir vergessen dann aber, den Sack zuzumachen und sind in den letzten Minuten zu naiv“, grollte Scherzer. Vor dem 1:1, als ein Gegenspieler im Vorfeld am Boden lag, verpassten es die Salchendorfer das Spiel mit einem Ball ins Aus zu beruhigen und fingen sich einen Konter, an dessen Ende Torjäger Pascal Raulf ebenso der Nutznießer war wie beim 2:1 von RWE, als Salchendorf einen Diagonalball des Gegners völlig unterschätzte (79., 88.). In der Nachspielzeit fing sich die Germania dann noch ein weiteres Konter-Gegentor, diesmal erzielt durch Philipp Karl Hachmann (90.+2).
(09.10.2023, Siegerländer Zeitung)
So., 01.10.2023, 8. Spieltag:
SV Hohenlimburg - RWE 4:2 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer (84. Bingöl), Kriesche, Mantasl, Valton Kodra (46. Ademaj), Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Klaus (84. Aßhauer), Raulf, Nartikoev
Tore: 3:1 (70.) Hachmann, 4:2 (83.) Ademaj

Der SV Hohenlimburg 1910 bleibt auf der Überholspur und feiert bereits den fünften Sieg in Folge. In einem mit Spannung erwarteten Duell gegen Rot-Weiß Erlinghausen setzten die Zehner ihren Erfolgskurs fort und sicherten sich einen überzeugenden 4:2 (1:0)-Sieg. Die Mannschaft von Chefcoach Nils Langwald präsentierte sich erneut in Topform und kontrollierte die Partie von Beginn an – auch wenn die Erlinghauser zwischenzeitlich durchaus das ein oder andere Tor hätten erzielen können.
„Es war wichtig, dass wir das gewonnen haben. Das war ein Arbeitssieg. Ich freue mich für die Jungs, aber es entsprach nicht dem, was ich mir vorgestellt habe. Da müssen wir nächste Woche eine Schippe drauflegen. Das Spiel war sehr statisch, es hat die letzte Spritzigkeit gefehlt. Unterm Strich stehen aber die drei Punkte“, sagte Nils Langwald nach der Partie.
Die Partie begann vielversprechend, als Hohenlimburgs Emanuel Dialundama in der 11. Minute eine präzise Flanke in den Strafraum schlug. Vincenzo Porrello verpasste jedoch knapp im Fünfmeterraum. In der 14. Minute versuchte Marcel Marino sein Glück mit einem Schuss aus 14 Metern. Zuvor hatte Saffet Davulcu einen Schuss aus zwölf Metern abgegeben, den RW-Torhüter Kevin Krefeld abwehren konnte - direkt vor die Füße von Marino. Die größte Chance des ersten Durchgangs für Erlinghausen bot sich in der 28. Minute, als Hohenlimburgs Nick Münch mit einem großartigen Tackling eine riesige Gelegenheit für RW-Stürmer Pascal Raulf vereitelte. Letzterer wurde steil geschickt und hatte zunächst einen Schritt Vorsprung auf Münch in Richtung Zehner-Torwart Jonas Schilling. In der 36. Minute erzielten die Zehner die Führung. Beyar Suleyman brachte eine Hereingabe in den Strafraum, die von einem Erlinghauser Verteidiger abgefälscht wurde und im Fünfer einschlug. Saffet Davulcu war am schnellsten zur Stelle und schob zur verdienten Führung ein.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für die Gäste, als Sven Nartikoev in der 46. Minute freistehend auf das Tor von Hohenlimburg zulief, aber beim Abschluss das Hohenlimburger Gehäuse knapp verfehlte. 120 Sekunden später erhöhte der SV Hohenlimburg 1910 auf 2:0 durch Beyar Suleyman. Doch Erlinghausen gab nicht auf und versuchte, den Anschlusstreffer zu erzielen - doch dieser sollte ihnen nicht gelingen. In Minute 63 machten die Zehner den Sieg endgültig perfekt. Vincenzo Portello wurde tief angespielt, umkurvte den Torhüter und schloss eiskalt zum 3:0 ab. Nach einer Standardsituation erzielte Karl Hachmann per Flugeinlage das 1:3 aus Sicht der Sauerländer (70.). Doch es dauerte lediglich neun Minuten, ehe die Zehner den alten Abstand wieder herstellten. Auf der linken Seite nahmder ein Sonderlob von Langwald erhielt, drei Leute aus dem Spiel und legte quer auf den eingewechselten Joel Schikora, der nur noch "Danke“ sagen musste. Vor dem 2:4 der Gäste in Person von Fatjon Ademaj waren die Zehner laut Langwald nicht gallig genug an den Gegenspielern im Zentrum dran. „Da fehlt uns etwas die Erfahrung, dass wir im Mittelfeld auch mal ein taktisches Foul ziehen. Danach hatte Erlinghausen bis zum Spielende noch das Gefühl, dass noch etwas geht. Aber wir mussten nicht mehr zittern“, resümierte Langwald.
(Westfalenpost Hagen, 02.10.2023)
So., 24.09.2023, 7. Spieltag:
RWE - SV Ottfingen 8:1 (5:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Valton Kodra (50. Ademaj), Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Klaus (83. Bingöl), Raulf (68. Aßhauer), Nartikoev
Tore: 1:0/3:0/4:0 (2./36./46.) Ekinci, 2:0/5:0/7:0 (21./48./64.) Nartikoev, 6:0 (54.) Raulf, 8:1 (84.) Ademaj

RW Erlinghausen hat am siebten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 viel gegen die eigene Krise getan und nach drei Heimniederlagen endlich den ersten Heimsieg dieser Saison verbucht. Dabei zeigten die Rot-Weißen gerade im ersten Durchgang ihre offensive Klasse und spielten den überforderten Aufsteiger SV Ottfingen im Hans-Watzke-Stadion an die Wand. Am Ende gewann RWE die Partie 8:1 (5:0) und reichte damit die „Rote Laterne“ an den FC Arpe/Wormbach weiter. Überragende Spieler auf dem Platz waren Sven Nartikoev und Anil Ekinci, die jeweils drei Tore erzielten. Außerdem trafen noch Pascal Raulf und Fatjom Ademaj. Für den Aufsteiger, der zuletzt drei Niederlagen kassierte und dabei 18 Gegentore bekommen hat, markierte May das Ehrentor (Strafstoß). Überglücklich war Michael Mantasl über den Dreier. „Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. In der ersten Halbzeit haben wir uns endlich mal belohnt und unsere Chancen eiskalt genutzt“, sagte der Spielertrainer der Rot-Weißen, der wieder von Anfang an dabei war und gleichzeitig auf die Euphoriebremse trat: „Wir dürfen den Sieg nicht überbewerten und müssen in dieser Woche weiter hart arbeiten. Die nächste schwere Aufgabe wartet am nächsten Sonntag in Hohenlimburg auf uns.“
(Westfalenpost, 25.09.2023)
So., 17.09.2023, 6. Spieltag:
SV Schmallenberg-Fredeburg - RWE 0:0
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Mantasl, Valton Kodra, Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Ademaj (74. Klaus), Raulf, Nartikoev

Die eine oder andere Szene aus der gerade beendeten Partie ließ Michael Mantasl vor seinem inneren Auge herziehen, als er noch alleine auf der Ersatzbank saß. Dann schüttelte der Spielertrainer des Fußball-Landesligisten RW Erlinghausen kurz den Kopf und ärgerte sich. Durch das 0:0-Unentschieden im HSK-Duell beim SV Schmallenberg/Fredeburg holten die Rot-Weißen zwar einen Zähler – stürzten in der Tabelle allerdings trotzdem auf den letzten Platz ab.
„Ein Punkt ist zu wenig“, sagte Mantasl anschließend und ergänzte: „Mit der Anzahl an Torchancen hätten wir das Spiel gewinnen müssen.“ Besonders in der letzten Viertelstunde der Partie tauchte RW Erlinghausen immer wieder gefährlich vor dem von Darian Lobe gehüteten Schmallenberger Tor auf. Allerdings scheiterte erst Philipp Karl Hachmann am mit dem Fuß blitzschnell reagierenden Lobe (75.), dann fand Anil Ekincis Schuss nicht den Weg ins Tor (76.), und Valdrin Kodra konnte einen Patzer des aus seinem Strafraums herausstürmenden Lobe ebenfalls nicht zum Tor des Tages nutzen (80.). Einen direkt geschossenen Freistoß von Sven Nartikoev klärte der Schmallenberger Torwart noch, bei einem Schuss von Philipp Klaus stand ihm das Glück zur Seite.
„Wir haben am Donnerstag eine sehr große Videoanalyse gemacht und gesehen, dass wir auch in der ersten Halbzeit gegen Olpe richtig stark gespielt haben“, sagte Mantasl. Entsprechend selbstbewusst trat seine Elf auf – einzig das Tor fehlte. „Wir müssen es momentan erzwingen“, ergänzte der Spielertrainer, der dieses Mal wieder selbst auf dem Platz stand.
Sein Gegenüber Merso Mersovski war ebenso unzufrieden. Jedoch übte der Coach auch Kritik am Auftritt seiner Mannschaft. „Das war wieder typisch für uns“, sagte Mersovski: „Vier Wochen spielen wir top, und dann kommt wieder ein Flop dazwischen“, ergänzte er. Gegen ein verunsichertes Team wie Erlinghausen hätte es mehr Laufbereitschaft gebraucht, haderte Mersovski. „Das war ein Kopfproblem. Wir haben wohl gedacht, dass die ja schon 21 Gegentore haben und gegen uns dann die nächsten fünf bekommen“, meckerte er.
Gleichwohl kam auch seine Mannschaft zu Torchancen, die sie aber ebenso nicht nutzte. Carlos Schöllmann zirkelte den Ball einmal knapp neben den Winkel, einen Kopfball von Niklas Henneke lenkte RWE-Torwart Kevin Krefeld noch an die Latte. „Alles in allem haben wir zwei Punkte liegen gelassen“, sagte Mersovski – und ärgerte sich wie Mantasl über das Ergebnis.
(Westfalenpost, 18.09.2023)
So., 10.09.2023, 5. Spieltag:
RWE - SpVg. Olpe 2:4 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Valton Kodra, Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Ademaj (82. Bingöl), Raulf, Klaus, Nartikoev
Tore: 1:1 (52.) Hachmann, 2:3 (70./FE) Nartikoev

Die Spielvereinigung Olpe entwickelt sich zu einem unbequemen Gegner für RW Erlinghausen. Nach der 2:5-Niederlage in der vergangenen Saison unterlagen die Rot-Weißen jetzt am fünften Spieltag der Fußball-Landesliga 2 vor nur 50 Besuchern im Hans-Watzke-Stadion wieder mit 2:4 (0:0) gegen die Gäste. Damit hat RWE einen Fehlstart hingelegt – die vergangenen vier Spiele gingen verloren. In den drei Heimpartien wurde nicht ein Zähler geholt, dabei kassierte man zwölf Gegentore. Somit findet sich der zuvor Tabellendritte auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.
Aufgrund der Anzahl von 17 Gegentoren wurden einige Änderungen in der Mannschaft vorgenommen. Michael Mantasl coachte das Team erstmals von draußen. Den Platz für den Spielertrainer nahm in der Innenverteidigung Malte Kriesche ein. Auf den beiden Außenpositionen wurden Anil Ekinci und Valton Kodra aufgeboten. Diese Umstellung ging besonders in der ersten Halbzeit auf. Hier musste Anil Ekinci schon nach wenigen Minuten das Führungstor erzielen: Nach einem schönen Pass von Kriesche schoss der aufgerückte Verteidiger indes freistehend am Tor vorbei. Aber auch die Gäste hatten nur kurze Zeit später die Möglichkeit zur Führung, diese wurde aber von Kevin Krefeld verhindert. „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Da haben wir viel Ballbesitz gehabt und uns gute Chancen herausgespielt. Nach der Pause haben wir aber nach dem 1:2 wieder den Faden verloren und dem Gegner zu viele Räume geboten. Wir haben jedoch nicht aufgesteckt und das Spiel bis zum Ende spannend gehalten“, bilanzierte Michael Mantasl. Die Tore bei den Gastgebern erzielten Philipp Hachmann, der nach einer Ecke per Kopf den 1:1-Ausgleich markierte, und Sven Nartikoev, der einen an Philipp Klaus verursachten Elfmeter verwandelte.
(Westfalenpost, 11.09.2023)
So., 03.09.2023, 4. Spieltag:
BSV Menden - RWE 8:3 (4:2)
Aufstellung:
Krefeld, Mantasl, Meyer, Valton Kodra, Ekinci, Valdrin Kodra, Hachmann, Ademaj, Raulf (81. Bingöl), Klaus, Nartikoev
Tore: 0:1 (5.) Valdrin Kodra, 1:2/7:3 (12./71.) Klaus

Beim BSV Menden ging RW Erlinghausen am vierten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 so richtig unter. Die Rot-Weißen erhielten vor etwa 150 Besuchern im Huckenohl-Stadion eine Fußball-Lehrstunde und verloren trotz zweimaliger Führung am Ende mit 3:8 (2:4). Für RWE war dies eine sehr bittere Niederlage – und die höchste Pleite in den vergangenen fünf Jahren in der dritthöchsten Amateurklasse.
Die dritte Niederlage in Folge mit 16 Gegentoren zeigt aber auch deutlich, dass die Mannschaft aktuell in der oberen Tabellenhälfte nichts zu suchen hat. Auch in Menden war deutlich sichtbar, dass der Kader offenbar zu klein ist – aktuell. Mit Suat Bingöl saß nur ein Auswechselspieler auf der Bank.
Der Tabellenvierte BSV Menden hatte nach anfänglichen Problemen in der Folgezeit ein wahres Feuerwerk abgebrannt: Innerhalb von 13 Minuten drehten Kiessler, Rudi und Kulczycki den 1:2-Rückstand in eine 4:2-Führung. Gleiches ereignete sich nach dem Wechsel, als Kickermann, Hauser und erneut Kulczycki innerhalb von sechs Minuten drei weitere Tore nachlegten. Zuvor hatte Schmöle das 1:1 und Findi das 8:3 erzielt. Für die Rot-Weißen waren zwei Mal Philipp Klaus und Valdrin Kodra erfolgreich.
Gute Laune hatte BSV-Coach Kevin Hines nach dem klaren Sieg. „Wir haben uns durch den zweimaligen Rückstand nicht beirren lassen und waren danach super im Spiel. Das war fußballerisch ein top Auftritt“, sagte der Mendener Trainer. Enttäuscht war dagegen RWE-Spielertrainer Michael Mantasl: „Das Ergebnis spricht für sich. Es ist nur schwer zu erklären, warum wir so untergegangen sind. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Wir hatten zu viele Totalausfälle in der Mannschaft.“
(Westfalenpost, 04.09.2023)
So., 27.08.2023, 3. Spieltag:
RWE - FC Borussia Dröschede 1:3 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Kriesche, Mantasl, Meyer, Valton Kodra (90. Aßhauer), Ekinci, Valdrin Kodra, Ademaj (58. Salokat), Raulf (66. Bingöl), Klaus, Nartikoev
Tor: 1:3 (91.) Bingöl

RW Erlinghausen steht nach der zweiten Heimniederlage – 1:3 (0:2) gegen Borussia Dröschede – offenbar vor einer schweren Saison in der Fußball-Landesliga Staffel 2. Vor allem die Offensive, die in den vergangenen Jahren ein Garant für Tore war, lahmt gewaltig.
So erspielten sich die Rot-Weißen während der 92 Minuten gegen den Tabellenvierten nur ganz wenige Chancen. Besser machte es die Borussia, die vor der Pause innerhalb von zehn Minuten zwei Tore vorlegte. Nach dem dritten Gegentor war die Partie vorentschieden. Das Ehrentor fiel in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Suat Bingöl.
„Das war eine verdiente Niederlage. Wir machen es dem Gegner beim Toreschießen wieder viel zu leicht“, sagte RWE-Spielertrainer Michael Mantasl nach der Partie enttäuscht.
(Westfalenpost, 28.08.2023)
So., 20.08.2023, 2. Spieltag:
RWE - SF Ostinghausen 2:5 (0:3)
Aufstellung:
Krefeld, Kriesche, Mantasl, Salokat, Valton Kodra, Ekinci, Valdrin Kodra (57. Bingöl), Hachmann, Ademaj (46. Raulf), Klaus, Nartikoev
Tore: 1:4 (70., HE) Salokat, 2:4 (75.) Ekinci

Dass die SF Ostinghausen in der Fußball-Landesliga 2 keinen „normalen“ Aufsteiger, der gegen den Abstieg spielen wird, stellen, ist bekannt. Nun aber zeigten Akteure wie Kai-Bastian Evers (66 Einsätze in der 3. Liga) oder Lars Schröder (113 Oberliga-Spiele) im Auswärtsspiel bei RW Erlinghausen beim 5:2 (3:0) eindrucksvoll, warum der Neuling gar für einen vorderen Platz im Gesamtklassement in Frage kommen kann.
Die Vorhaben seines Teams, die Erlinghausens Spielertrainer Michael Mantasl vor dieser Partie beschrieben hatte, klangen sinnig. „Wir wollen vor eigenem Publikum unser Spiel durchziehen, mit viel Ballbesitz und mutigem Spiel nach vorne“, hatte Mantasl betont. Jedoch kam RW Erlinghausen im ersten Heimspiel in dieser Saison kaum dazu, sein eigenes Spiel zu initiieren. Zu stark war der Aufsteiger, der insbesondere einen ganz feinen ersten Abschnitt hinlegte. Nach zwei Treffern von Lars Schröder (18., 42.) und einem Tor Tom Frankes (31.) führten die Gäste aus dem Ortsteil Bad Sassendorfs bereits zur Pause deutlich mit 3:0. Allerdings hatte sich der Spielverlauf für RWE als äußerst unglücklich dargestellt. Vor dem 0:1 forderten Mantasl und Co. nach einem vermeintlichen Foulspiel an Philipp Klaus einen Foulelfmeter, direkt nach der Trinkpause fiel das 0:1, ehe im Anschluss nach einem Standard das 0:2 folgte. Nach dem dritten Gegentreffer waren die Spieler der Hausherren mit einer großen Hypothek in die zweite Hälfte gegangen, in der RWE jedoch zulegte.
Zwar erzielte Lars Schröder mit seinem dritten Treffer die endgültige Entscheidung (0:4, 49.), doch Marcel Salokat per verwandeltem Handelfmeter (70.) und Anil Ekinci, der eine Vorlage Sven Nartikoevs verwertete (75.), brachten RWE zurück in die Partie.
„Wir haben es in der zweiten Halbzeit besser gemacht und nach dem 2:4 noch mal dran geschnuppert“, befand Michael Mantasl. Erneut war es jedoch Schröder, diesmal mit seinem vierten Tor des Tages, der in der 90. Minute einen Treffer und diesmal den Endstand zu Gunsten der Sportfreunde erzielte. Den Rückschlag stufte Mantasl als nicht allzu gravierend ein. „Ich sehe uns trotzdem als konkurrenzfähig an – unser Auftaktprogramm mit den Spielen in Drolshagen, gegen die SF Ostinghausen, gegen Borussia Dröschede und beim BSV Menden ist aber eben auch knackig“, so der Spielertrainer.
(Westfalenpost, 21.08.2023)
So., 13.08.2023, 1. Spieltag:
SC Drolshagen - RWE 1:2 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Kriesche, Mantasl, Meyer, Valton Kodra, Ekinci, Valdrin Kodra (90. Aßhauer), Hachmann, Ademaj, Klaus, Nartikoev
Tore: 0:1 (47.) Hachmann, 0:2 (69.) Nartikoev
Gelb-Rot: Meyer (85.)

Bericht folgt!

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